Rügen und Mee(h)r

Neues und Interessantes aus dem Ostseeraum und Meck-Pomm

Kategorie: Tourismus

Zehn Jahre führerscheinfreies Fahren durch das Naturparadies im Nordosten – Bootstourismus mit Charterschein nimmt zu – Kaum Einfluss auf Unfallstatistik

Zehn Jahre nach der Einführung des führerscheinfreien Bootfahrens hat der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern eine positive Bilanz gezogen: „Mit dem Charterschein hat sich Mecklenburg-Vorpommern im Wassertourismus eine neue Zielgruppe erschlossen und einen Aufschwung erlebt, von dem zahlreiche Charterfirmen und touristische Anbieter profitieren“, sagte Verbandspräsident Mathias Löttge. Umfragen zufolge wird heute fast jedes zweite Schiff im Landesinneren von Menschen gechartert, die keinen Bootsführerschein besitzen. Das entspricht in etwa einer Verdopplung im Bootstourismus in der aufgrund ihrer Größe und Angebotsvielfalt dennoch nicht überfüllten Mecklenburgischen Seenplatte. „Hochgerechnet wird derzeit pro Jahr rund 12.000 Mal führerscheinfrei abgelegt“, erläuterte Löttge. Damit einher gingen Gesamtjahresumsätze in Millionenhöhe. Insgesamt seien seit dem Jahr 2000, in dem das führerscheinfreie Fahren im Nordosten als Modellversuch startete, rund 80.000 Charterscheine ausgestellt worden. „Die anfangs bisweilen zu verspürende Skepsis gegenüber der neuen Regelung ist der vollen Akzeptanz dieses gastfreundlichen Angebotes gewichen“, fügte er hinzu.

Mit dem Charterschein ist das Fahren von Haus- und Motorbooten bis zu 15 Metern Länge und 12 km/h Höchstgeschwindigkeit fast im gesamten Binnenrevier im Nordosten – dem „Blauen Paradies“ – ohne Führerschein möglich. Bootstouristen können auf diese Weise Törns auf ausgewiesenen Wasserstraßen von Dömitz in Westmecklenburg über die Landeshauptstadt Schwerin bis in die Mecklenburgische Seenplatte und Neustrelitz unternehmen. „Wer Gefallen am Bootfahren in der Natur findet, erwirbt anschließend häufig einen unbefristet gültigen Bootsführerschein“, so Mathias Löttge. Darüber hinaus nutzten nicht nur Einsteiger den Charterschein, sondern auch erfahrene Skipper, die zuvor ihren Hausbooturlaub in ausländischen Revieren verbrachten. Laut Harald Kuhnle, Geschäftsführer des Unternehmens Kuhnle Tours, besitzen rund 40 Prozent der Gäste, die bei ihm ein Hausboot mieten, keinen Führerschein. Nach Auskunft des Hafenmeisters von Waren/Müritz, Jens Ahlrep, ist etwa die Hälfte der im Stadthafen festmachenden Boote mit Charterbescheinigung unterwegs.

Freizeitkapitäne werden in einem verpflichtenden dreistündigen Kurs unter anderem in die Handhabung des Bootes, Sicherheitsregularien und Rettungsmittel sowie in das Verhalten beim Schleusen eingeführt. Nicht zuletzt aufgrund der fundierten Einweisung sowie der begrenzten Geschwindigkeit sieht auch die Wasserschutzpolizei die Charterscheinregelung als Bereicherung für den Tourismus. Laut Hartmut Richter, Kriminalhauptkommissar bei der Wasserschutzpolizeidirektion Mecklenburg-Vorpommern, ist infolge der Regelung kein Ansteigen von Bootsunfällen zu verzeichnen, zu denen bereits das leichte Touchieren von Seezeichen, Hafenanlagen oder anderer Boote zählt. „Lediglich rund fünf Prozent der 250 gemeldeten Sportbootunfälle im vergangenen Jahr sind von Bootsführern ohne Führerschein verursacht worden“, erklärte Richter. Unternehmer Harald Kuhnle zufolge sind selbst dies jedoch zumeist kleinere Schäden im Bereich unter 100 Euro.

Mecklenburg-Vorpommern mit mehr als 2.000 Seen und einem fast vollständig vernetzten Wassersportrevier nimmt im Bootschartergeschäft in Deutschland die führende Rolle ein. Laut Bundesverband für Wassersportwirtschaft entfallen 75 Prozent des deutschen Chartergeschäftes mit jährlich 37.000 Chartergästen, mehr als 180.000 Übernachtungen von Chartertouristen und einem Umsatzvolumen von 20 Millionen Euro auf Mecklenburg-Vorpommern. Schätzungen zufolge machen die in der amtlichen Statistik nicht auftauchenden Bootstouristen sowie -eigner allein in Mecklenburg-Vorpommern rund 600.000 Übernachtungen im Jahr aus.

Über die Charterscheinregelung, Reviere und Charterfirmen in Mecklenburg-Vorpommern informiert die Broschüre „Das Blaue Paradies“ des Landestourismusverbandes, die kostenlos unter der Rufnummer 0381 40 30 500 oder im Internet unter www.auf-nach-mv.de bestellt werden kann. Auch auf der Internetseite www.mv-maritim.de sind entsprechende Informationen zu finden. Touristische Informationen zur Mecklenburgischen Seenplatte finden Interessierte im Internet unter www.mecklenburgische-seenplatte.de. (TMV)

r-u-m am Freitag, 3. September 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Gemeinde Rechlin darf sich jetzt mit dem Prädikat Erholungsort schmücken

Rechlin – Die Gemeinde Rechlin (Landkreis Müritz) darf sich jetzt mit dem Prädikat “Erholungsort” schmücken. Gesundheitsministerin Manuela Schwesig überreichte heute die Anerkennungs-Urkunde an Bürgermeister Heinz-Fritz Müller. “Die Entwicklung der Gemeinde vom ehemaligen Militärstandort zum anerkannten Erholungsort ist wirklich beeindruckend”, sagte die Ministerin. Mit Rechlin seien jetzt 59 Kur- und Erholungsorte in Mecklenburg-Vorpommern anerkannt.

Städte und Gemeinden können sich in Mecklenburg-Vorpommern auf Antrag als Kur- und Erholungsorte anerkennen lassen. Dafür müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Kriterien für die Anerkennung durch einen Fachbeirate waren unter anderem Gutachten zum Klima, zur Luftqualität, zum Umgebungslärm und die Übernachtungszahlen.

Die Gemeinde hatte sich bereits 2007 beworben. Weil einige Voraussetzungen fehlten, besserte Rechlin nach. So entstanden neue Übernachtungsmöglichkeiten, eine weitere öffentliche Toilette und eine bewachte Badestelle wurde eingerichtet. Damit war der Weg für die Anerkennung frei.

