Rügen und Mee(h)r

Neues und Interessantes aus dem Ostseeraum und Meck-Pomm

Archiv: November 2009

Rostock – Ministerpräsident Erwin Sellering traf sich heute in Rostock-Warnemünde zu einem Arbeitsessen mit den in Mecklenburg-Vorpommern ansässigen Honorarkonsuln in der Yachthafenresidenz Hohe Düne.

Aus diesem Anlass würdigte der Ministerpräsident das Wirken der Honorarkonsuln im Land: “Die Honorarkonsuln sind wichtige Brückenbauer zwischen ihren Entsendestaaten und unserem Land. Es tut unseren Beziehungen in den baltischen und den mitteleuropäischen Raum gut, dass ehrenamtliche Konsuln aus Mecklenburg-Vorpommern Kontakte vermitteln und vertiefen. Das ist für beide Seiten ein Plus, vor allem für die wirtschaftlichen Verbindungen.”

Honorarkonsuln vertreten ehrenamtlich die Interessen eines Entsendestaates anstelle oder zur Unterstützung von Berufskonsuln. Sie sind zumeist Bürger des Staates, in dem sich das Konsulat befindet.

Derzeit sind acht Honorarkonsuln in Mecklenburg-Vorpommern tätig: Arno Pöker (Dänemark), Horst Rahe (Finnland), Detlef Ernst Thomaneck (Island), Dr. Fritz Schulze (Lettland), Wolfgang Grieger (Österreich), Dr. Helmut Schmidt (Tschechien), Günter Marten (Ungarn) und Axel Erdmann (Schweden).

Zu den Aufgaben der Konsuln gehören nach dem Wiener Kosularübereinkommen die Interessenvertretung und Beziehungspflege, Pass- und Sichtvermerksangelegenheiten, Beistand in Notlagen und notarielle Funktionen für die jeweiligen Staatsangehörigen.

r-u-m am Montag, 30. November 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schlotmann: Neues Dach für Nikolaikirche

Anklam – In Anklam (Landkreis Ostvorpommern) wird heute ein weiteres Projekt, das aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm des Landes (ZIP) gefördert wird, in Angriff genommen. “Die Nikolaikirche bekommt ein neues Dach”, sagte Bauminister Volker Schlotmann. Die Baukosten betragen rund 880.000 Euro. Davon werden 748.000 Euro aus dem ZIP finanziert. “Die um 1280 errichtete Kirche ist ein beeindruckendes und eines der bedeutendsten sakralen Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik”, erklärte Schlotmann. “Mit dem neuen Dach wird Anklams Wahrzeichen erhalten und gesichert”, so der Minister. “Die Dacheindeckung ist ein wichtiger großer Meilenstein beim Wiederaufbau der Kirche, denn damit ist das Bauwerk dann komplett dicht. Immerhin handelt es sich um fast 2.000 Quadratmeter Dachfläche”, sagte Schlotmann.

Von 1994 bis 1996 wurde nach über 40 Jahren der Zerstörung über der Kirche ein Notdach errichtet. Diese Konstruktion befindet sich über dem gesamten Kirchenschiff und besteht aus Stahlbauelementen. Mit dem Notdach wurde erstmals ein Witterungsschutz für die gesamten Außenwände einschließlich Innenräume des Kirchenschiffes und des Chorbereiches gegeben. Damit konnte der weitere Verfall des baufälligen Gebäudes gestoppt und erste Sicherungsmaßnahmen am Mauerwerk des Kirchenschiffes ausgeführt werden.

Bei der geplanten Sanierung des Daches wird die Stahlkonstruktion des Notdaches verwendet. Lediglich die Schweißnähte müssen überprüft und zusätzliche Verstrebungen eingesetzt werden. Geplant sind auch Schutzmaßnahmen vor Rostbefall an der gesamten Stahlkonstruktion sowie die nachträgliche Verankerung der Dachkonstruktion im Außenmauerwerk. Anschließend kann das Dach neu eingedeckt werden. Außerdem werden eine Dachentwässerung und eine Blitzschutzanlage errichtet. Ende Mai nächsten Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

r-u-m am Montag, 30. November 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Der Kultusminister von Mecklenburg-Vorpommern und Präsident der Kultusministerkonferenz Henry Tesch ehrt Journalisten mit dem “Dietrich Oppenberg Preis 2009″

Schwerin – “Leseförderung ist keine beiläufige, sondern eine zentrale Aufgabe aller Personen und Institutionen. Journalisten zählen zu den wichtigsten Multiplikatoren, die den Erhalt unserer Lesekultur sicherstellen. Ich freue mich daher sehr, dass ihre Bedeutung im Rahmen eines Preises gewürdigt wird:” Das erklärte Henry Tesch, Kultusminister von Mecklenburg-Vorpommern und Präsident der Kultusministerkonferenz, auf der Verleihung des “Dietrich Oppenberg-Medienpreises” 2009 am 30. November 2009 in Schwerin. Initiatoren des Preises, der herausragende Pressebeiträge rund um das Lesen auszeichnet, sind die Stiftung Presse-Haus NRZ und die Stiftung Lesen.

Den mit 2.500,- Euro dotierten ersten Platz des Dietrich Oppenberg Preises 2009 erhalten die Münchner Redakteure Iris Röll (39) und Michael Jupe (39) für ihre in FOCUS Schule erschienene Reportage “Zu Besuch beim Buch”. Laut Jury schildert der Text, wie “nur eine Fensterscheibe vom Pausenhof entfernt” ein besonderer Ort Kinder für Bücher begeistert: die Schulbibliothek. So entstehe ein “authentisches Bild vom didaktischen Potenzial einer Einrichtung, die an deutschen Schulen unterrepräsentiert ist.”

