Jürgen Eisenacher| Tabu | Malerei
Eröffnung Samstag, 26. Mai 2012, 18 bis 20 Uhr/Ausstellung 27. Mai bis 28. Juli 2011/22. Juni 18–20 Uhr Empfang durch den Künstler in der Galerie/Ab 25. Juni nach Vereinbarung geöffnet
Insel Rügen – Das Groteske kann erheitern oder erschrecken, lächerlich wirken, absurd oder unheimlich. Auch die übersteigerten, teilweise bizarren Figuren in den neuen Bildern des Malers Jürgen Eisenacher erregen Abscheu und Mitleid zugleich und berühren auf subtile Weise das Unterbewusstsein. Damit nutzt der Maler die äs- thetische Kategorie des Grotesken, um das Unaussprechliche zu formulieren und Raum für malerische Innovation zu gewinnen. Sein Werk „Junge mit blauen Augen“ liefert keine schlüssige Erzählung, sondern bleibt in jeder Hinsicht disparat. Malweise und Farbpalette orientieren sich an Gemälden von Tintoretto oder Velázquez, die Haltung der Figur wirkt klassisch, scheint aber im Sujet aktuell, die blauen Augen passen nicht zum Gesicht eines Schwarzen, der Oberkörper nicht zur Gesichtsfarbe, die dünnen fliegenden Locken nicht zum Klischee des „Negers“.
Jürgen Eisenacher, Junge mit blauen Augen, 2012, Öl auf Leinwand, 180 x 150 cm
Eisenacher wählt die Motive seiner Bilder ungefiltert aus dem verfügbaren Fundus an Bildern – dieser greift auf die Kunstgeschichte ebenso zurück, wie auf Darstellungen in Lehrbüchern über Völkerverständigung und Naturphänomene und Abbildungen in schwulen Pornomagazinen. Indem er auf eine kultivierte Auswahl verzichtet, benimmt er sich selbst wie ein „Wilder“, der dem Klischee nach nicht gelernt hat zwischen Gut und Böse, zwischen Recht und Unrecht, zwischen Schöne und Hässlich zu unterscheiden. Die Betrachter werden durch gekonnte Malweise und klassisch wirkende Sujets auf konventionelle Weise angesprochen – um bei näherer Betrachtung in den Abgrund der eigenen Psyche zu schauen.
Unter dem Titel TABU stellt Susanne Burmester nun neueste Bilder des Malers vor. Wie seine bisherigen Werke, dienen auch diese nicht allein der Provokation, sondern sind Reflektionen über das, was bildwürdig ist und über die Mehrdeutigkeit von gemalten, und damit fiktiven, Bildern. Jürgen Eisenacher wurde 1964 in Frankfurt am Main geboren. Er hat Kunstgeschichte und klassische Archäologie studiert, bevor er an der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam Malerei studiert hat. Er lebt und arbeitet heute in Berlin.
Die Ausstellung wird am Samstag, 26. Mai 2012 von 18 bis 20 Uhr eröffnet. Der Künstler ist anwesend. Sie ist bis zum 22. Juni, Mittwoch bis Sonnabend von 12 bis 17 Uhr, anschließend nach Vereinbarung zu sehen.
SUSANNE BURMESTER GALERIE
Bahnhofstraße 51
D-18528 Bergen auf Rügen M +49 151/ 42 44 66 38 mail@susanneburmester.de www.susanneburmester.de
Glawe: Preis ist Lob und Anerkennung für die heimische Wirtschaft
Stralsund - In Stralsund sind am Mittwoch die "Unternehmer des Jahres 2012" ausgezeichnet worden. "Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht, mehr als 100 Bewerbungen sind im Vorfeld eingegangen. Dies spricht für die breite Resonanz und hohe Akzeptanz des Preises bei uns in Mecklenburg-Vorpommern. Es ist inzwischen DER Preis der Wirtschaft hier im Land", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Mittwoch vor Ort. Wirtschaft und Politik suchen seit fünf Jahren landesweit gemeinsam die Unternehmer des Jahres.