“Das neue Prädikat wird weitere Gäste in die Gemeinde an der Müritz locken”, zeigte sich die Ministerin zuversichtlich. Die Gästezahlen seien in den vergangenen sieben Jahren durch die Anstrengungen der Rechliner im Tourismus von knapp 17.000 auf jetzt rund 40.000 Ankünfte im Jahr gestiegen.

r-u-m am Mittwoch, 25. August 2010 | Abgelegt unter: MeckPomm, Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Seidel: Gutes Ergebnis im Juli und August

Schwerin – Die Bilanz für die touristische Hauptsaison in Mecklenburg-Vorpommern fällt gut aus. “Nach einem schwierigen ersten Halbjahr hat die Branche dagegengehalten und im Juli und August gezeigt, wie leistungsfähig sie ist”, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Dienstag in Schwerin. Nach Erkenntnissen aus Umfragen und Einschätzungen touristischer Leistungsträger sei für die beiden Ferienmonate mit insgesamt rund zehn Millionen Übernachtungen zu rechnen.

“Das entspräche nicht nur dem Niveau der Hauptsaison im Ausnahmejahr 2009 sondern auch den in diesem Jahr zwischen Januar und Juni erreichten Übernachtungszahlen”, sagte Seidel. Das Ergebnis im Juli und August relativiere damit das Minus bei Übernachtungen und Ankünften aus dem ersten Halbjahr von 6,3 Prozent. Es sei jedoch damit zu rechnen, dass die Tourismusbranche das Jahr mit einem Minus von zwei bis drei Prozent gegenüber 2009 abschließt. “Damit lägen wir über dem guten Jahresergebnis 2008″, sagte Seidel.

Alle Regionen des Landes waren in den vergangenen Wochen stark besucht, in einigen Orten war bisweilen kein freies Hotel- oder Pensionszimmer mehr zu bekommen. Speziell auf den Inseln und Halbinseln sowie in den Ostseebädern lag der Anteil der belegten Quartiere auch im feuchten August bei mehr als 80 Prozent und nicht selten auch bei mehr als 90 Prozent. Fischland-Darß-Zingst, Rügen, Usedom und die Mecklenburgische Ostseeküste samt der Insel Poel meldeten dem Tourismusverband sehr hohe Belegungsraten und vor allem im Juli viele kurzfristig Reisende.

In der Mecklenburgischen Seenplatte waren die Kapazitäten zeitweise erschöpft. Eine Ausnahme in der Sommerbilanz bilden erwartungsgemäß Schwerin und Westmecklenburg, wo seit Mai der Vergleich mit den Zahlen aus dem Buga-Jahr geführt wird und seither das Vorjahresniveau nicht erreicht werden kann, zugleich aber die Zahlen von 2008 übertroffen werden. Im Campingbereich gelang es vor allem im Juli, einen Teil der Verluste aus dem ersten Halbjahr auszugleichen.

Anders als bei den Touristen aus Deutschland ist die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste in Mecklenburg-Vorpommern in den ersten sechs Monaten auch in den Sommermonaten gestiegen. Im ersten Halbjahr betrug das Wachstum 3,0 Prozent bei knapp 300.000 gezählten Übernachtungen. Spürbar mehr Gäste wurden dabei aus der Schweiz, aus Österreich und nach Einbußen im Vorjahr auch wieder aus Schweden registriert. Seidel kündigte eine Fortführung der Werbeaktivitäten vor allem in den Nachbarländern an. “Hier gibt es noch Wachstumsmöglichkeiten für den Tourismus.”

Die Schwerpunkte für Imagewerbung und Vermarktung im Inland liegen im kommenden Jahr im süddeutschen, südwestdeutschen und im westdeutschen Raum. So ist Mecklenburg-Vorpommern unter anderem zum ersten Mal Partnerregion bei der Messe “Reise + Camping Essen 2011″ in Nordrhein-Westfalen. Für das Frühjahr 2011 in Planung ist zudem erstmalig ein journalistischer Saisonauftakt, zu dem rund 50 Medienvertreter aus dem In- und Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern eingeladen werden sollen.

Auch in diesem Jahr wartet noch ein Höhepunkt: Ende Oktober stehen im Rahmen des 20. Jubiläums des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern eine Workshop-Woche mit acht Fachveranstaltungen zu Zukunftsthemen sowie eine große Festveranstaltung im Ostseebad Binz an.

r-u-m am Mittwoch, 25. August 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schwerin – Im 1. Halbjahr 2010 meldeten nach Angaben des Statistischen Amtes die Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten und die Campingplätze des Landes insgesamt 10,2 Millionen Übernachtungen. Das sind 6,3 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Gästeankünfte sank ebenfalls um 6,3 Prozent auf insgesamt 2,7 Millionen.

Unterschieden nach Betriebsarten meldete die Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Pensionen und Gasthöfe) im 1. Halbjahr 2010 4,8 Millionen Übernachtungen, was einem Rückgang von 5,8 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2009 entspricht. Mit insgesamt 3,0 Millionen Übernachtungen lag der Rückgang bei den Ferienunterkünften und ähnlichen Beherbergungsstätten bei überdurchschnittlichen 7,0 Prozent. Die Campingplätze mussten mit 880 000 Übernachtungen einen starken Rückgang von 13,0 Prozent hinnehmen. Die Vorsorge- und Reha-Kliniken hingegen verzeichneten mit 1,4 Millionen Übernachtungen einen unterdurchschnittlichen Rückgang von 1,9 Prozent.

Die Auslastung der angebotenen Betten/Schlafgelegenheiten lag im 1. Halbjahr 2010 in der Hotellerie bei 34,2 Prozent (2009: 37,5 Prozent) und in den Ferienunterkünften und ähnlichen Beherbergungsstätten bei 22,3 Prozent (2009: 24,0 Prozent). Die Auslastung der angebotenen Betten/Schlaf­gelegenheiten insgesamt lag bei 24,1 Prozent (2009: 25,8 Prozent); hier einbezogen sind auch die Reha- und Vorsorgekliniken und die Campingplätze, wobei ein Stellplatz als vier Schlafgelegenheiten gezählt wird.

Die Entwicklung in den Reisegebieten Mecklenburg-Vorpommerns verlief im 1. Halbjahr 2010 durchweg negativ: Westmecklenburg meldete einen überdurchschnittlichen Rückgang von 9,8 Prozent und Rügen/Hiddensee verzeichnete ein Minus von 7,5 Prozent. In Vorpommern und an der Mecklenburgischen Ostseeküste gingen die Übernachtungen um 6,0 Prozent bzw. 5,8 Prozent zurück. Die geringsten Einbußen bei den Übernachtungen meldete die Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte; hier betrug das Minus 4,9 Prozent.

Im Monat Juni 2010 verbuchte die Beherbergungsbranche 3,2 Millionen Übernachtungen. Das sind 4,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Anzahl der Gästeankünfte sank um 4,1 Prozent auf 769 100. (Stat. Amt MV)

r-u-m am Donnerstag, 19. August 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Waren – Das Müritzeum in Waren (Müritzkreis) ist um einen besonderen Fisch namens Gustav reicher. Der lächelnde Fisch mit Krone ist das Gütesiegel im Qualitätsmanagement Familienurlaub, mit dem das Müritzeum am Montag ausgezeichnet wurde. “Das Müritzeum gehört jetzt zu den ausgezeichneten Familienangeboten in Mecklenburg-Vorpommern”, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel bei der Auszeichnung am Montag. Seidel übergab das Zertifikat “Familienfreundlicher Urlaub in MV” (QMF®). Nach der Reiseanalyse 2010 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F.U.R) ist Mecklenburg-Vorpommern das beliebteste Reiseziel deutscher Familien.

