Rügen und Mee(h)r

Neues und Interessantes aus dem Ostseeraum und Meck-Pomm

Archiv: Dienstag, 2. März 2010

Seidel: Chancen nutzen und neue Märkte für Unternehmen erschließen

In Sao Paulo, der Hauptstadt des gleichnamigen brasilianischen Bundesstaates, haben sich 12 Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern auf einer Kooperationsbörse vor brasilianischen Unternehmen präsentiert. “Vor Ort sind interessante Gespräche geführt worden und erste Wirtschaftskontakte geknüpft worden. Das Know-how der Firmen aus MV hat auch die Brasilianer beeindruckt. Es zeigt auch, dass wir uns auf dem internationalen Parkett nicht verstecken müssen”, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Dienstag vor Ort. Die Kooperationsbörse fand in der Außenhandelskammer in Sao Paulo statt.

“Jeder teilnehmenden Firma aus MV konnte auf diese Weise mindestens ein möglicher brasilianischer Handelspartner präsentiert werden”, sagte Seidel weiter. Die Unternehmen kommen aus den Bereichen Umwelttechnik, Ernährung sowie Industrie und Dienstleistungen. Zu ihnen gehören beispielsweise Remondis Region Nord, das Netzwerk enviMV, MWO GmbH, Airsense Analytics, Müggenburg Gerüstbau SHD, Greifen-Fleisch GmbH, OstseeKaffee, ARCHEA Me-Le u. Ingenieurbüro Rossow, Anlagen- und Kraftwerksrohrleitungsbau Greifswald, Continental Packaging Industries AG sowie die Hochschule Neubrandenburg und die Universität Greifswald. Insgesamt haben über 40 Gespräche stattgefunden. “Brasilien ist für uns ein interessanter Markt. Auch im Krisenjahr 2009 konnte in Brasilien ein Wachstum von drei Prozent eingefahren werden”, so Seidel weiter.

Seidel traf zudem in der Hafenstadt Santos (Bundesstaat Sao Paulo) mit dem Bürgermeister Joao Paulo Tavares Papa zusammen. In Gesprächen warb der Minister für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. “Die Handelsbeziehungen zu Brasilien sind noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Auf Brasilien entfallen derzeit knapp ein Prozent des gesamten Außenhandels Mecklenburg-Vorpommerns. Hier vor Ort können verschiedene Möglichkeiten der Kooperation aktiv ausgelotet werden. Für die weitere Zusammenarbeit sind diese persönliche Kontakte von enormer Bedeutung”, so Seidel.

In Santos nutzten Unternehmen, Vertreter der Industrie- und Handelskammern Rostock und Neubrandenburg sowie kommunale Vertreter, wie der Oberbürgermeister der Hansestadt Greifswald, Dr. Arthur König, und der Bürgermeister von Torgelow, Ralf Gottschalk, die Möglichkeit sich vor potentialen Partnern zu präsentieren.

Seit Sonntag ist eine Wirtschaftsdelegation in Brasilien. Insgesamt nehmen 25 Unternehmer aus Mecklenburg-Vorpommern an der Reise teil. Heute geht es weiter in den südlich von Sao Paulo gelegenen Bundesstaat Santa Catarina mit den Städten Florianopolis, Blumenau und Pomerode. Die Reise geht auf eine Initiative des Unternehmerverbandes Vorpommern zurück, der bereits seit Jahren freundschaftliche Kontakte nach Santa Catarina pflegt.

In 2008 sind nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Amtes Waren im Wert von 29,6 Millionen Euro nach Brasilien exportiert worden. Hauptausfuhrgüter nach Brasilien waren beispielsweise Kräne, Förderbänder sowie Maschinen für das Papier- und Druckgewerbe. Die Einfuhren aus Brasilien nach Mecklenburg-Vorpommern hatten im Jahr 2008 einen Wert von rund 51,5 Millionen Euro. Importiert wurden vor allem Fleisch- und Wurstwaren sowie Obst- und Gemüsesäfte.