"Mit dem Landeswettbewerb wollen wir sowohl die Leistung der Unternehmen als auch deren Bedeutung für das gesamte Land würdigen. Die Bewerber kamen dabei aus vielen verschiedenen Branchen. Das verarbeitende Gewerbe, Handwerk und Tourismus waren ebenso vertreten wie Handel, Bau und Dienstleistungen", so Glawe weiter. Ein gutes Drittel der Vorschläge wurde dabei von Kommunen, Landkreisen und Wirtschaftsförderern eingereicht, ein Drittel kam von Unternehmen und Einrichtungen und ein knappes Drittel waren Vorschläge von Belegschaften oder Privatpersonen.
Insgesamt wurden Preise in drei Kategorien sowie zwei Sonderpreise vergeben. "Alle Preisträger stehen stellvertretend für viele Unternehmen bei uns im Land, die die Wirtschaft voranbringen, Arbeitsplätze schaffen und somit auch Perspektiven für ein lebenswertes Mecklenburg-Vorpommern aufzeigen", sagte Glawe weiter. "Die Verbreiterung der industriellen Basis, mehr industrielle Wertschöpfung, die Schaffung wissensbasierter Arbeitsplätze, die Förderung der gewerblichen Wirtschaft und die Vernetzung von Zukunftsfeldern bleiben die wichtigen Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik. Mittelstandsförderung, Verbundforschung und Fachkräftesicherung sind dabei wichtige Stichworte."
Träger des branchenübergreifenden Wettbewerbs sind das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, der Ostdeutsche Sparkassenverband mit den Sparkassen in Mecklenburg-Vorpommern, die drei Industrie- und Handelskammern, beide Handwerkskammern und die Vereinigung der Unternehmensverbände Mecklenburg-Vorpommern. Medienpartner ist der NDR.
1. Kategorie "Unternehmerpersönlichkeit"
Jörg Sinnig, SIV. AG, Roggentin
In der Kategorie "Unternehmerpersönlichkeit" werden Gesamtentwicklung des Unternehmens, Managementqualitäten und Vorbildfunktion der leitenden Persönlichkeit geehrt. In diesem Jahr geht der Preis an Jörg Sinnig, dem Vorstandsvorsitzenden der SIV AG aus Roggentin bei Rostock. Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern kommerzieller Software von privaten und kommunalen Versorgungsunternehmen. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten seine 310 Mitarbeiter einen Umsatz von 30,8 Millionen Euro.
2. Kategorie "Unternehmensentwicklung"
Peter und Steffen Ruhnau, Haff-Dichtungen GmbH Ueckermünde
Die Kategorie "Unternehmensentwicklung" zeichnet kleine und mittlere Unternehmen aus, die in ihren Branchen oder Geschäftsfeldern außerordentlich erfolgreich sind. Preisträger in dieser Kategorie ist in diesem Jahr die Haff Dichtungen GmbH Ueckermünde. 1994 wurde das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt. Mit einer Hand voll Mitarbeiter hatte man begonnen. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Dichtungen und Dichtungsmaterialien, technischen Artikeln und unterschiedlichste Produkte, die dazu gehören und auch gehandelt werden. 90 Prozent des Gesamtumsatzes stammen aus der Eigenproduktion und werden durch die knapp 40 Mitarbeiter selber hergestellt.