“Über zehn Prozent der Familien mit Kindern unter 14 Jahren wählen Mecklenburg-Vorpommern als Urlaubsziel”, sagte Seidel. Der Nordosten belegt damit einen Spitzenplatz noch vor der Türkei (8,2), Italien (8,0), Spanien (7,9) sowie den Bundesländern Bayern und Schleswig-Holstein (je 6,4). Etwa jeder dritte Gast in Mecklenburg-Vorpommern kommt mit Kindern. “Der Anteil der Wiederholungsurlauber ist bei Familien besonders hoch”, sagte Seidel. “Familien setzen auf Vertrautes, 28 Prozent sind Stammgäste und weitere 54 Prozent kommen alle paar Jahre wieder nach MV.” Familien bleiben mit durchschnittlich neun Übernachtungen deutlich länger als andere Gäste in Mecklenburg-Vorpommern.

“Das Gütesiegel mit dem Ferienfisch Gustav ist eine Orientierungshilfe für die Gäste mit Kindern im Land. Das große Süßwasseraquarium punktet mit familienfreundlichen Freizeitangeboten zu rabattierten Familientarifen”, sagte Seidel. Darüber hinaus ist der Empfangsbereich familiengerecht ausgestattet, Ausstellungsräume und das im gleichen Gebäude befindliche Restaurant “Blaue Perle” verfügen über Bestuhlung und Counter für Kinder.

In diesem Jahr erhalten insgesamt mehrere touristische Einrichtungen das Gütesiegel Familienurlaub: neben dem Müritzeum sind es die Rügener Ferienhäuser am Hochufer in Göhren, die Ferienwohnanlage “Alte Molkerei” in Liepe auf der Insel Usedom, die Jugendherberge Güstrow, die Kur- und Tourismus GmbH Zingst, das Nautineum auf dem Dänholm in Stralsund sowie die Jugendherberge Ueckermünde.

Das seit 2008 von Ministerium und Tourismusverband MV vergebene Gütesiegel schafft einheitliche Standards für Familienfreundlichkeit. Zu den erforderlichen Standards gehören z. B. sichere Spielgelände, Babysitting, Kinderbetreuung, Vorrichtungen für Kinder im Sanitärbereich, Kinderportionen und preiswerte, gesunde Getränke für Kinder sowie Freizeitangebote mit Familienrabatten. “Doch auch bei Pensionen und Erlebnishöfen ist Familienfreundlichkeit erlebbar. Kinderstühle und Kindergeschirr in der Ferienwohnung, Hoftiere füttern und streicheln, Bereitstellung von Kinderspielen und -büchern sind Willkommenszeichen für Familien mit Kindern”, sagte Seidel. 2008 wurden 81 Unternehmen ausgezeichnet und 2009 erhielten zehn Unternehmen das Gütesiegel. Das Zertifikat gilt für drei Jahre.

Praktische Hilfen und Hinweise für familienfreundliche Angebote im Tourismus bietet der “Praxisleitfaden für Familientourismus in MV”. Im Leitfaden werden Kriterien für familienfreundliche Tourismusangebote, praktische Tipps zur Umsetzung der Standards und Fördermöglichkeiten aufgelistet. Der Praxisleitfaden kann kostenlos im Wirtschaftsministerium unter 0385/588-5007 bestellt oder im Internet unter www.wm.regierung-mv.de bei “Publikationen” heruntergeladen werden.

r-u-m am Montag, 2. August 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schwerin – Gruppenfahrten, Schulklassenreisen, Exkursionstouren, Ferienfreizeiten, Projekttage – Mecklenburg-Vorpommern setzt auf Kinder- und Jugendtourismus. “Kinder- und Jugendtourismus ist viel mehr als nur Rucksacktouristen, Festivalbesucher und Strandpartygänger. Mecklenburg-Vorpommern hat den Stellenwert des Jugendtourismus erkannt und investiert in das Qualitätsmanagement für Jugendreisen. Es geht darum, attraktive Angebote für eine attraktive Zielgruppe weiter auszubauen”, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Montag. Der Jahresumsatz von Kinder- und Jugendreisen in MV beträgt knapp 70 Millionen Euro.

Die Arbeitsgruppe “Junges Land für junge Leute” erhält durch das Wirtschaftsministerium einen Zuschuss von 147.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) für ihre Arbeit. Dabei wird insbesondere die Bildungs- und Qualitätsoffensive der Kinder- und Jugendreisen in Mecklenburg-Vorpommern gefördert. “Das Personal in jugendtouristischen Einrichtungen im Land bekommt die Möglichkeit sich weiterzubilden, um eine hohe Qualität an jugendtouristischen Angeboten in den Jugendstätten zu gewährleisten. Das erworbene Wissen kommt den jungen Gästen zugute”, sagte Seidel. “Hierzu müssen beispielsweise Programme für eine abwechslungsreiche Bewegung oder gesunde Ernährung entwickelt werden.” Das Wirtschaftsministerium unterstützt seit zehn Jahren die Arbeitsgruppe. In den 345 jugendtouristischen Einrichtungen in MV arbeiten rund 2.500 Mitarbeiter inklusive Saisonkräfte.

Die Kinder- und Jugendreisen gehören in Mecklenburg-Vorpommern zu den erfolgreichen Reisesegmenten. Die 271 Jugendübernachtungsstätten mit rund 22.000 Betten im Land tragen zur positiven Tourismusbilanz im Nordosten bei. Mit jährlich 2,6 Millionen Übernachtungen erfolgt fast jede zehnte Übernachtung in Jugendherbergen und Landschulheimen (28,4 Millionen Übernachtungen in MV 2009). “Mecklenburg-Vorpommern hat frühzeitig auf Jugendreisen gesetzt”, sagte Seidel. “Bereits 2003 hatte MV als erstes Bundesland ein Qualitätsmanagement für Jugendreisen entwickelt.” Seit 2007 hat das BundesForum Kinder- und Jugendreisen das Qualitätssiegel “Qualitätsmanagement Kinder- und Jugendreisen Deutschland” bundesweit übernommen.

Seit Auflegung des Qualitätsmanagement in MV werden jugendgerechte Angebote nach dem Sternesystem der Hotels klassifiziert. Bewertet werden dabei Unterkunft, Verpflegung und Programm. Von den 87 überprüften Übernachtungsstätten im Land erreichten 39 Jugendeinrichtungen die Basisqualifizierung, 48 verfügen über einen bis zu fünf Sternen.

Die Arbeitsgemeinschaft “Junges Land für junge Leute” wurde im Herbst 1999 auf Initiative des Wirtschaftsministeriums gegründet. Die Arbeitsgruppe wirbt bundesweit für die Jugendübernachtungsstätten in MV. Um viele Jugendliche aus anderen Bundesländern in den Nordosten zu holen, wurde ein bundesweites Vertriebsnetz aufgebaut. Die Arbeitsgemeinschaft kooperiert mit 140 Übernachtungsstätten für Jugendliche.