Für Ihren Beitrag “Niemand sollte wissen, dass ich nicht lesen kann!”, erschienen in der Zeitschrift “Freundin”, wurde die Münchner Redakteurin Nicole Lauscher (28) mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Er ist mit 1.500,- Euro dotiert. Die Jury hebt an Ihrem “eindringlichen” Text über eine erwachsene Analphabetin hervor: Er wecke Verständnis für die Betroffenen – und motiviere diese sowie ihre Angehörigen dazu, sich nicht mit diesem Schicksal abzufinden. Den mit 1.000,- Euro dotierten dritten Preis erhält Andreas Kilb (48), Mitglied der Berliner Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für seine dort erschienene Reportage “Auf Lesereise”. Diese schildert die Tagesetappe eines Bücherbusses in der brandenburgischen Provinz. Laut Jury beschreibt Kilb mit “großem Gespür” eine Region, in der die Einrichtung “Bücherbus” einen “essenziellen kulturellen und sozialen Impuls” bedeute.

Mit dem Sonderpreis zeichnete die Jury die Chamer Journalistin Stephanie Paa (30) aus: Ihre in der Chamer Zeitung erschienene Artikelserie “Bücher bauen Brücken” über Protagonisten der örtlichen Lesekultur, biete “ein herausragendes Beispiel für journalistisches Engagement zum Thema ,Lesen´”.

Der im Jahr 2000 verstorbene Namensgeber des Preises, Dietrich Oppenberg, war Gründer und langjähriger Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen und ein Förderer der publizistischen Kultur in Deutschland.

Die Mitglieder der Jury 2009 waren neben Heinrich Meyer, Geschäftführer der Stiftung Presse-Haus NRZ und Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung, und Rolf Pitsch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lesen und Direktor des Borromäusvereins e.V.: Gabriele Bartelt-Kircher, Leiterin der Journalistenschule Ruhr, Karin Großmann, Chefreporterin Sächsische Zeitung, Helmut Heinen, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und Herausgeber der Kölnischen Rundschau, Manfred Lachniet, Stellvertretender Chefredakteur der NRZ Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung, sowie Hans Riebsamen, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

r-u-m am Montag, 30. November 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Steinhagen – Am heutigen 1. Advent kam es gegen 16:45 Uhr auf der B194 zu einem tragischen Verkehrsunfall. Ein 25jähriger Mann aus Grimmen befand sich mit seinem VW Polo auf dem Weg nach Hause. Auf Höhe des Dachdecker-Einkaufs Nord bei Steinhagen fuhr er auf ein vor ihm fahrendes Kleinkraftrad auf. Dieses fuhr nach derzeitigem Kenntnisstand unbeleuchtet in die gleiche Richtung.

Der 54jährige Fahrer des Krades aus Abtshagen verstarb noch an der Unfallstelle. Der PKW-Fahrer steht unter Schock. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die B194 musste für ca. 2 Stunden voll gesperrt werden. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurden die Ermittlungen aufgenommen.

r-u-m am Montag, 30. November 2009 | Abgelegt unter: Polizeiberichte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Stralsund – Der Weihnachtsmarkt auf dem Alten Markt in Stralsund mit seiner Eisbahn wird zur Kulisse für die letzte Party des Jahres. Mit der Silvesterveranstaltung „Stralsund on Ice” begeht die Hansestadt den Start in das neue Jahr auf Kufen mit Musik und Glühwein. Des Weiteren stimmt ab 23.15 Uhr die romantische Vorsilvester-Pyro-Show „Sternenglanz am Knieperteich” auf den bevorstehenden Jahreswechsel ein. Pünktlich um Mitternacht startet das Molenfeuer an der Nordmole. Weitere Informationen: www.stralsund.de

r-u-m am Montag, 30. November 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Die Krimiautorin Mimi Durst lädt zur Silvesterparty ins Gutshaus Gremmelin ein. Die Gäste erwartet ein gespenstischer Abend im Herrenhaus, bei dem die unterhaltsame Party durch einen Mord gestört wird. Die Theatergruppe „Die Delikaten“ bittet die Gäste um Hilfe, denn pünktlich zum Jahreswechsel soll Kommissar Canon den Fall gelöst haben. Kulinarisch wird der Krimi durch ein Bio-Vier-Gänge-Gourmet-Dinner mit Fisch, Rind und Gemüse aus der Mecklenburgischen Schweiz begleitet. Um Mitternacht geht die Party im Foyer des Gutshauses mit den Schauspielern sowie Tanz und Musik weiter. Das Krimi-Dinner kann auch als Silvester-Arrangement inklusive zwei Übernachtungen gebucht werden. Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/silvesterreisen, www.gutgremmelin.de

r-u-m am Montag, 30. November 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Neustrelitz – Am Donnerstag, d. 26. November 2009, kam es in einem Textilfachgeschäft in Neustrelitz zu einem versuchten Betrug und einem Verstoß gegen das WaffG.