Die Delegationsreise ist neben dem Wirtschaftsministerium von der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg sowie dem Unternehmerverband Vorpommern organisiert worden.

r-u-m am Dienstag, 2. März 2010 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Insel Rügen – Am 9. März 2010 beginnt am IT-College Putbus ein neuer Abendkurs zum Erwerb der Ausbildereignung. Interessenten, die sich ab sofort anmelden können, müssen über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. Die zu erwerbende Zusatzqualifikation verbessert nicht nur individuelle Karrierechancen, sondern ist besonders für die Gewährleistung einer hohen Ausbildungsqualität in den Unternehmen von großer Bedeutung.

Die Kursteilnehmer erwerben alle notwendigen Kompetenzen für das selbstständige Planen, Durchführen und Kontrollieren der Berufsausbildung. Dies umfasst Schwerpunkte wie die Mitwirkung bei der Einstellung von Azubis, Ausbildung am Arbeitsplatz und in Gruppen, praktische Übungen und die Vorbereitung der Arbeitsprobe. Die insgesamt 120 Unterrichtsstunden, einschließlich Vorbereitung auf die IHK-Prüfung, werden bis Ende Mai jeweils dienstags und donnerstags ab 17.00 Uhr und zum Teil samstags erteilt. Schulungsmaterial wird im Rahmen der Kursgebühren zur Verfügung gestellt.

Für den Erwerb der Ausbildereignung können aktuelle Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen werden. Das IT-College Putbus berät interessierte Unternehmen und Einzelpersonen unter der Telefonnummer 038301-885221.

r-u-m am Dienstag, 2. März 2010 | Abgelegt unter: Insel News | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schwerin – Eine 25 jährige Frau ist am Montagnachmittag gegen 14:45 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 07 zwischen Warlow und Weselsdorf tödlich verunglückt. Die Frau befuhr nach ersten Erkenntnissen die Landesstraße aus Warlow kommend, als sie aus bisher ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihren PKW Renault verlor.

Sie kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, lenkte gegen und geriet so auf die Gegenfahrbahn, wo sie frontal mit einem LKW zusammenstieß. Der Fahrer des LKW hatte noch versucht auszuweichen, was jedoch misslang. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein DEKRA Gutachter durch die Polizei zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Die Landesstraße 07 musste für mehr als eine Stunde voll gesperrt werden.

r-u-m am Dienstag, 2. März 2010 | Abgelegt unter: Polizeiberichte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Ministerpräsident Sellering freut sich über den Erfolg der SIV.AG

Roggentin -Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens hat Ministerpräsident Erwin Sellering die Erfolge der Firma Service für Informationsverarbeitung (SIV) gewürdigt, die in Roggentin sitzt. “In Kreisen der deutschen und der europäischen Energie- und Wasserwirtschaft gilt die SIV.AG als einer der führenden Anbieter von Software”, sagte Sellering während einer Feierstunde in der Yachthafen-Residenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde. Er gratulierte dem Firmengründer und heutigen Vorstandsvorsitzenden Jörg Sinnig sowie der Belegschaft dazu, sich seit mehr als zwei Jahrzehnten am Markt zu behaupten. “Der Respekt vor dem Aufstieg der SIV.AG nimmt noch zu, wenn man die turbulenten Zeiten bedenkt, in denen das Unternehmen seine Arbeit aufgenommen hat”, sagte der Ministerpräsident. 1990 hätten sich schließlich nicht nur ein paar Regeln und Gesetze geändert, sondern das komplette Wirtschafts-System.

Die SIV.AG unterhält neben ihrem Stammsitz in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen Niederlassungen in drei anderen Bundesländern, so dass die Zahl der Kunden auf 290 anwachsen konnte. Sie kommen aus der Energie- und der Wasserwirtschaft, es handelt sich sowohl um privat wie um öffentlich-rechtlich organisierte Unternehmen. Diese Kunden sind über ganz Deutschland verteilt, sitzen aber auch in Bulgarien, Russland, Mazedonien, Österreich und Algerien.