2007 wurde Mecklenburg-Vorpommern auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin für das beste jugendtouristische Angebot der Bundesländer ausgezeichnet. Im selben Jahr ist MV als erstes Bundesland der Weltjugendreiseorganisation beigetreten.

r-u-m am Montag, 26. Juli 2010 | Abgelegt unter: MeckPomm, Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Waren – In Waren (Müritz) wird der ehemalige kleine Lokschuppen zu einer Verleihstation für Fahrrad-Draisinen umgebaut. “Waren ist um eine Urlauber-Attraktion reicher. Mit dem Umbau werden die Voraussetzungen geschaffen, die Mecklenburger Draisinenbahn zu einem interessanten Anlaufpunkt für Touristen zu machen. Gerade auch im Binnenland geht es weiter darum, neue Urlauber für Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern”, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel in Schwerin. “Durch die enge Kooperation mit Anbietern entlang der Strecke kann die Region rund um die Bahnstrecke touristisch aufgewertet werden.”

Die Draisinen-Strecke startet in Waren (Müritz) und endet in Schwinkendorf. Sie ist circa 13 Kilometer lang. Entlang der Strecke bestehen zudem verschiedene Rastmöglichkeiten. “Die Schönheiten Mecklenburgs werden zu einer wahren Erlebnistour, auf der die unberührte Natur genossen werden kann”, so Seidel weiter. Neben der Tour mit der Fahrraddraisine sind Kombinationstouren mit einer Kutsche, dem Schiff, einem Fahrrad oder einem Kanu möglich. Eine weitere Draisinen-Strecke führt über die ehemalige Zugverbindung Karow – Borkow im Landkreis Parchim.

Die besonders leisen gummibereiften Alu-Fahrraddraisinen (Gewicht/Draisine 80kg) bieten Platz für zwei bis vier Personen und eignen sich zum Familienausflug, für Firmen- und Vereinsausflüge sowie Klassenfahrten. Durch die 7-Gang-Schaltung ist eine angenehme Fahrt für Jung und Alt möglich.

Das Vorhaben wird aus der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) unterstützt. Weitere Informationen unter: http://www.draisine-mecklenburg.de/

r-u-m am Mittwoch, 21. Juli 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schwerin – Nach Angaben des Statistischen Amtes meldeten die Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten und die Campingplätze des Landes im Mai 2010 insgesamt 2,6 Millionen Übernachtungen. Das sind 5,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Anzahl der Gästeankünfte sank um 5,5 Prozent auf insgesamt 707 000.

Im Zeitraum Januar bis Mai 2010 verbuchte die Beherbergungsbranche insgesamt 7,0 Millionen Übernachtungen. Das sind 7,0 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Gästeankünfte sank um 7,2 Prozent auf insgesamt 1,9 Millionen.

Unterschieden nach Betriebsarten meldete die Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Pensionen und Gasthöfe) im Mai 2010 1,2 Millionen Übernachtungen, was dem durchschnittlichen Rückgang von 5,9 Prozent entspricht. Mit insgesamt 833 000 Übernachtungen lag der Rückgang bei den Ferienunterkünften und ähnlichen Beherbergungsstätten bei unterdurchschnittlichen 3,3 Prozent. Die Campingplätze mussten mit 300 000 Übernachtungen einen starken Rückgang von 17,1 Prozent hinnehmen. Die Vorsorge- und Reha-Kliniken erreichten hingegen mit 277 000 Übernachtungen eine leichte Steigerung von 0,6 Prozent gegenüber Mai 2009.

Die Auslastung der angebotenen Betten/Schlafgelegenheiten lag im Mai 2010 in der Hotellerie bei 44,4 Prozent (2009: 49,1 Prozent) und in den Ferienunterkünften und ähnlichen Beherbergungsstätten bei 32,2 Prozent (2009: 33,8 Prozent). Die Auslastung der angebotenen Betten/Schlafgelegenheiten insgesamt lag bei 29,7 Prozent (2009: 32,2 Prozent); hier einbezogen sind auch die Reha- und Vorsorgekliniken und die Campingplätze, wobei ein Stellplatz als vier Schlafgelegenheiten gezählt wird.

Die Entwicklung in den Reisegebieten Mecklenburg-Vorpommerns verlief im Mai 2010 durchweg negativ: Westmecklenburg meldete einen überdurchschnittlichen Rückgang von 17,9 Prozent, die Mecklenburgische Ostseeküste verzeichnete ein Minus von 8,8 Prozent. In der Mecklenburgischen Schweiz und Seenplatte sowie in Vorpommern gingen die Übernachtungen um 4,0 Prozent bzw. 4,9 Prozent zurück. Die geringsten Einbußen bei den Übernachtungen meldete Rügen/Hiddensee; hier betrug das Minus moderate 1,6 Prozent. (Stat. Amt MV)

r-u-m am Dienstag, 20. Juli 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Vier führende Erlebniszentren in Mecklenburg-Vorpommern bieten Schatten und Erlebnisse

Das anhaltend heiße Wetter treibt Hunderttausende Menschen an die Strände der Ostsee und an die Ufer der Seen in Mecklenburg-Vorpommern. Keine einfache Situation für Freizeitanbieter, Erlebniszentren und Museen. Dabei bieten viele von ihnen schattige und kühle Plätze und dazu viele interessante Einblicke, wie vier Beispiele führender Erlebnis-Welten zeigen:

Im Ozeaneum in der Unesco-Welterbestadt Stralsund tummeln sich seit einigen Tagen neun Humboldt-Pinguine auf der Dachterrasse. Schwitzen? Fehlanzeige. Das auf 13 bis 15 Grad temperierte und 120.000 Liter fassende Meerwasserbecken sorgt für die nötige Erfrischung für die “Botschafter des Südens”, die es lieber kühl mögen. Die verschiedenen Ausstellungsebenen der am meisten besuchten Einrichtung des Deutschen Meeresmuseums, die kürzlich zu “Europas Museum des Jahres” gewählt wurde, bieten wiederum derzeit täglich mehreren Tausend Besuchern Abkühlung. Auf der einzigartigen Unterwasserreise durch die nördlichen Meere von der Ostsee, durch die Nordsee, den Atlantik bis hin zum Polarmeer kommt niemand ins Schwitzen. Am Ende des Rundganges durch das Ozeaneum wird Besuchern ein weiterer Höhepunkt in der Ausstellungshalle “1:1 Riesen der Meere” geboten. Umgeben von Walen und Großfischen in ihrer originalen Größe, können die Besucher in einer Multimedia-Inszenierung an einem kühlen Plätzchen einzelne Walarten und ihre Gesänge kennenlernen.