Ein 56 Jahre alter Mann versuchte an der Kasse des Geschäftes einen 600 Euro Schein umzutauschen. Die Kassiererin bemerkte glücklicherweise sofort, dass es sich bei dem Schein um eine Spassbanknote handelte und verneinte den Wechsel. Der Beschuldigte flüchtete daraufhin. Die Kassiererin informierte anschließend die Polizei. Die Polizisten suchten daraufhin das Stadtgebiet nach dem 56-jährigen ab und stellten ihn wenig später in der Nähe eines Einkaufmarktes fest. In seiner Bekleidung befand sich zudem ein Seitengewehr, welches sofort sichergestellt wurde. Außerdem wurde auch die 600-Euro Note in seiner Bekleidung gefunden. Die Polizisten fuhren anschließend zum Polizeirevier Neustrelitz. Dort ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,88 Promille. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Neustrelitz.

Die Polizei möchte an dieser Stelle ganz besonders Verkäuferinnen und Verkäufer, gerade im Zuge des bevorstehenden Weihnachtsgeschäftes, um besondere Aufmerksamkeit bitten und rät, einen genauen Blick auf Geldscheine zu werfen. Achten Sie auf die Sicherheitsmerkmale echter Euro-Banknoten und informieren Sie im Zweifelsfall die Polizei.

r-u-m am Montag, 30. November 2009 | Abgelegt unter: Polizeiberichte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Zeugen nach Brandstiftungen in Rostocke Sporthallen gesucht

Rostock – Intensiv ermittelt die Rostocker Kriminalpolizei nach den Brandstiftungen in einer Turnhalle in der Rostocker Olof-Palme-Straße.

Letztmalig hatte es am 18.11.2009 gegen 02:30 Uhr in der Toitenwinkler Sporthalle gebrannt. Dabei waren unbekannte Täter zunächst gewaltsam in die Turnhalle eingedrungen und hatten dann Feuer gelegt. Dadurch wurden der Holzfußboden sowie Kunststoffmatten beschädigt. Starke Verrußungen an den Wänden sowie die Folgen des Feuerwehreinsatzes machen eine Nutzung der Sporthalle momentan unmöglich. Der allein durch dieses Feuer entstandene Schaden geht weit in die Hunderttausende.

In der gleichen Halle hatte es bereits drei Tage zuvor gebrannt. Ein Mattenstapel war von ebenfalls unbekannten Tätern am 15.11.2009 in Brand gesetzt worden.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung der Straftaten.

Gesucht werden Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Tatgeschehen gemacht haben bzw. Angaben zum Täter machen können.

Für Hinweise, die zur Ermittlung und rechtskräftigen Verurteilung des bzw. der Täter führen hat die zuständige Versicherung eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.

Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges, ausschließlich an Privatpersonen und nicht an Personen, zu deren Berufspflicht die Verfolgung von Straftaten gehört.

Hinweise nimmt die Polizeidirektion Rostock, Blücherstraße 1-3 unter der Telefonnummer 0381 / 652-224 oder per Mail unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

r-u-m am Montag, 30. November 2009 | Abgelegt unter: Polizeiberichte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Urlaubsland steuert erneuten Übernachtungsrekord an / Mehr Neukunden nötig / Potenziale im süd- und westdeutschen Raum

Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern steuert in diesem Jahr einen weiteren Übernachtungsrekord an, bei dem die Bestmarke aus dem Vorjahr um rund eine Million Übernachtungen übertroffen wird. „Mehr Sommerurlauber als jedes andere Bundesland, Zuwächse im Landesinneren, steigende Zufriedenheitswerte, eine erfolgreiche Bundesgartenschau, hohe Zuwächse beim Camping, das Aus für das Bombodrom, die angekündigte Absenkung der Mehrwertsteuer für Unterkünfte – Mecklenburg-Vorpommern blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurück und ist auf dem vorläufigen Gipfel der Tourismusentwicklung angekommen“, sagte Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes MV auf dem 19. Tourismustag des Landes in der Hansestadt Wismar. Er rechne für das Jahr 2009 mit einem Ergebnis von 28,5 Millionen Übernachtungen, was einer Steigerung der Übernachtungszahlen um rund 3,5 Prozent entsprechen würde. „Vor dem Hintergrund der allgemeinen schwierigen Wirtschaftslage ist das ein außerordentliches Ergebnis“, so Löttge.

Aktuelle Einschätzungen der Branche bestätigen das positive Fazit des Verbandes: Nach einer Ende November geführten Umfrage des Landestourismusverbandes unter 600 Vermietern im Land sind 82 Prozent der Befragten mit dem Verlauf des Jahres zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Lediglich 2,7 Prozent bewerten das Jahr als eher schlecht. Nur wenig verhaltener ist die Erwartung für 2010: 51 Prozent der Befragten antworteten, dass sie mit ähnlich guten Geschäften wie 2009 rechnen, sogar 26 Prozent rechnen mit einem noch erfolgreicheren Jahr. 23 Prozent der Vermieter gehen allerdings davon aus, dass 2010 schwieriger wird als dieses Jahr. Mathias Löttge führte als Begründung für die in Teilen gedämpfte Erwartung unter anderem die kaum zu schließende Lücke an, die die Schweriner Bundesgartenschau hinterlässt. Nach Hochrechnungen des Tourismusverbandes hat die Buga den westlichen Landesteilen in diesem Jahr 400.000 zusätzliche Übernachtungen in gewerblichen und privaten Unterkünften beschert. Damit einher gingen touristische Umsätze in Höhe von rund 30 Millionen Euro – eine Zahl, die um die durch Tagesgäste ausgelösten Umsätze in ähnlicher Höhe auf rund 60 Millionen Euro verdoppelt werden kann.