Für die SIV.AG arbeiten derzeit mehr als 200 Frauen und Männer. Das Unternehmen hat angekündigt, die Belegschaft in den kommenden Monaten um 40 aufzustocken. Ministerpräsident Erwin Sellering hob das soziale Engagement des Vorstandsvorsitzenden Jörg Sinnig hervor. Unter anderem ersetzt die SIV.AG den Mitarbeitern die Kosten, die bei der Betreuung ihrer Kinder anfallen. Sinnig gebe ein gutes Beispiel für einen Manager

ab, der nicht vorrangig auf sein eigenes Wohl achte, sagte Sellering. Er lobte Sinnig zudem dafür, die IT-Initiative Mecklenburg-Vorpommern aus der Taufe gehoben zu haben. Sie vertritt die Interessen hiesiger Firmen und wirbt für den Standort Mecklenburg-Vorpommern.

r-u-m am Dienstag, 2. März 2010 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

START in Mecklenburg-Vorpommern: Mindestens fünf neue Stipendienplätze zu vergeben – Bewerbungen sind ab sofort bis zum 30.4.2010 online oder per Post möglich

Schwerin – In Mecklenburg-Vorpommern werden ab sofort wieder gesellschaftlich engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund für das START-Stipendienprogramm gesucht. Mindestens fünf Stipendienplätze stellt die START-Stiftung – ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – gGmbH gemeinsam mit vier Partnern für das Schuljahr 2010/11 zur Verfügung. START in Mecklenburg-Vorpommern ist eine gemeinsame Bildungsinitiative folgender Partner: Commerzbank-Stiftung, Deutsche Bank Stiftung, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie Mecklenburg-Vorpommern e.V. (RAA Mecklenburg-Vorpommern). Bis zum 30. April 2010 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 (bei 13-jähriger Schulzeit) bzw. 8 und 9 (bei 12-jähriger Schulzeit) unter www.start-stiftung.de für die Aufnahme in den nunmehr fünften START-Stipendiatenjahrgang in Mecklenburg-Vorpommern bewerben.

Ziel von START ist es, Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, die gute schulische Leistungen und ein überzeugendes soziales Engagement aufweisen, verstärkt die Möglichkeit zu einer höheren Schulbildung und damit verbunden bessere Chancen für eine gelungene Integration in unsere Zuwanderungsgesellschaft zu bieten.

“START gibt der erfolgreichen Integration ein Gesicht. Das Projekt unterstützt die Kinder aus Migrationsfamilien eine neue Heimat zu finden und spornt sie an, ihren Weg hier in Mecklenburg-Vorpommern zu gehen. Diese Schülerinnen und Schüler sind hoch motiviert, engagiert und kreativ. Sie arbeiten sehr vielseitig und können auf viele sehr gute Ergebnisse in ihrer Arbeit stolz sein. Das wollen wir würdigen. Von diesen Vorbildern werden auch ihre deutschen Mitschülerinnen und Mitschüler profitieren, denn START fördert den Dialog, die Toleranz und die Weltoffenheit”, betont Henry Tesch, Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern.

Das Förderprinzip

Andrea Bartl, Geschäftsführerin der START-Stiftung gGmbH, erläutert: “Die Ausbildung schulischer und beruflicher Kompetenzen und eine soziale Teilhabe zählen zu den Säulen einer gelungenen Integration. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund haben hier jedoch häufig schlechtere Ausgangsbedingungen. START möchte diejenigen, die trotz schwieriger Umstände eine hohe Leistungsmotivation und ein ausgeprägtes soziales Engagement zeigen, fördern und motivieren, ihren Weg der Integration wei-ter zu gehen.”

Der Förderumfang

START sieht eine materielle und eine ideelle Förderung der Stipendiaten vor. Die materielle Unterstützung umfasst ein monatliches Bildungsgeld in Höhe von 100 € und einen Laptop mit Internetzugang. Die ideelle Förderung zielt vor allem auf den Zugang zu Themen und Kontakten, die im privaten Rahmen häufig nicht geboten werden können und über das schulische Maß hinausgehen: Neben grundlegenden Bildungsseminaren – z.B. zu den Themen “Demokratie und Partizipation”, “Medien in Theorie und Praxis” und “Rhetorik” – können die Stipendiaten Wahlseminare im künstlerisch-kreativen, sportlichen und naturwissenschaftlichen Bereich belegen. Exkursionen in privatwirtschaftliche Unternehmen und öffentliche Verwaltungseinrichtungen, Beratungen für die Ausbildungs-, Studien- und Lebensplanung sowie die Vermittlung von Praktika ergänzen das Angebot. Die Stipendiaten profitieren außerdem von einem lebendigen Netzwerk mit anderen Stipendiaten und Alumni. Betreut werden die Stipendiaten in Mecklenburg-Vorpommern von Dr. Dorothea Rother, die von der RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V. eigens als START-Landeskoordinatorin eingesetzt ist.