Wohl temperiert geht es auch im Müritzeum in Waren/Müritz zu. Die Süßwassertierwelt der Mecklenburgischen Seenplatte kann hier in ihren vielen Facetten bestaunt werden. Im Haus der Sammlungen erwartet die Besucher derzeit eine einzigartige Sonderausstellung zum Thema “Riesen auf sechs Beinen”. Die Hamburger Designerin Julia Stoess präsentiert in den Ausstellungsräumen Insekten in einer völlig neuen Dimension. Die Vizeweltmeisterin der Präparatoren 2008 hat es sich zur Aufgabe gemacht, die faszinierenden Tiere stark vergrößert und wissenschaftlich genau nachzubauen. Lupe oder Mikroskop sind dabei überflüssig, denn durch die enorm vergrößerten Modelle werden den Betrachtern außergewöhnliche Tiere mit kleinsten Details nahe gebracht. Abgerundet wird die Sonderausstellung durch Insekten-Exponate der Naturhistorischen Landessammlung Mecklenburg-Vorpommerns in Originalgröße. Daneben lohnt ein Besuch in der Daueraustellung im Haus der 1.000 Seen. Beginnend mit einer Zeitreise in die Eiszeit, warten einheimische Wasserwelten und Einblicke ins Landleben auf die Besucher.

Im kühlen Nass verbringen die jüngsten Bewohner im Zoo der Hansestadt Rostockihre Zeit. Der doppelte Nachwuchs bei den südafrikanischen Seebären gehört derzeit zu den beliebtesten Tieren der mit 250 Arten sehr abwechslungsreichen Einrichtung. Vor wenigen Wochen wurde ein weibliches und zehn Tage später ein männliches Robbenbaby geboren. Bei einer öffentlichen Taufe erhielten die Jungtiere die Namen Hatari und Shani. In der über 1.000 Quadratmeter großen Robbenanlage tummeln sich beide mit Vater Ron und den Müttern Egoli und Daisy sowie Angra, dem dritten Weibchen der Rostocker Seebärengruppe. Zoo-Besucher finden in der 111-jährigen Parkanlage unter uralten Bäumen schattige Plätze und können mit einem Eis oder kühlen Getränk die vielen anderen Tierkinder erleben, die einen Platz an der Sonne bevorzugen. Nachwuchs gibt es ebenfalls bei den Waschbären, den Ottern, den Bart- und Husarenaffen sowie bei den Elchen, Rentieren und der Erdmännchen-Familie auf der Großkatzenanlage.

Um runterzukühlen und natürliche Prozesse zu verstehen, ist auch das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl direkt am berühmten Kreidefelsen eine gute Adresse. Die 2.000 Quadratmeter große Erlebnisausstellung bietet Besuchern Natur zum Anfassen und zeigt die Entstehung und Struktur des Nationalparks Jasmund, dem mit 58,4 Quadratkilometern Größe kleinsten seiner Art in Deutschland. Im Ausstellungsraum “Eiszeit” ist ein echter Eisberg zu finden, der die Entstehung Rügens verdeutlicht. Angenehmer Nebeneffekt: Die Nähe zu diesem 2,50 Meter hohen Gletscher verspricht derzeit ordentlich Abkühlung. Schatten bieten auch die zahlreichen Buchen im Nationalpark Jasmund. Täglich werden zu jeder vollen Stunde kostenfreie Kurzführungen angeboten, bei denen Besucher Informatives und Spannendes über die Entstehung des Nationalpark-Zentrums, die Geschichte des 20 Jahre alten Nationalparks Jasmund, die Kreide und natürlich über den Königsstuhl erfahren.

Hintergrund: Gemeinnütziges Netzwerk “Wie tickt Natur” “Wie tickt Natur” ist eine deutschlandweit einzigartige Kooperation. Der Zoo Rostock, das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, das Müritzeum in Waren/Müritz und das Ozeaneum in Stralsund haben dieses Netzwerk im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Mit gemeinsamen Aktivitäten soll über die Landesgrenzen hinweg gezeigt werden, dass Erholung, Freizeitspaß und Bildung im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zusammen gehören. Die Partner erfüllen die höchsten touristischen Qualitätsstandards und tragen allesamt Qualitätssiegel des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. (TMV)

r-u-m am Dienstag, 20. Juli 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Wieck – Das historische Fischerdorf Wieck liegt an der Einmündung in die Dänische Wiek, einer Bucht des Greifswalder Boddens. Wahrzeichen des unter Denkmalschutz stehenden Greifswalder Ortsteils ist die Wiecker Holzklappbrücke. Sie wurde nach holländischem Vorbild im 19. Jahrhundert erbaut. Der Fischereihafen, die vielen reetgedeckten Häuser und die Dorfkirche sind weitere Sehenswürdigkeiten des malerischen Ortes. Vom 16. bis zum 18. Juli 2010 findet das Fischerfest Gaffelrigg und somit die größte maritime Wochenendveranstaltung Vorpommerns in Wieck statt.

Höhepunkt ist hierbei eine Regatta von Traditionsschiffen aus dem Museumshafen Greifswald, der sich auch ausländische Traditionsschiffe und viele Sportboote anschließen. Auf drei Bühnen erwartet Einheimische und Touristen ein buntes Programm mit vielen Künstlern. Am Freitag gibt es eine Rocknacht, am Sonnabend ein Höhenfeuerwerk über dem Bodden und Sonntag das Abschlusskonzert mit Wayne Morris und dem Ohio Express. “Ryck in Flammen” heißt zum fünften Mal das beeindruckende Finale des Fischerfestes Gaffelrigg am 18. Juli 2010.

In diesem Jahr wird neben dem Großsegler “Greif” auch das Traditionsschiff “Vorpommern” in Szene gesetzt. Auf den Segeln tanzen farbige Lichter, in den Rahen der “Greif” gestalten Artistinnen ein faszinierendes Spiel, an Deck werden Feuerkugeln jongliert. 300 bengalische Fackeln am Ufer des Ryck und auf Kuttern, Kanus und Yachten erleuchten das Wasser im Wiecker Hafen. Mehr als 10.000 Gäste werden erwartet. Weitere Informationen: www.greifswald.info , www.greifswald.de

r-u-m am Donnerstag, 15. Juli 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Insel Rügen – Anlässlich eines Besuchs auf Rügen hat Ministerpräsident Erwin Sellering am Dienstag die Bedeutung des Gesundheits-Tourismus hervorgehoben. “Wir können immer mehr Besucher in Mecklenburg-Vorpommern begrüßen, die auch in ihrer Freizeit aktiv etwas für Körper und Seele tun wollen”, sagte Sellering.

Einer Studie des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern zufolge haben im Tourismusjahr 2008/2009 über 14 Prozent der Besucher angegeben, hier im Land einen Gesundheits-Urlaub zu machen (dazu zählen auch die Kuren). Weitere 16 Prozent der Besucher lassen sich der Sparte Wellness-/Schönheitsurlaub zuordnen. Wegen ihrer saisonverlängernden Wirkung ist diese Sparte von besonders hohem Wert. “Aus der Befragung wissen wir, dass 15 Prozent der Deutschen für die nahe Zukunft einen Gesundheits-Urlaub planen – das sind etwa zehn Millionen Frauen und Männer”, sagte Ministerpräsident Sellering. “Das ist ein wachsender Markt. Von diesem Kuchen will sich Mecklenburg-Vorpommern ein großes Stück abschneiden.”