Mit Blick auf 2010 verwies Mathias Löttge auf die Notwendigkeit, den Anteil der Neukunden für Mecklenburg-Vorpommern zu erhöhen. Dieser hatte 2009 infolge der Marktforschung des Verbandes trotz Magneten wie der Bundesgartenschau bei lediglich sieben Prozent gelegen, während er in den Vorjahren stets im zweistelligen Bereich angesiedelt war. „Natürlich freut uns der hohe Anteil von Stamm- und immer mal wieder kommenden Intervallgästen“, so Löttge, „der touristische Erfolg der Zukunft hängt aber wesentlich auch vom gelungenen Werben um Gäste ab, die bis jetzt noch keinen Urlaub im Nordosten verbracht haben.“ Vor allem in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg sei das Potenzial dafür überdurchschnittlich hoch.

Eine wesentliche Voraussetzung um dieses Potenzial zu nutzen, ist eine weiter verbesserte Erreichbarkeit des Landes vor allem per Bahn und Flugzeug. Löttge: „Die Bahn sollte angesichts eines nie zuvor gekannten Touristenvolumens die Marktchancen für den Urlaubertransfer auch im eigenen Sinne genauer prüfen.“ Als positiven Punkt erwähnte er den nach zwei Jahren Pause in diesem Jahr und auch 2010 wieder eingesetzten Nachtzug aus der Schweiz, einem Markt mit derzeit jährlich zweistelligen Zuwachsraten für Mecklenburg-Vorpommern. Um die positiven Effekte der Flugverbindungen aus Stuttgart und Köln-Bonn auszubauen, sei mehr Planungssicherheit für den größten Flughafen des Landes, Rostock-Laage, nötig. „Langfristiger planen zu können, ist vor allem auch für Fluggesellschaften, Reiseveranstalter und die Busunternehmen wichtig, die seit diesem Jahr den Urlaubertransfer in vier Regionen des Urlaubslandes absichern“, erklärte Löttge. Aus den zwei Germanwings-Linien nach Rostock resultiere für das Urlaubsland pro Jahr ein zusätzliches Übernachtungsvolumen im sechsstelligen Bereich, das durch die neue Verbindung aus Zürich in der kommenden Saison weiter anzuwachsen verspreche, sagte Löttge.

Kritik übte der Verbandspräsident an dem per Entscheidung der Kultusministerkonferenz festgelegten und bis 2014 auf 73 Tage schrumpfenden Sommerferienkorridor: „Jeder Tag weniger Ferien kostet die Branche mehrere Millionen Euro und die an- und abreisenden Touristen ihre Nerven.“ Schon jetzt gebe es gerade im Sommer eine Reihe von Nadelöhren und Engpässen auf den Straßen – eine Situation, die sich laut Löttge parallel zu der stärker konzentrierten Ferienzeit zu verschärfen drohe. (TMV)

r-u-m am Montag, 30. November 2009 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Touristische Marke Mecklenburg-Vorpommern gut positioniert – Tourismusverband strebt 2010 Kommunikationskonzept für das Urlaubsland an

20 Jahre nach der Grenzöffnung ist die Tourismusmarke Mecklenburg-Vorpommern nach Ansicht des Tourismusverbandes deutschlandweit gut etabliert: „Der Tourismus ist der bedeutendste Image-Träger des Landes. Über die Urlaubsangebote werden viele Menschen erstmalig auf den Nordosten aufmerksam“, sagte Verbandspräsident Mathias Löttge beim 19. Tourismustag Mecklenburg-Vorpommern. Bei dem als Leitziel der Tourismusentwicklung formulierten Aufbau einer Tourismusmarke sei das Land in den vergangenen Jahren gut voran gekommen.

Führende Untersuchungen zeigen die gestiegene Akzeptanz der Tourismusmarke Mecklenburg-Vorpommern: So hat beispielsweise die Fachhochschule Westküste mit der Studie „Destination Brand 09“, die die Markenstärke deutscher Urlaubsziele aufzeigt, ermittelt, dass die Ostsee bundesweit die höchste Markensympathie genießt und die Insel Rügen als Einzelmarke einen hervorragenden neunten Platz belegt. In der Besuchsbereitschaft für einen längeren Aufenthalt liegt die Ostsee auf Platz eins vor Bayern, der Nordsee und dem Bodensee; auch die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommern, Rügen und die Mecklenburgische Seenplatte finden sich in dieser Kategorie unter den ersten Zehn wieder. Wie gut eine Marke platziert ist, lässt sich auch an den Reiseabsichten und -gewohnheiten ablesen: Laut der Reiseanalyse 2009 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen können sich in den kommenden drei Jahren 17,6 Millionen Deutsche, das sind immerhin 27 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren, einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern vorstellen. „Dass sich infolge einer aktuellen ADAC-Auswertung von zwei Millionen Routenanfragen die Ostsee und die Seenplatte als Reiseziel gemeinsam gegen Istrien, Oberbayern, Schleswig-Holstein und Südtirol durchgesetzt haben, ist ein weiterer Beleg für die Akzeptanz der Tourismusmarke Mecklenburg-Vorpommern“, ergänzte Mathias Löttge. Neben der Landesmarke hätten die Regionen Rügen, Usedom, Fischland-Darß-Zingst, Mecklenburgische Seenplatte sowie die Städte Greifswald, Rostock, Schwerin, Stralsund und Wismar das Potenzial, um als Einzelmarken zu bestehen.