Die START-Stipendien werden zunächst für die Dauer eines Jahres gewährt, können aber bei anhaltend guten Leistungen und gesellschaftlichem Engagement bis zum Erreichen eines höheren Bildungsabschlusses verlängert werden. START versteht sich als Bildungsinitiative, die gleichzeitig fördert und fordert. Marlehn Thieme, Deutsche Bank Stiftung, in Vertretung der START-Partner in Mecklenburg-Vorpommern, unterstreicht: “Unsere Stipendiaten sind aufgerufen, ihre Leistungen und ihr gesellschaftliches Engagement fort-zuführen. Wichtiger als die materielle ist bei START die ideelle Förderung. Dafür erwarten wir, dass die Schülerinnen und Schüler an Bildungsseminaren und regionalen Veranstaltungen teilnehmen, sich aktiv in die START-Gemeinschaft einbringen und Vorbilder für andere Jugendliche sind.”

Der Weg zur Förderung

Zu den Bewerbungsvoraussetzungen für ein START-Stipendium zählen: der Migrationshintergrund der Schüler, ihrer Eltern oder Großeltern, gesellschaftliches Engagement und ein Notendurchschnitt von 2,5 und besser. Schüler sollten zum Zeitpunkt der Bewerbung die Klassenstufen 9 und 10 (bei 13-jähriger Schulzeit) bzw. die Klassenstufen 8 und 9 (bei 12-jähriger Schulzeit) besuchen. Die Bewerbung kann online oder per Post erfolgen. Unter www.start-stiftung.de stehen das notwendige Antragsformular sowie weiterführende Informationen bereit.

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung hat das START-Schülerstipendienprogramm im Jahr 2002 mit rund 20 Stipendien in Hessen begonnen. Heute unterstützen rund 100 Kooperationspartner das Programm – Stiftungen aus Deutschland und den USA, Kultusministerien, Kommunen, Privatpersonen, Unternehmen und Vereine. Seit 2007 führt die START-Stiftung gemeinnützige GmbH als Tochtergesellschaft der Hertie-Stiftung das Programm durch. Im Schuljahr 2009/10 werden insgesamt rund 640 Schülerinnen und Schüler aus über 60 Herkunftsländern gefördert. Zusammen mit den Stipendiaten, die bereits das Abitur abgelegt haben, profitier(t)en 1.000 Stipendiaten von dem Programm. START ist in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen vertreten.

r-u-m am Dienstag, 2. März 2010 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schlotmann: Wertvolle Straße in Altstadt

Schwerin/Wismar – Im März wird die weitere Sanierung der Lübschen Straße in Wismar in Angriff genommen. Das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung unterstützt den dritten Bauabschnitt an der städtebaulich wichtigen Straße in der Hansestadt. Gut 900.000 Euro Städtebauförderungsmittel fließen in die Sanierung, die insgesamt knapp 1,7 Millionen Euro kostet. “Die Lübsche Straße gehört mit vielen historischen Gebäuden zu den stadtgeschichtlich wertvollsten Altstadtstraßen in der Weltkulturerbestadt Wismar”, betonte Bauminister Volker Schlotmann.

Zur Verbesserung der Infrastruktur soll die Lübsche Straße als verkehrsberuhigter Bereich gestaltet werden. Die Oberflächenbefestigung erfolgt auf einer Breite von sechs Metern mit Natursteinpflaster. Künftig können auf der Straße Auto- und Radfahrer gleichermaßen fahren. Beidseitig werden zweieinhalb Meter breite Gehwege angelegt. “Durch die Neugestaltung wird eine Lärmminderung im Stadtzentrum erzielt, was die Attraktivität der Altstadt erhöhen wird”, so Schlotmann.