3. Kategorie "Fachkräftesicherung & Familienfreundlichkeit"
Hoffmann-Druck GmbH, Sibille Ruge, Wolgast
Hoffmann-Druck ist eine der ältesten Firmen in der Region Vorpommern und besteht nach eigenen Angaben bereits seit 1839. Die Hoffmann-Druck GmbH wurde 1990 gegründet. Das Unternehmen ist kontinuierlich gewachsen. 2003 wurde in die moderne Offset-Drucktechnik und in neue Schneidemaschinen investiert. 2010 wurde die nächste Offsetmaschine angeschafft. Im vergangenen Jahr wurde eine Niederlassung in Ueckermünde eröffnet. 25 Mitarbeiter sind beim Unternehmen beschäftigt. Gedruckt werden Zeitungen und alle Arten von Druckerzeugnissen. Zum Kundenstamm gehören Unternehmen aus MV, aber auch in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Da die Firma immer ein Familienbetrieb war, sind den Ruge`s die Familien und auch die ihrer Mitarbeiter immer sehr wichtig gewesen. Die Hoffmann Druck GmbH darf sich "Top – Ausbildungsbetrieb" nennen. Schon zweimal stellten sie die Landes- und Bundessieger in der Berufsausbildung. Die Vereinbarkeit von Beruf & Familie ist für sie Herzenssache und gelebter Alltag. Kinderbetreuungskosten werden übernommen, es gibt Gleitzeiten für die Mitarbeiter und angepasste Schichtzeiten. Nachwuchsgewinnung ist immer wichtig gewesen. Auch die Unternehmensnachfolge ist geregelt.
4. Sonderpreis "Lebenswerk"
Reinhard Lemke bis 2011 Geschäftsführer Mecklenburger Kartoffelveredlung Hagenow GmbH
Reinhard Lemke wurde 1991 Hauptgeschäftsführer und übernahm mit drei weiteren Mitarbeitern das Unternehmen. Heute sind rund 250 Mitarbeiter dort beschäftigt und die Erzeugnisse aus der Mecklenburger Kartoffelveredlungs GmbH gehen nach ganz Europa und in die halbe Welt. Entstanden ist inzwischen einer der modernsten Produktionsstandorte für Kartoffeltrockenprodukte in Europa.
Reinhard Lemke hat sich durch seine hohe Professionalität und die große Fachkompetenz auf dem Gebiet der Kartoffelveredlung einen Namen gemacht. Sei es der Aufbau des Vertragsanbaus von Kartoffeln mit den hiesigen Bauern, die Entwicklung neuer Produkte von den Flocken für Bäckereien bis zum Gourmetpüree sowie die Auseinandersetzung mit den Themen Natur und Umwelt und umweltgerechte Technologien.
5. Sonderpreis "Erfolgreiche Integration"
Tran Thi Thanh Thu – Inhaberin des Blumenladens "Hamis Blumenwelt" in Rostock
Die verheiratete Mutter von zwei Kindern erfüllte sich einen Traum. Als Existenzgründerin hat sie nach der Wende ein eigenes Blumengeschäft in Lütten Klein aufgemacht. Darüber hinaus engagiert sie sich weiter. Im Bildungswerk der Wirtschaft half sie als Dolmetscherin und als Dozentin. So gab und gibt unsere Preisträgerin Kurse für die Existenzgründung. Insgesamt schon 16 Mal stand sie dabei unterstützend zur Seite. Doch auch ihr Geschäft behielt sie immer fest im Auge. Seit dem Jahre 2007 bildet sie nun auch eigene Lehrlinge aus und qualifizierte sich zur Floristen-Meisterin. Tran Thi Thanh Thu kümmert sich auch heute um Landsleute und andere Migranten. Im deutsch-vietnamesischen Verein kümmert sie sich um die Familien. Frau Thy organisiert Fahrten für Kinder aus sozial schwachen Familien und sammelt Spenden. Seit dem vergangenen Jahr engagiert sie sich auch verstärkt im Verein "Migra e.V.", der sich um Migranten in Rostock kümmert.