Der Verbandspräsident wies darauf hin, dass unter einer Marke deutlich mehr als ein wiedererkennbarer Slogan oder ein Logo zu verstehen ist. „Diese Dinge sind nur die Spitze des Eisbergs – eine Marke ist viel umfassender zu betrachten und bezieht die Gestaltung von Produkten, das Verhalten der Menschen hinter der Marke und, vor allem im Tourismus, das Erlebnis der Marke mit ein.“ Damit eine Tourismusmarke positiv besetzt bleibe, sei ausdauernde und qualifizierte Arbeit nötig. „Die Qualität muss zu allen Zeiten stimmen, wenn wir die mit der Tourismusmarke abgegebenen Versprechen halten wollen“, erläuterte Löttge.

Um die Marke künftig weiter zu stärken, müssten nach Meinung des Verbandspräsidenten verbindende Markenelemente fest definiert und auf allen touristischen Ebenen angewendet werden. „Wir streben die Ausschreibung eines Kommunikationskonzeptes zur stärkeren nationalen und internationalen Positionierung des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern für das Jahr 2010 an“, erklärte Mathias Löttge. Die derzeit zum Teil noch zu beliebige und inkonsequente Ansprache von Gästen könnte damit vermieden werden. Der Tourismusverband werde sich daher dafür einsetzen, dass es einer der ersten Schritte der Umsetzung der in Kürze erscheinenden neuen Landestourismuskonzeption sein wird, ein solches Markenkonzept zu erstellen. Ein parallel entstehendes Markenhandbuch soll – so sehen es die Planungen des Verbandes vor – das Markenbild bis in die kleinsten Strukturen hinein verständlich machen. „Der Zeitpunkt für ein Markenkonzept ist gut gewählt – nach Jahren des extensiven Wachstums kann und muss die qualitative Ausrichtung zunehmend an Bedeutung gewinnen“, erklärte Mathias Löttge abschließend. (TMV)

r-u-m am Montag, 30. November 2009 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Auf der Kinderwebseite www.spielstrand.de kann ab 1. Dezember täglich ein Türchen geöffnet werden

Mit einem kunterbunten Adventskalender verkürzt der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern Familien mit Kindern zwischen vier und zehn Jahren die Vorweihnachtszeit. Auf der extra für kleine Besucher eingerichteten Webseite www.spielstrand.de des Landesverbandes können sie vom 1. Dezember bis Heiligabend erstmals jeden Tag ein virtuelles Türchen öffnen. Die 24 Türen sind mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt, die von den beiden Familienbotschaftern Maria und Viktor vorgestellt werden. Darunter sind beispielsweise Vorlagen für Winterbasteleien, eine weihnachtliche Gute-Nacht-Geschichte oder Rezepte, die Kindern und Eltern den Advent versüßen. Hinter einigen Türen verbergen sich Rätsel mit kniffligen Fragen zum Urlaubsland. Darüber hinaus sammeln kleine Entdecker jeden Tag einen Buchstaben. Alle zusammen ergeben am 24. Dezember ein Lösungswort, mit dem sie an der Verlosung des Hauptgewinns – eine Woche Familienurlaub im Jasmar Resort auf der Insel Rügen – teilnehmen können. Im Resort auf der Halbinsel Jasmund erwarten den Gewinner und seine Familie unter anderem ein ca. 50 Quadratmeter großes Apartment, die Badelandschaft Jasmund Therme mit einer Riesenrutsche und der Kidsclub „Villa Kunterbunt“.

adventtmv

Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den beliebtesten deutschen Familienreisezielen, was sich auch in einem hohen Marktanteil von rund 25 Prozent an allen Urlaubsreisen in den Nordosten widerspiegelt. Der TMV bedient Familienurlauber neben der kinderfreundlichen Website www.spielstrand.de unter anderem auch mit der Broschüre „Urlaub mit Kind und Kegel“. Auf www.auf-nach-mv.de/familie finden die Eltern zudem Familienarrangements für die kältere Jahreszeit in familienfreundlichen Beherbergungsbetrieben.

Informationen und Buchungen auf www.auf-nach-mv.de oder unter der Rufnummer +49 (0) 381 4030500. (TMV)

r-u-m am Montag, 30. November 2009 | Abgelegt unter: Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

 

advent

r-u-m am Samstag, 28. November 2009 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Seidel: Majestäten werben für Regionen und ihre Produkte

Bollewick – Äpfel und Spargel, Rosen und Dahlien, Bier und Wein, Zucker und Salz haben eins gemeinsam – eine Königin. In der Feldsteinscheune Bollewick konnte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Samstag 52 Produkt- und Regionalköniginnen begrüßen. “Die Majestäten sind sympathische “Botschafter” für ganze Regionen und viele, meist landwirtschaftliche Produkte ihrer Heimat. Auf charmante Weise werben sie für Nahrungsmittel sowie Urlaubsorte und gewinnen dadurch neue Kunden und Gäste.”

Das 1. Königinnentreffen in Mecklenburg-Vorpommern wurde von der Müritzer Bierkönigin, Sandra Heydenreich, initiiert. Mecklenburg-Vorpommern ist nicht nur das beliebteste Sommerurlaubsziel in Deutschland sondern auch eine kulinarische Hochburg. “Dabei stehen überwiegend Gerichte mit saisonalen Produkten aus der Region auf der Speisekarte, dazu passt eine gekrönte Werbung”, sagte Seidel. “In Mecklenburg-Vorpommern kochen die meisten Sterneköche der neuen Bundesländer.”

Die Werbung durch königliche Hoheiten begann in Deutschland 1949. Die Vermarktungsidee war so erfolgreich, dass immer mehr Anbauverbände eigene Majestäten wählen. So gibt es heute unter anderem auch einen Kartoffel-, Apfel-, Spargel-, Heidelbeer- und Rosen-Hochadel. Die Herrschaft über Bier, Wein, Likör, Zucker und Salz teilen sich heute hunderte von Produktköniginnen.