Ministerpräsident Sellering besuchte während seiner Stippvisite auf Rügen verschiedene gesundheitstouristische Einrichtungen in Bergen, Baabe und Göhren. “Die Idee, die hinter dem Verein “Gesundheitsinsel Rügen” steht, weist in die richtige Richtung”, sagte Sellering. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Angebote.

r-u-m am Mittwoch, 14. Juli 2010 | Abgelegt unter: Insel News, Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Lubmin – Verkehrsminister Volker Schlotmann will sich für eine bessere Verkehrsanbindung der Industriestandorte Vierow und Lubmin (Landkreis Ostvorpommern) einsetzen. “Wir werden die Planungen für eine Weiterführung der Ortsumgehung Greifswald weiter vorantreiben”, sagte Schlotmann heute bei einem Gespräch mit dem Unternehmerverband Vorpommern in Lubmin.

Derzeit fließt der Verkehr zum Industriestandort Lubmin auf der Landesstraße 26 durch den Ortsteil Greifswald/Eldena. “Der Engpass kann nur durch eine Weiterführung der Ortsumgehung Greifswald aufgelöst werden”, sagte Schlotmann. Deshalb soll eine Entlastungsstraße gebaut werden. Derzeit wird eine detaillierte verkehrstechnische Untersuchung durchgeführt. Im kommenden Jahr soll die Umweltverträglichkeitsstudie erstellt werden, im Anschluss könnte die Linie bestimmt und die endgültige Planung eingeleitet werden. Damit wäre ein Baubeginn 2015 möglich. “Es wird zwar noch einige Jahre dauern, aber wir wollen die Planungen mit Nachdruck vorantreiben, so dass endlich eine klare Perspektive da ist”, sagte Schlotmann.

In Vierow hatte der Minister im vergangenen Jahr die Förderung eines Gleisanschlusses zugesagt. Der Bau soll noch in diesem Jahr beginnen, 2012 könnte dann der Gleisanschluss fertig sein. Investiert werden insgesamt mehr als fünf Millionen Euro für die rund 1,5 Kilometer lange eingleisige Anbindung an das Hafenhinterland, eine 750 Meter lange Ladestraße vom Industriegebiet zum Liegeplatz und die Errichtung von zwei Dalben zum Festmachen von Schiffen mit mehr als 120 Metern Länge. “Dadurch verbessern sich die Wettbewerbschancen des Hafens Vierow und es kann Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden”, so Schlotmann. Der Umschlag des Hafens hatte im vergangenen Jahr trotz Krise deutlich zugelegt.

r-u-m am Montag, 12. Juli 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Seidel: Chance, noch stärker auf Urlaubsangebote in MV aufmerksam zu machen

Auf Usedom werden die neuen Herbst/Winterprogramme 2010/2011 von Thomas Cook Reisen und Neckermann Reisen vorgestellt. “Mecklenburg-Vorpommern zählt bei den großen Reiseveranstaltern zu den begehrtesten Regionen innerhalb Deutschlands. Die Katalogpräsentationen sind dafür eine Anerkennung und eine Chance, noch stärker auf Urlaubsangebote in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam zu machen”, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Montag in Heringsdorf. Etwa 80 Medienvertreter werden noch bis Mittwoch auf Usedom sein. Im Rahmen der Katalogvorstellung auf Usedom präsentiert sich das Land gemeinsam mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und der Usedom Tourismus GmbH in Peenemünde. Außerdem können die Teilnehmer auf Usedom zwischen einer Insel-Safari, einem Segeltörn, einer Aktiv-Tour und einem Golfkurs wählen.

“Durch Kooperationen mit starken Partnern wie beispielsweise TUI, Thomas Cook und Neckermann kann das Marketing für unser Land noch wirksamer gemacht werden und die Reichweite über Grenzen ausgedehnt werden”, so Seidel weiter. So beträgt beispielsweise bei Thomas Cook und Neckermann Reisen der Anteil der Buchungen für Mecklenburg-Vorpommern etwa 20 Prozent. Für die TUI, die vor rund drei Wochen im Resort Land Fleesensee die neuen Herbst/Winterkataloge präsentierte, ist MV die wichtigste deutsche Region. Das Land macht rund ein Viertel aller Inlandsbuchungen bei TUI aus. Mecklenburg-Vorpommern ist mit insgesamt 127 Hotels in vier TUI-Katalogen vertreten.

Im vergangenen Jahr wurde noch fast jede fünfte längere Urlaubsreise nach Mecklenburg-Vorpommern über Reiseveranstalter gebucht. Insgesamt waren dies im vergangenen Jahr rund 900.000 Reisen ab einer Dauer von fünf Tagen.

r-u-m am Montag, 12. Juli 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schwerin – “Es macht uns schon stolz, dass ein so großer und wichtiger Reiseveranstalter seine neuen Kataloge auf unserer schönen Insel Usedom vorstellt. Für eine Urlaubsregion ist das wie ein Ritterschlag”, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering im Vorfeld der Präsentation der neuen Winterkataloge des Reiseveranstalters Thomas Cook AG. “Eine schönere Anerkennung dafür, dass MV zu den begehrtesten Reisezielen in Deutschland gehört, können wir uns kaum wünschen.”

Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern sei eine Erfolgsgeschichte, so der Ministerpräsident. 2009 war Mecklenburg-Vorpommern das liebste Sommerreiseziel der Deutschen. “Aber wir wissen: Es können sich noch viel mehr Menschen in Deutschland und in anderen Ländern vorstellen, ihren Urlaub in MV zu verbringen. Die wollen wir gewinnen, mit kreativen Ideen auf uns aufmerksam und neugierig machen. Und wir müssen sie mit erstklassiger Qualität und hervorragendem Service überzeugen.”

Sellering wies darauf hin, dass vor allem internationale Urlaubsgäste für das Land interessiert werden müssten: “Bei ausländischen Urlaubern sind wir bei weitem noch nicht so bekannt, wie wir uns das wünschen. Da brauchen wir professionelles Marketing, um das zu ändern. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit Thomas Cook den zweitgrößten Reiseveranstalter in Europa an unserer Seite haben.”