Zum Wettbewerb
Der Landeswettbewerb "Unternehmer des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern" ist in den drei Kategorien mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Alle Preisträger erhalten eine Stele und eine Urkunde. 37 Nominierungen und Vorschläge gab es in der Kategorie "Unternehmerpersönlichkeit", 47 in der Kategorie "Unternehmensentwicklung" und 19 in der Kategorie "Fachkräftesicherung & Familienfreundlichkeit". Die Jury hat zudem zwei Sonderpreisträger ausgewählt, die auf Grund ihrer Unternehmensentwicklung und der Gründungsidee ausgezeichnet wurden.
Schwerin – Das Jugendhaus der Caritas in Schwerin Lankow und der Kinder- und Jugendtreff "Westclub One" in der Schweriner Weststadt haben am Mittwoch das Zertifikat GUT DRAUF erhalten. Durch die Auszeichnung wird die gute Arbeit der Häuser bei der Gesundheitsaufklärung für Jugendliche gewürdigt. "Es ist viel einfacher, präventiv durch ausreichend Bewegung und eine vernünftige Ernährung, eine gesunde Lebensweise zu fördern als sich später schlechte Angewohnheiten wieder abzugewöhnen", sagte Gesundheitsministerin Manuela Schwesig am Mittwoch.
Das Jugendhaus in Lankow und der Kinder- und Jugendtreff "Westclub One" veranstalten mit den Jugendlichen regelmäßig Sportturniere, es wird gemeinsam gekocht, Fachleute sprechen mit den Jugendlichen über ihre Essgewohnheiten. Gleichzeitig werden Einblicke in die Essgewohnheiten anderer Kulturen gegeben.
GUT DRAUF ist eine vernetzte Jugendaktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Mit der bundesweiten Aktion soll die gesundheitliche Situation von 12- bis 18-Jährigen nachhaltig verbessert werden. Dabei geht es um ein Gesamtkonzept aus Ernährung, Bewegung und Stressregulation.
Innenminister Lorenz Caffier widerspricht Meldung der Ostseezeitung vom Mittwoch
Schwerin – "Das neue Digitalfunknetz hat sich aus Sicht der Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr, Rettungskräften und Katastrophenhilfe schon nach kurzer Zeit im Probebetrieb bewährt", stellte Minister Caffier fest.
Das Ziel des Probebetriebes ist es festzustellen, wo das Funknetz noch lückenhaft ist. Diese Kenntnisse werden in den nächsten Monaten genutzt, um die Abdeckung zu vervollständigen.
"Der Kostenrahmen für den investitionsseitigen Aufbau des digitalen Netzes bleibt in dem geplanten Rahmen. Das der Betrieb eines bestehenden Funknetzes dauerhaft Kosten verursacht, liegt in der Natur der Sache. In der mittelfristigen Finanzplanung haben wir diese Ausgaben vorgesehen und die Opposition würde anders in der Presse reden, wenn sie den Bericht vollständig gelesen hätte", sagte Innenminister Caffier und ergänzte: "dass das Land die Kosten für den Aufbau des digitalen Funknetzes übernommen hat und die Kommunen nur an den Betriebskosten beteiligt sind."
Um die Voraussetzungen für den digitalen Funkbetrieb zu schaffen, mussten rund 120 Basisstationen baulich vorbereitet, mit Funktechnik ausgerüstet und an die beiden Vermittlungsstellen des Landes angebunden werden. Weiterhin wurden bisher ca. 15.000 von rund 20.000 Endgeräten im Land an die Nutzer bei der Landespolizei und den Kommunen ausgegeben.
Fahrer vorläufig festgenommen
Im Rahmen einer gemeinsamen Kontrolle durch Beamte der Bundes- und Landespolizei auf der BAB 20 Rastplatz Ravensmühle, wurde am Dienstag, d. 15.05.2012, ein Geländewagen "Audi Q5" mit niederländischen Kennzeichen kontrolliert.
Die fahndungsmäßige Überprüfung der Fahrzeugidentifizierungsnummer ergab, dass der Audi im Wert von über 50.000 Euro wenige Tage zuvor in den Niederlanden gestohlen wurde. Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen gehörten nicht an das Fahrzeug. Im Kofferraum wurden zudem die originalen Kennzeichen aufgefunden.