“Gesunde Ernährung steht für Lebensqualität und hoch im Kurs”, sagte Seidel. “Gefragt sind frische Produkte wie Obst, Gemüse, Eier, Milch, Fleisch und Wurst aus der Region und am besten direkt vom Hersteller. Die Verwendung regionaler Produkte ist durch den Wegfall langer Transportwege auch ein Beitrag zum Klimaschutz.”

“Auch Mecklenburg-Vorpommern hat mit Carolin II. eine Weinprinzessin”, sagte Seidel. “Sie repräsentiert neben dem Urlaubsland die gute Ausbildungsarbeit und die Leistungsfähigkeit der Gastronomiebranche in unserem Lande.” Der Usedomer Cabernet ist ein roter Landwein von der Ostseeküste mit einer kräftigen rubinroten Farbe und einem Duft von roten Beeren und etwas Kirschkern.

Die Arbeitsgemeinschaft “Deutsche Königinnen” e. V. wurde 2003 gegründet. Derzeit sind 97 Königinnen aus 94 Mitgliedsorten in dieser Arbeitsgemeinschaft organisiert. Die ARGE will mit dem werblich-touristischen Markenzeichen “Deutsche Königinnen” intensiv für Urlaub in Deutschland werben und über Vereine, Gemeinden, Orte und Städte mit einer Produkt- oder Markenkönigin auf Volksfeste mit überregionaler Bedeutung hinweisen. Das nächste “Königinnentreffen” soll im Frühjahr 2010 im Land Thüringen stattfinden.

r-u-m am Samstag, 28. November 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Rostock (ots) – Ein wegen Diebstahl gesuchter 31-jähriger Iraker wurde durch Bundespolizisten am gestrigen Tag im Seehafen Rostock festgenommen. Nach Überprüfung seiner Identität stellte sich heraus, dass er zur Strafvollstreckung durch die Staatsanwaltschaft Oldenburg ausgeschrieben war. Der Iraker konnte die geforderte Geldstrafe in Höhe von 700,00 Euro bezahlen und somit weiter reisen.

r-u-m am Freitag, 27. November 2009 | Abgelegt unter: Polizeiberichte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Minister Backhaus begrüßt koordiniertes Vorgehen der Länder beim Elbeschutz

Wedel – Der Landwirtschafts- und Umweltminister Mecklenburg-Vorpommerns Dr. Till Backhaus sieht in der heutigen Verabschiedung des gemeinsamen Bewirtschaftungsplanes für den deutschen Teil der Elbe und deren Einzugsgebiet auf der 4. Elbe-Ministerkonferenz in Wedel eine Entscheidung von richtungsweisender Bedeutung.

“Die Elbe ist eine wichtige Lebensader für alle Anrainerländer. Insofern ist es auch der Elbeschutz eine gemeinsame Verantwortung. Regionale bzw. Landesinteressen müssen einvernehmlich unter einen Hut gebracht werden”, so Backhaus.

Die Elbe sei, wie andere Flüsse auch, durch Veränderungen des Hauptstroms und der Nebenflüsse durch Ausbau, Begradigung und Gewässerunterhaltung, durch den Verlust von Lebensräumen, Laich- und Aufwuchsgebieten für Fische beeinträchtigt. Zudem erschweren viele Querbauwerke im Einzugsgebiet die Wanderungen von Fischen und Kleintieren. Auch die Belastung mit Nähr- und Schadstoffen sei nach wie vor ein Problem.

Die Reduzierung der Nährstoffeinträge insbesondere aus der Landwirtschaft wurde deshalb von den Ländern als vorrangige Aufgabe bezeichnet. Darüber hinaus geht es um Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Gewässer für Wanderfische und die Schaffung von natürlichen Laichgebieten in Nebenflüssen.

Der Landwirtschafts- und Umweltminister Mecklenburg-Vorpommern hob zudem die einheitliche Position der Länder zum vorsorgenden Hochwasserschutz hervor. “Alle Menschen entlang der Elbe müssen gleichwertig vor Hochwasser geschützt werden. Auch dazu ist ein abgestimmtes Vorgehen notwendig. Ich freue mich, dass wir uns auf ein einheitliches Bemessungshochwasser gemäß der Empfehlung der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) geeinigt haben und somit für alle der Bemessungswasserstand von 7,99 m am Pegel Wittenberge bei einem Abfluss von 4545 Kubikmetern pro Sekunde als Grundlage für Schutzmaßnahmen verbindlich ist”, so Backhaus.

Mecklenburg-Vorpommern werde die Festlegung der Überschwemmungsgebiete überarbeiten und wenn notwendig anpassen. Zudem werde der Bewuchs zwischen den Elbedeiche kontrolliert bzw. verändert, um den Abfluss bei Hochwasser zu verbessern.

Hintergrundinformation zur Elbe-Ministerkonferenz:

Die im Einzugsgebiet der Elbe liegenden Bundesländer Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen sowie der Bund haben sich darauf verständigt, die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) für den deutschen Teil der internationalen Flussgebietseinheit Elbe gemeinsam durchzuführen. Als oberstes Beschlussgremium setzt sich die Elbe-Ministerkonferenz aus den für die Wasserwirtschaft/den Wasserhaushalt zuständigen Ministern bzw. Senatoren der Vertragspartner zusammen. Die Ministerkonferenz entscheidet zum Beispiel über grundsätzliche Fragen der Umsetzung der WRRL im Raum der FGG Elbe, über die Bewirtschaftungsplanung und die Koordinierung der Aufgaben in der internationalen Flussgebietseinheit Elbe. Weitere Informationen unter www.fgg-elbe.de.

r-u-m am Freitag, 27. November 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schwerin – “Der Kauf eines Weihnachtsbaumes direkt vom Förster hilft bei der notwendigen Waldpflege und schont somit die Umwelt. Außerdem hat man die Gewähr, dass der Baum auf jeden Fall frisch ist”, macht der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus deutlich.