Die Katalogpräsentation von Neckermann Reisen und Thomas Cook Reisen für die Wintersaison 2010/ 2011 findet vom 11. bis 14. Juli 2010 auf Usedom statt. 90 Journalisten aus ganz Deutschland nehmen daran teil. Ministerpräsident Sellering wird am Montag den Länderabend Mecklenburg-Vorpommern in Peenemünde besuchen.

r-u-m am Freitag, 9. Juli 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Dragon Grand Prix erstmals an der Mecklenburgischen Ostseeküste – Drachensegler-Elite misst sich ab 11. Juli in der Weißen Wiek in Boltenhagen

Boltenhagen hat einen dicken Fisch an Land gezogen: Vom 11. bis 14. Juli 2010 wird in dem Ostseebad an der Mecklenburgischen Küste erstmals der 5. Dragon Grand Prix Germany, eine der weltweit wichtigsten Segelregatten, ausgetragen. Dabei gehen die besten Drachensegler der Welt mit 65 Booten an den Start und kämpfen um Weltranglistenpunkte. Mit 27 internationalen Teams wird vom Veranstalter, dem Norddeutschen Regatta Verein, in diesem Jahr die bislang höchste Beteiligung internationaler Drachensegler erwartet. Startpunkt der Wettkämpfe ist das Ferienresort Weiße Wiek mit dem neuen Yachthafen am Ostrand des Kurortes. Das dortige Revier gilt als besonders besucherfreundlich: Aufgrund des Austragungsortes direkt vor der Küste in der Wohlenberger Wiek ist es möglich, die Wettbewerbe mit Hilfe von Ferngläsern von Land aus zu verfolgen. Auch auf den von und nach Boltenhagen zu festen Zeiten verkehrenden Bäderschiffen MS „Boltenhagen“ und MS „Seebär“ können Eindrücke gesammelt werden.

segeln

Foto: Hll-Archiv

Der Dragon Grand Prix Germany gehört neben zwei Rennen in Frankreich (Cannes und Douarnenez) zu den drei hochrangigsten Drachenregatten weltweit. Die aktuelle Meldeliste für Boltenhagen verzeichnet 25 Medaillengewinner bei Welt- oder Europameisterschaften bzw. Olympischen Spielen. Zuvor wurde der Wettbewerb bei Kiel im Nachbarbundesland Schleswig-Holstein ausgetragen. Die Zusammenarbeit des Norddeutschen Regatta Vereins mit Boltenhagen ist auf mehrere Jahre angelegt: 2011 soll an gleicher Stelle die Europameisterschaft stattfinden, für 2012 ist erneut ein Grand Prix geplant.

Neben dem Sport steht bei der Veranstaltung unter dem Motto „Segelsport der Spitzenklasse für Kinder in Not“ auch soziales Engagement im Vordergrund. Als Auftakt wird am 10. Juli 2010 das so genannte Childhood Race zu Gunsten der World Childhood Foundation veranstaltet, die sich weltweit um benachteiligte Kinder kümmert, von Königin Silvia von Schweden gegründet wurde und vom Dragon Grand Prix seit fünf Jahren unterstützt wird.

Weitere Informationen unter www.dragon-grand-prix.de, www.boltenhagen.de

r-u-m am Freitag, 2. Juli 2010 | Abgelegt unter: MeckPomm, Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Tagungsbüro Meet MV präsentiert sich auf “stb marketplace” in Baden-Württemberg

Mecklenburg-Vorpommern wirbt am 30. Juni 2010 auf der Veranstaltungsmesse “stb marketplace” in Stuttgart erstmalig um Tagungsgäste aus Baden-Württemberg. “Aufgrund der ganzjährigen, gut angenommenen Flugverbindung zwischen Stuttgart und Rostock und der wirtschaftlichen Potenz der Region ist der Südwesten auch für Tagungsanbieter in Mecklenburg-Vorpommern interessant”, erklärte dazu Mathias Löttge, Präsident des Landestourismusverbandes. Koordiniert werde der Auftritt vom Tagungsbüro Meet MV, das beim Tourismusverband ansässig ist.

Im Speziellen geht es bei der Messe in der schwäbischen Metropole um Tagungen und Konferenzen am Jahresende 2010 beziehungsweise zu Beginn des kommenden Jahres. Das Motto des “stb marketplace” lautet dementsprechend “Weihnachtsfeiern & Ideen für Kick-Off-Tagungen zum Jahresstart”. Während der Auftritt in Stuttgart der erste ist, besucht Meet MV damit inzwischen den sechsten “stb marketplace”, der wechselnd in unterschiedlichen deutschen Städten ausgerichtet wird.

Mit einer erhöhten Präsenz versucht das Tagungsbüro Meet MV gemeinsam mit seinen derzeit 38 Partnern, den zuletzt zu verzeichnenden Rückgängen zwischen 10 und 25 Prozent im Tagungsgeschäft entgegen zu wirken. So präsentierte sich MeetMV Ende Mai 2010 bereits zum vierten Mal auf der weltgrößten Messe für Meetings & Incentive-Reisen in Deutschland, der IMEX. Zu den Partnern im 2006 eingerichteten Tagungspool Mecklenburg-Vorpommern zählen unter anderem Tagungshotels, Kongresszentren, Veranstalter und so genannte Incentive-Agenturen.

Hintergrund

Zwischen 2004 und 2008 stieg die Zahl der Tagungen in Mecklenburg-Vorpommern laut Meeting- und Eventbarometer 2008 um 64 Prozent auf 125.137 Veranstaltungen, gleichzeitig verdoppelte sich die Anzahl der teilnehmenden Gäste auf 3.759.000. Im Jahr 2009 erfuhr der Tagungs- und Kongressbereich deutschlandweit und auch in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der Wirtschaftskrise einen Dämpfer. Zuletzt zogen in einigen der auf Konferenzen spezialisierten Häuser im Nordosten die Buchungen wieder an. Auch das Tagungsbüro Meet MV registriert eine wieder steigende Zahl von Anfragen. (TMV MV)

r-u-m am Mittwoch, 30. Juni 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Insel Rügen – Bergmassive gibt es auf Deutschlands größter Ferieninsel Rügen nicht und doch können Besucher hier klettern. Der größte Kletterwald der Insel befindet sich in Binz-Prora. Hier wurden 13 Parcours auf 40.000 Quadratmetern in fünf verschiedenen Schwierigkeitsgraden aufgebaut, auf denen sie durch die Lüfte schwingen und weit über 100 Übungen absolvieren können. Allein 17 Seilbahnen bringen den richtigen Schwung ins Klettern.

Beim “Tarzanjump” können die Besucher in die Fußstapfen des Urwaldhelden treten. Ein Muss für alle Gäste ist der Einweisungsparcours. Hier werden die einzelnen Station sowie die Sicherungen durch Seile erläutert. Und sollten die Kleinen klettern wollen, aber deren Eltern nicht schwindelfrei sein, stehen ihnen auch Trainer zur Seite. Auch für Firmen eignet sich der Seilgarten in Prora, können doch auf dem Team-Parcours Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Geschicklichkeit unter Beweis gestellt werden. Weitere Informationen: www.seilgarten-prora.de

r-u-m am Freitag, 25. Juni 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Branche bestätigt zum Ferienbeginn hohen Buchungsstand für die Hauptsaison / Meiste Sonnenstunden im Juni im Nordosten gezählt