Des Weiteren entgingen den geschulten Augen der Landes- und Bundespolizisten Manipulationen an der Fahrzeugelektronik nicht.
Der litauische Kraftfahrer wurde vorläufig festgenommen.
Er muss sich nun wegen Verdachts des Diebstahls im besonders schweren Fall strafrechtlich verantworten.
Die weiteren Ermittlungen werden zuständigkeitshalber durch die Landespolizei geführt
Rostock – Die Rostocker Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach der 33-jährigen Nadine Heunemann aus Berlin. Die junge Mutter kam am Dienstag, den 15.05.2012, gegen 23:00 Uhr nach Rostock. Sie hielt sich kurzzeitig in einer Wohnung im Rostocker Hansaviertel auf. Von dort hat sich Nadine Heunemann vermutlich in suizidaler Absicht wieder entfernt.
Personenbeschreibung:
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180 cm groß, schlanke Gestalt
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schwarze, lange Haare
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Tattoos am linken und rechten Unterarm sowie zwischen den Schulterblättern
Zur Bekleidung der Vermissten können keine Angaben gemacht werden.
Wer hat Nadine Heunemann seit ihrem Verschwinden gesehen bzw. kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen?
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381/ 652-6224, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.deentgegen.
Mehr als 600 Künstler, Ateliers und Werkstätten in Mecklenburg-Vorpommern empfangen Gäste
Zu Kunst:Offen am Pfingstwochenende empfangen mehr als 600 Künstler, Ateliers und Werkstätten Kunstliebhaber im Nordosten.
Bereits zum 17. Mal können Gäste vom 26. bis 28. Mai Malern, Bildhauern oder Kunsthandwerkern über die Schulter schauen und sich mit ihnen austauschen. Unterstützt werden sie von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen. „Die Veranstaltung Kunst:Offen hat inzwischen schon Tradition und in der Pfingstplanung vieler Besucher Mecklenburg-Vorpommerns einen festen Platz“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Der Verband rechnet erneut mit etwa 50.000 Besuchern, die die Gelegenheit nutzen werden, mit Künstlern ins Gespräch zu kommen. Viele Übernachtungsgäste, Tagestouristen und Einheimische würden sich laut Fischer zu diesem Termin gezielt die Entstehungsorte von Kunst anschauen.
Eröffnungsveranstaltungen gibt es in diesem Jahr in Zachow in der Mecklenburgischen Seenplatte, im vorpommerschen Anklam sowie auf Burg Klempenow in der Mecklenburgischen Schweiz. In Zachow sind Gäste bereits am Freitag, 25. Mai, um 18.00 Uhr in die Dorfkirche eingeladen. Neben der Ausstellungeröffnung der Berliner Künstlerin Lilla von Puttkammer können Sie das Konzert „Jazz trifft Klassik – Musik zu Bildern“ mit den Gitarristen Charlie Eitner und Ulrich Maria Kellner genießen. In Vorpommern startet Kunst:Offen ebenfalls am 25. Mai um 18.00 Uhr mit einer Ausstellungseröffnung in der Anklamer Nikolaikirche. Hier zeigen viele Profi- und Laienkünstler ihre Bilder, Fotos, Skulpturen oder Keramikwerke. Der Abend wird musikalisch begleitet durch Musik des Jazzquartetts „Private Cash Group“. Auch auf der Burg Klempenow wird Kunst:Offen bereits am Freitag eingeläutet. Um 18.00 Uhr gibt es einen Sektempfang, und ab 18.30 Uhr beginnen Führungen durch die Kunstausstellungen der Burg, welche Malerei und Zeichnungen von Linde Famira und Siebdrucke von Helmut Senf zeigen. Im Burghof gibt es am Abend Dixie und Skiffle mit der Band “Saxony Waterkant”.