Die Forstämter der Landesforstanstalt bieten in diesem Jahr 25.000 bis 28.000 Weihnachtsbäume zum Kauf an. Bei den angebotenen Baumarten handelt es sich überwiegend um Gemeine Fichte, Nordmanntanne, Küstentanne und Kiefer, z. T. werden aber auch Omorikafichte, Blaufichte, Douglasie und Schwarzkiefer bereitgestellt. Die Bäume stammen aus zertifizierten Landeswaldflächen. Sie sind direkt beim Forstamt oder der Revierförsterei erhältlich oder können an Verkaufsständen z. B. auf Weihnachtsmärkten gekauft werden. Die Bäume können oftmals auch vor Ort selbst geschlagen werden.

Die Preise werden der regionalen Nachfrage und dem Angebot angepasst und sind abhängig von Baumart und Größe. “Die Verbraucherinnen und Verbraucher können aber davon ausgehen, dass die Preise für die diesjährigen Weihnachtsbäume aus dem Bereich der Landesforst im Vergleich zum Vorjahr stabil bleiben”, so Minister Backhaus.

In diesem Jahr finden in den Forstämtern erneut diverse öffentliche Verkaufsveranstaltungen für Weihnachtsbäume und Schmuckreisig statt.Die Vermarktung erfolgt in vielen Fällen wiederum in Form von Markttagen und Selbstwerbungsaktionen für die ganze Familie, oft gemeinsam mit dem Verkauf von Kaminholz, Wildbret und anderen Erzeugnissen sowie entsprechender kulinarischer Umrahmung. Schwerpunktmäßig finden die Veranstaltungen an den Wochenenden 12./13. und 19./20.12. statt.

Die Termine über die Verkaufszeiten für Weihnachtsbäume der einzelnen Forstämter findet man im Internet unter www.wald-mv.de oder beim nächsten Forstamt.

Hinweise zum Kauf und zur Lagerung des Weihnachtsbaumes:

  • Weiße Schnittstellen zeigen an, dass der Baum frisch geschlagen wurde.
  • Den gekauften Baum nicht sofort ins Warme bringen, sondern zunächst an einem kühleren Ort aufstellen, tägliche Wassergabe verlängert die Haltbarkeit.
  • Wird der Baum nach den Feiertagen zerkleinert und im eigenen Garten kompostiert oder bei regionalen Entsorgungsunternehmen abgegeben, schließt sich der stoffliche Kreislauf wieder.
r-u-m am Freitag, 27. November 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schlotmann: Weitere drei Millionen Euro für die energetische Sanierung von zwei Gebäuden aus Investitionspakt bereitgestellt

Schwerin – In dieser Woche sind zwei weitere Projekte zur Sanierung in Höhe von rund drei Millionen Euro bewilligt worden. Bundes- und Landesfördergelder aus dem Investitionspakt 2008 und 2009 stehen dabei für die energetische Sanierung sozialer Infrastruktur zur Verfügung. “Die Kinder fühlen sich in den sanierten Gebäuden wohler. Längerfristig werden Energiekosten eingespart und zusätzlich wird ein Beitrag für die Umwelt geleistet. Das sind Zukunftsinvestitionen”, sagte der Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Volker Schlotmann.

Mit einer Förderung von rund 790.000 Euro werden in der Sporthalle in der Werner-Seelenbinder-Straße in Güstrow (Landkreis Güstrow) das Dach und die Fassade gedämmt. Zusätzlich werden die Fenster und Außentüren erneuert sowie die Wärmeverteilung in der Halle neu geregelt.

In Lübtheen (Landkreis Ludwigslust) wird die Regionale Schule energetisch saniert und um ein neues Gebäude erweitert. Nachdem die Baumaßnahmen abgeschlossen sind, wird das ganze Gebäude emissionsfrei sein. Die Förderung beläuft dabei auf rund 2,1 Millionen Euro.

Bereits im Mai und Oktober dieses Jahres waren sechs beziehungsweise neun Projekte ausgewählt worden. Insgesamt wurden damit rund neun Millionen Euro für die energetische Sanierung von insgesamt 17 Kitas, Schulen und Turnhallen im Land bereitgestellt. Ein Hauptkriterium war insbesondere die deutliche Senkung der CO2 – Emissionen durch die Sanierung. Der Einsatz von erneuerbaren Energien, wie zum Beispiel Photovoltaik oder Erdwärme wurde bei der Projektauswahl ebenfalls besonders berücksichtigt. Zusätzlich waren modellhafte Vorhaben und die längerfristige Nutzung der geförderten Gebäude entscheidend. Auch wurden Gemeinden mit einer schwierigen Haushaltslage bevorzugt berücksichtigt.

r-u-m am Freitag, 27. November 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Seidel: Erfolgsmarke MV weiter entwickeln

Gägelow – Die Weiterentwicklung der touristischen Marke Mecklenburg-Vorpommern war Thema beim 19. Tourismustag in Gägelow bei Wismar. “Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist eine der unbestrittenen Erfolgsgeschichten, die es seit 1989 in Deutschland gegeben hat”, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel. Mecklenburg-Vorpommern verfügt heute über die modernste Urlaubsinfrastruktur Deutschlands.