Die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern blickt optimistisch auf die nun beginnende Hauptsaison. Laut einer aktuellen Blitzumfrage des Tourismusverbandes unter 600 Vermietern werden bereits am kommenden Wochenende, wenn in fünf nord- und mitteldeutschen Bundesländern (Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) die Sommerferien begonnen haben, landesweit rund 80 Prozent aller Betten belegt sein – Tendenz weiter steigend. „Nach einem Kaltstart in diesem Jahr läuft der Tourismusmotor jetzt heiß. Die Nachfrage ist in allen Regionen des Landes groß, und pünktlich zum Beginn der Hauptsaison verwöhnt auch die Sonne das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern wieder überdurchschnittlich“, sagte Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Befördert wird der in den kommenden Tagen und Wochen erwartete Gästestrom von der derzeitigen Wetterlage und den Aussichten für die kommenden Tage, die zahlreiche Spontanbesucher anlocken: Drei von vier der befragten Unternehmen beschert das Sommerwetter ein leichtes oder deutliches Nachfrageplus. Nach Auskunft des Wetterdienstes Meteomedia liegen vier der fünf sonnenreichsten Orte des aktuellen Monats in Mecklenburg-Vorpommern. Spitzenreiter und damit bis einschließlich 23. Juni sonnenreichster Ort Deutschlands ist aufs Neue der Hiddenseer Leuchtturm mit bislang 247 gemessenen Sonnenstunden. An zweiter Position folgt nach Auswertung von deutschlandweit rund 1.200 Messstationen durch Meteomedia der Darßer Ort auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit 244 Stunden vor der Insel Greifswalder Oie mit 237 Stunden. Mit viel Sonne verwöhnt wurde im Juni auch Juliusruh auf Rügen mit 235 Stunden und deutschlandweit Rang fünf. Meteorologe Thomas Globig aus dem Hiddenseer Wetterstudio zufolge sind auch die Aussichten für die kommenden Tage für Mecklenburg-Vorpommern strahlend: „Auf Hoch Wendelin folgt Hoch Xerxes, und das heißt mindestens bis Mitte der kommenden Woche täglich 15 bis 16 Stunden Sonne satt und hochsommerliche Temperaturen.“

Mit steigenden Lufftemperaturen steigen auch die Wassertemperaturen: Viele der 2.000 Seen im Nordosten laden mit mehr als 20 Grad Celsius zum Baden ein. Auch die Ostsee weist laut Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (www.bsh.de) immer angenehmere Badetemperaturen auf – in einigen Buchten, geschützten oder flacheren Bereichen sind bereits 20 Grad Celsius möglich, in Boddengewässern teils sogar noch höhere Temperaturen.

Für die Sommermonate Juli und August rechnet der Landestourismusverband mit jeweils rund fünf Millionen Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Auch für den Frühherbst sind der Blitzumfrage zufolge bereits zahlreiche Buchungen eingegangen. Inzwischen bezeichnen die Vermieter im Nordosten die Monate September und Oktober als ungefähr ebenso ertragreich wie die Monate Mai und Juni. „Das lässt uns hoffen, dass wir noch etwas von dem zu Jahresbeginn verloren gegangenen Boden wieder gut machen können“, sagte Mathias Löttge. Bislang seien im Nordosten aufgrund der kühlen Witterung knapp 400.000 Übernachtungen weniger gezählt worden als im Vorjahr, als mit insgesamt 28,4 Millionen Übernachtungen ein neuer Jahresrekord aufgestellt werden konnte. Informationen zum Urlaubsland und Veranstaltungskalender: www.auf-nach-mv.de

r-u-m am Freitag, 25. Juni 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

“Herzlich Willkommen bei den Wikingern im Tal der Biber”, heißt es beim Kanu- und Floßverleih in Menzlin in der Nähe von Anklam. Touren wie die “Peene-Tour” oder “Biber-Entdeckungstour” führen Gäste auf die Peene, die aufgrund ihrer Ursprünglichkeit und die sie umgebende unberührte Flusslandschaft – die letzte ihrer Art in Europa – auch “Amazonas des Nordens” genannt wird. Menzlin ist ein frühgeschichtlicher Seehandelsplatz der Wikinger, die in Menzlin Gräber hinterließen.

Diese können während der “Führung zum ehemaligen Handelplatz der Wikinger” entdeckt werden. Erklärt werden dabei die kulturhistorische Bedeutung des frühgeschichtlichen Handelszentrums, der Handelsplatz, das Gräberfeld sowie die Wikingerstraße und -brücke. Die Gräber sind in Schiffsform angelegt und mit kreisförmigen Steinsetzungen umgeben. Des Weiteren werden während der Tour Riten und Bräuche der Wikinger erläutert. An der Kanustation startet auch ein 3,5 Kilometern langer Naturwanderweg, an dem sich drei fünf Meter hohe Beobachtungsstürme befinden.

Vor dort aus genießen Gäste einen imposanten Blick auf die Renaturierungsflächen neben der Peene. Die ehemaligen Weide- und Wiesenflächen wurden geflutet, damit sich die einstigen Moorflächen wieder entwickeln können. Weitere Informationen: www.kanuverleih-menzlin.de

r-u-m am Mittwoch, 23. Juni 2010 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schröder: Trotz Spardiskussion Priorität auf Hafenhinterlandanbindungen legen

Verkehrsstaatssekretär Sebastian Schröder forderte den Bund heute auf, dem Ausbau der Hafenhinterlandanbindungen trotz der aktuellen Spardiskussion Priorität einzuräumen. “Bei wichtigen Projekten wie der A 14 oder dem Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Rostock darf es keine Kürzungen oder Terminverschiebungen geben. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir auf Projekte setzen, die die Wirtschaftsentwicklung wirklich voranbringen”, sagte er heute bei der Diskussionsveranstaltung “Unsere Häfen – Tore in den Ostseeraum” in Sassnitz.

Schröder betonte, er begrüße sehr, dass es seit einigen Monaten nun eine feste Zusage gibt, die Bahnstrecke Rostock-Berlin bis 2013 für 160 km/h auszubauen. “Leider warten wir aber immer noch auf einen Termin für den Ausbau der Strecke Berlin – Stralsund für 160 km/h und für Schwerguttransporte. Diese Strecke ist besonders wichtig für die Anbindung des Hafens Sassnitz-Mukran”, so der Staatssekretär.

Wer etwas für die Infrastrukturanbindung der Häfen tue, sorge damit indirekt auch für Arbeitsplätze, so Schröder weiter: “Je besser ein Hafen erreichbar ist, desto wahrscheinlicher sind Ansiedlungen in Hafennähe. Und sie sichern vorhandene und schaffen neue direkte und indirekte Arbeitsplätze. Weitere Ansiedlungspotenziale für Häfen sehe ich zum Beispiel im Bereich der Offshore-Windenergie”, sagte er. Nach Angaben des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe sind in Deutschland 300.000 Arbeitsplätze seehafenabhängig.

Auch Investitionen in die Häfen selbst seien wichtig, so Schröder. In der aktuellen Förderperiode 2007 – 2013 stehen dem Verkehrsministerium für die Hafeninfrastruktur Zuschussmittel von EU, Bund und Land in Höhe von insgesamt 82,7 Millionen Euro zur Verfügung. Sie werden beispielsweise für den Ausbau von Liegeplatzkapazitäten, von Fähr- und RoRo-Abfertigungsanlagen, die Anpassung von Wassertiefen in den Häfen und die Erschließung von Flächen für hafenaffine Industrie-, Logistik- und Gewerbeansiedlungen eingesetzt.

r-u-m am Mittwoch, 23. Juni 2010 | Abgelegt unter: Tourismus, Wirtschaft | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Rügen und Mee(h)r läuft unter Wordpress 2.8.4
Anpassung und Design: Gabis WordPress-Templates