Am anschließenden langen Pfingstwochenende können Gäste beispielsweise im Schneideratelier in Kritzow bei Wismar von Silke Plog Mode aus verschiedenen Materialien bewundern. In der Nähe, in Lindow, erfahren sie am Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr sowie am Montag von 10.00 bis 16.00 Uhr von Carolin Schulz etwas zur experimentellen Fotografie und fotografischen Erzählungen. In Madsow bei Neubukow zeigt Anne Karpa am gesamten Pfingstwochenende von 10.00 bis 18.00 Uhr Klabauterfraukeramik und lädt unter anderem zum Schaudrehen ein. In Ueckermünde zeigt Klaus Parche Malerei und Druckgrafik in seinem Atelier, und im Peilturm am Kap Arkona ist der Sonnenschmuck von Nils Peters zu bestaunen. In diesem Jahr auch an Kunst:Offen beteiligt ist das Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer aus Jamel in Nordwestmecklenburg, das für sein Engagement gegen Rechts bekannt ist. Das Künstlerpaar lädt mit zwölf Gleichgesinnten zu einer Ausstellung für Demokratie und Toleranz auf den Forsthof ein. Mit dabei werden Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern und Lübeck sein, die Malerei, Grafik, Keramik, Skulpturen, Installationen und Fotografien zeigen.
Diese und weitere Angebote zu Kunst:Offen sowie die Flyer der vier beteiligten Regionen sind unter www.kunst-offen.com zu finden.
Foto: Landschaftsmaler in Gager auf Rügen ©TMV/Agentur Waterkant
Jörg Heydorn: Ausgebliebene Unterstützung für Elternentlastung durch LINKE und GRÜNE nicht nachvollziehbar
Schwerin – Am heutigen Mittwoch hat der Sozialausschuss im Rahmen der Haushaltsberatungen abschließend über die Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflege beschlossen. Wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben, wird im Bereich der Kindertagesförderung der Finanzrahmen deutlich erhöht. Hierzu erklärte der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jörg Heydorn:
„Die SPD hat im Bereich der Kindertagesförderung Wort gehalten und die finanziellen Rahmenbedingungen deutlich verbessert. Hat das Land 2004 im Durchschnitt noch 1.048 Euro pro Kind bei 77.636 betreuten Kindern ausgegeben, so ist dieser Wert bis 2011 auf durchschnittlich 1.373 Euro pro Kind bei insgesamt 97.318 Kindern in Kindertagesförderung angestiegen. Dies entspricht einer Anhebung der Landesfinanzierung um 31 Prozent! Mit dem Doppelhaushalt 2012/2013 werden wir die finanzielle Ausstattung für den Bereich der Kindertagesförderung noch einmal deutlich erhöhen.“
Ab 2013 erfolgt bei den Zuweisungen des Landes an die Träger für jeden Vollzeitäquivalent-Platz eine Anhebung um zwei Prozent jährlich. Damit wird die Finanzierung der Kindertagesförderung auf solide und zukunftssichere Füße gestellt. Für Kinder aus benachteiligten Familien ist der Anspruch auf 30 Wochenstunden Förderung im neuen Kifög vorgesehen.
Jörg Heydorn: „Als nächstes werden wir die Eltern bei den Krippenbeiträgen um 100 Euro pro Monat entlasten. Ich erwarte von den Trägern, dass diese Unterstützung unbürokratisch an die Familien weitergegeben wird. Ich finde es in diesem Zusammenhang empörend, dass die Opposition dieser so wichtigen Elternentlastung nicht zugestimmt hat.“
Die Linksfraktion hat in der Ausschusssitzung den Einzelplan 1027 „Förderung von Kindern in Kindertagespflege/Kindertageseinrichtungen“ ohne Begründung abgelehnt. Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen hat, nachdem der Ausschuss vorher intensiv über deren zahlreiche kurzfristig eingereichte Anträge inhaltlich beraten hatte, an der Abstimmung nicht einmal mehr teilgenommen.