“Die Branche trotzt in Mecklenburg-Vorpommern der Wirtschaftskrise, die Erwartungen sind auch in diesem Jahr erfüllt worden”, sagte Seidel. “Aber: 2010 wird nicht mehr mit einer Steigerung der Übernachtungen gerechnet, unser Ziel ist es, die Übernachtungszahlen bei 28 Millionen zu stabilisieren. Für die Branche bleibt dafür viel zu tun. Die Herausforderungen im Arbeitsmarkt, in der Verbesserung der Servicequalität und der Erschließung und dem Ausbau neuer Angebote müssen wir annehmen. Dazu gehört an den richtigen Stellen weiter in die Infrastruktur zu investieren, das Marketing in den Quellgebieten zu verstärken und sich als Branche geschlossen im Markt zu positionieren.”

Mehr als 200 Fachleute aus Mecklenburg-Vorpommern kamen in Gägelow zusammen um über “Kommunikationsstrategien für das Urlaubsland MV” zu diskutieren. Seidel kündigte an, mit der Fortschreibung der Tourismuskonzeption des Landes beim Ausbau der touristischen Marke Mecklenburg-Vorpommern einen Schwerpunkt zu setzen. “Die Bekanntheit Mecklenburg-Vorpommerns als Urlaubsland ist deutschlandweit hoch und – genauso wichtig – positiv besetzt”, sagte Seidel. “Es ist gelungen in Mecklenburg-Vorpommern einen Markenpositionierungsprozess zu initiieren.”

Markenbildung bleibe aber angesichts sich ständig wandelnder Märkte und Bedürfnisse ein stetiger Prozess. Voraussetzung ist die Nutzung eines unverwechselbaren, einheitlichen Erscheinungsbildes und wieder erkennbarer Bestandteile. Die Regionen des Landes gehören zu diesem Bild, ihre Vorzüge und Stärken im nationalen und internationalen Wettbewerb gelte es noch deutlicher darzustellen.

Die Beherbergungskapazitäten in Mecklenburg-Vorpommern liegen derzeit bei 182.000 Betten, darunter rund 68.000 in gewerblich genutzten Ferienwohnungen. Das Land hatte 2008 mit 27,5 Millionen Übernachtungen seine touristische Rekordmarke gesetzt und damit zum zweiten Mal nacheinander das beste Ergebnis seit 1991 erreicht. Von Januar bis September 2009 verzeichneten Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten und die Campingplätze des Landes insgesamt 24,2 Millionen Übernachtungen, vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

r-u-m am Freitag, 27. November 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm, Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Gägelow – Ministerpräsident Erwin Sellering hat heute in seinem Grußwort auf dem 19. Tourismustag in Gägelow die Erfolgsgeschichte des Landes im Tourismus gewürdigt. Die Zahl der Übernachtungen habe sich von 9 Mio. 1992 auf über 27 Mio. im Jahr 2008 verdreifacht. “Heute können wir ganz selbstbewusst sagen: Wir sind das Tourismusland Nr. 1 in Deutschland”, hob Sellering hervor. “Dafür gibt es viele Gründe: unsere herrliche Landschaft, unsere moderne Infrastruktur und unser erstklassiges kulturelles Angebot.” Weiter führte er die erfolgreiche Arbeit der Hoteliers und Gastronomen, aber auch die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an.

“Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise wird das Jahr 2009 für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern wahrscheinlich ein neues Rekordjahr”, stellte der Ministerpräsident fest. “Mecklenburg-Vorpommern wird sich auch künftig im Wettbewerb der Urlaubsregionen behaupten, wenn wir unsere Stärken konsequent weiter ausbauen und alle gemeinsam noch einen Gang zulegen.”

“Die Landesregierung wird die Tourismuswirtschaft weiter unterstützen”, sagte der Ministerpräsident zu. Mecklenburg-Vorpommern sei eines der wenigen Bundesländer, das Mittel aus dem Konjunkturpaketen für die Tourismusinfrastruktur einsetzt. Außerdem befürworte die Landesregierung die Pläne der neuen Bundesregierung, die Mehrwertsteuer für Übernachtungen zu senken. In dem Zusammenhang appellierte Sellering erneut an die Tourismusbranche, die geplanten Entlastungen in noch bessere Qualität zu investieren. Dazu gehörten auch angemessene Löhne und gute Fortbildungsangebote.

“Wir brauchen motivierte Mitarbeiter und exzellenten Service, wenn wir im Tourismus weiter ganz vorne sein wollen. Auch die Beschäftigten müssen von der guten Entwicklung im Tourismus profitieren”, stellte der Ministerpräsident fest.

r-u-m am Freitag, 27. November 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm, Tourismus | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Pasewalk (ots) – In den gestrigen Abendstunden geriet auf der BAB 11 in Fahrtrichtung Berlin an der Anschlussstelle Penkun ein VW Passat mit polnischem Kennzeichen in eine bundespolizeiliche Kontrolle. Die fahndungsmäßige Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass der VW Passat im September in Belgien entwendet worden ist. Der 27-jährige Fahrer wurde durch die Bundespolizisten wegen Diebstahls und Hehlerei angezeigt. Die Landespolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

r-u-m am Freitag, 27. November 2009 | Abgelegt unter: Polizeiberichte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Rügen und Mee(h)r läuft unter Wordpress 2.8.4
Anpassung und Design: Gabis WordPress-Templates