Auch die Beleuchtung wird ersetzt und erweitert. Darüber hinaus werden Fahrradbügel, Bänke, Papierkörbe und Pflanzkübel aufgestellt. Die abzweigenden Straßen wie die Büttelstraße und Johannisstraße werden im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls saniert. Bereits in den Jahren 2007 bis 2009 wurde die Neugestaltung der Lübschen Straße in zwei Bauabschnitten vom ehemaligen “Lübschen Tor” bis zur Heiligen-Geist-Kirche realisiert. Mit dem dritten Abschnitt soll die Lücke zur bereits fertig gestellten Fußgängerzone geschlossen werden.

Ziel ist es, durch die Sanierung der Straße und die Erweiterung der Fußgängerzone, einen Anreiz für die Ansiedlung von zusätzlichen Geschäften und Gastronomieunternehmen zu geben, Waren und Produkte auch draußen vor der Ladentür zu präsentieren und die Sanierung von Wohnraum weiterhin zu aktivieren.

r-u-m am Dienstag, 2. März 2010 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

[Rostock denkt 365°] gekürt für Präsentation der Gewinnung von Schülern für Wissenschaft

Rostock – Eines der Ziele von [Rostock denkt 365°] e.V. ist, die Leistungen der Rostocker Wissenschaft auch außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns zu vermitteln. Nun hat das in dem Verein gebündelte Wissenschaftsnetzwerk bei einer bundesweiten Ausschreibung den Zuschlag bekommen, seine Erfahrungen im „Rostocker Wissenschaftsjahr 2009“ vor einer Fachöffentlichkeit darzustellen.

Alljährlich küren die Körber-Stiftung, die Robert Bosch-Stiftung und die Deutsche Telekom-Stiftung die „Stadt der jungen Forscher“. Dieses Jahr erhielt Gießen den begehrten Titel.

365grad keine angst vor wissenschaft

Dort findet am 28. und 29. Mai die Fachtagung „Keine Angst vor Wissenschaft!“ statt. Im Februar hatten die drei Stiftungen um Bewerbungen gebeten, die während der genannten Fachtagung zeigen, welche exzellenten Projekte es in der Vermittlung von Wissenschaft an Schüler gibt.

Hier wurde heute der Vortrag von [Rostock denkt 365°] als einer von über 100 Einsendungen ausgewählt. Der Verein der Rostocker Wissenschaft wird unter dem Titel „Freud und Leid – Das Wissenschaftsjahr 2009 in Rostock“ darstellen, wie er mit Schulen der Region zusammenarbeitet und welche Veranstaltungsformate im vergangenen Jahr gut ankamen und welche Ideen scheiterten. Schwerpunkt wird dabei sein, wie diese Arbeit in dem vereinseigenen Arbeitskreis „Wissenschaft – Schule“ gebündelt wird. Das alles vor dem Hintergrund eines äußerst kleinen Finanzetats, der nicht die Umsetzung aller Vorhaben des „Rostocker Wissenschaftsjahres 2009“ ermöglichte.

Bereits im Vorjahr konnte [Rostock denkt 365°] mit dem Gewinn des „ERFOLG 2009“ außerhalb der Stadtgrenzen und Mecklenburg-Vorpommerns auf sich aufmerksam machen. Dieser jährlich vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. ausgelobte Preis wurde dem Verein für seine besonders neuartige Form des Stadtmarketings zuteil.

Nun gilt es, anderen Städten und Regionen zu zeigen, wie man Schüler für wissenschaftliche Themen und Methoden begeistern kann und welche Konzepte, Formate, Themen und Methoden sich in Projekten mit wissenschaftlichen Partnern bewährt haben. Vor allem aber, welche Angebote es in den Rostocker Wissenschaftseinrichtungen gibt, um Nachwuchs zu gewinnen und zu fördern.

r-u-m am Dienstag, 2. März 2010 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar
Rügen und Mee(h)r läuft unter Wordpress 2.8.4
Anpassung und Design: Gabis WordPress-Templates