Schwerin – Wie kann unser Unternehmen auf ausländischen Märkten erfolgreich sein? Vor dieser Frage stehen viele Firmen in Mecklenburg-Vorpommern.
Um heimischen Unternehmen den Sprung auf ausländische Märkte zu erleichtern und die Außenwirtschaft anzukurbeln, startet die Landesregierung am 26. Juni ihre zweite Export-Tour. In dieser Veranstaltungsreihe können sich Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern bei bereits erfolgreich exportierenden Unternehmen über deren Erfahrungen informieren.
Neu ist in diesem Jahr die Ausrichtung der Export-Tour auf ausgewählte Branchen. So richtet sich der Auftakt der Export-Tour an Firmen aus der Gesundheitswirtschaft. Er findet am 26. Juni 2012 um 16.00 Uhr bei der Firma Oehm und Rehbein GmbH in Rostock statt und wird von Ministerpräsident Erwin Sellering eröffnet. Das Medizintechnik-Unternehmen ist der IHK-Exportpreisgewinner des letzten Jahres.
Außerdem stehen Expertender Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern, der AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG, der GTAI-Außenwirtschaftsfördergesellschaft des Bundes, des Hauptzollamtes Stralsund, des Landesförderinstituts Mecklenburg-Vorpommern, der TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH, der BioCon Valley GmbH und der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH für Gespräche zur Verfügung.
In der zweiten Hälfte des Jahres sollen weitere Stationen der Export-Tour mit den Ministern Dr. Till Backhaus (Schwerpunkt: Ernährungswirtschaft), Volker Schlotmann (Schwerpunkt: Energietechnik) und Harry Glawe (Schwerpunkt: Verarbeitendes Gewerbe) folgen.
Interessierte Unternehmen können sich an das Außenwirtschaftsreferat der Staatskanzlei oder die Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern wenden.Die Teilnahme ist kostenfrei.
Beirat hat sich formiert
Insel Rügen – Die Entwicklung der Putbuser Bildungseinrichtung für IT und Medien wird künftig durch einen Beirat begleitet, in dem sich nicht nur langjährige Unterstützer und Kenner des Hauses wieder finden wie Dietmar Frisse und Ernst Schulte, beide mit großem Anteil an der Bewältigung der Sanierung des Gebäudekomplexes des ehemaligen Pädagogiums.
Von der Insel Rügen steht den Gesellschaftern und dem Geschäftsführer mit Stephan Petto ferner ein Fachanwalt für Verwaltungsrecht zur Seite.
Der angestrebte engere Schulterschluss zur Fachhochschule in Stralsund dokumentiert sich in der Berufung von Professor Schmidt. Herr Kammann als Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern ist ein weiteres wichtiges Mitglied, das sich insbesondere in Fragen der Vernetzung und Vermarktung einbringen wird. Der Förderverein Fürstliches Pädagogium wird durch Professor Knapp vertreten.
Künftig plant der Beirat zweimal jährlich zusammen zu treten.
Geschäftsführer Bernd Wambach sieht in der Bildung des Beirats eine Bereicherung für das IT-College und informierte in der ersten Zusammenkunft über Ziele und Schwerpunkte für die nächsten Monate. So lädt das IT-College Putbus bereits für den 6. Juni 2012 bundesweit zu einer Informationsveranstaltung für Vertreter von Arbeitsagenturen und Energieversorgern zur neu konzipierten Ausbildung von Energiemanagern ein, die in dieser Art bisher nur in Putbus angeboten werden kann. „Ohne entsprechend ausgebildetes Personal kann die Energiewende in Deutschland nicht erfolgreich sein“ sagt Bernd H. Wambach zur Vorreiterrolle, die das IT-College Putbus hier einnimmt.




