Rügen und Mee(h)r

Neues und Interessantes aus dem Ostseeraum und Meck-Pomm

Archiv: Dienstag, 9. März 2010

Insel Rügen – Acht Anträge auf Projektförderung hat der Kreispräventionsrat nach Schwerin weiter geleitet. In den nächsten Wochen wird der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung entscheiden, welche Vorhaben finanziell unterstützt werden und wie viel Geld dieses Jahr nach Rügen fließt.

Der Landkreis bewirbt sich um Gelder für das mittlerweile schon traditionelle Jugendforum am Jahresende. „Gewalt im familiären und schulischen Umfeld“ lautet der Arbeitstitel. Wie in den vergangenen Jahren sollen auch diesmal wieder die Schulen des Landkreises das Forum mit eigenen Beiträgen gestalten. Ein weiteres Projekt des Landkreises heißt „Tai Chi – Tut mir gut“ und ist auf Gewaltprävention für Grundschüler ausgerichtet.

Der AWO-Kreisverband Rügen möchte Unterstützung für eine Interkulturelle Woche unter dem Titel „Zusammenhalten – Zukunft gewinnen“, der Jugendring Rügen beantragt Gelder für ein Zivilcouragetraining für Jugendliche. Der CONDUIT Verein beantragt Fördermittel für Aufführungen des Theaterstücks „Mein Körper gehört mir“, das an Grundschulen gezeigt werden soll. Der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe e.V. möchte das Projekt „Mythen verstärken Rollenklischees – Rollenklischees verstärken Gewalt“ gefördert bekommen – eine Ausstellung, die an fünf Orten der Insel gezeigt werden soll. Das Ostseebad Binz bewirbt sich um Gelder für das traditionelle Fußballturnier des Präventionsrates der Gemeinde, das 2010 unter der Losung „Drogen, Gewalt und Alkohol sind nicht zu unserem Wohl“ steht. Erstmalig gehört auch der Seniorenbeirat Rügen zu den Antragstellern. Er möchte eine Veranstaltungsreihe für ältere Menschen der Insel unter der Überschrift „Senioren als Opfer“ durchführen.

„Für die Rügener Präventionsarbeit wäre es natürlich schön, wenn möglichst viele Anträge befürwortet werden“, hofft Landrätin Kerstin Kassner, die zugleich auch Vorsitzende des Kreispräventionsrates ist. „Jedes geplante Projekt, das wir auf der Insel realisieren können, hilft, gemeinsam etwas zu bewegen.“

Im vergangenen Jahr wurden fünf Rügener Anträge in Schwerin bewilligt. 11.500 Euro Fördermittel kamen so für nachhaltige Präventionsprojekte auf die Insel.

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Insel Rügen – Zwei Säle reichten nicht. Die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Frauenfilmtage war ausverkauft. Einige interessierte Kinogänger mussten gar vertröstet werden auf kommende Vorführungen.

Mehr als 300 Besucher sahen am Montagabend den Auftaktfilm „Wenn Liebe so einfach wäre“ mit Meryl Streep und Alec Baldwin in den Hauptrollen. „Ein toller Beginn. Die große Resonanz macht deutlich, dass wir mit der Veranstaltungsreihe richtig liegen“, freute sich die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Rügen, Djamila Ilanz. Gemeinsam mit ihrer Amtskollegin von der Stadt Bergen und dem UC Kino als Gastgeber hat sie die Frauenfilmtage bereits zum vierten Mal organisiert.

Bis zum 14. März 2010 läuft jeden Abend um 20:00 Uhr ein Film im Rahmen der Rügener Frauenfilmtage, darunter „Die Päpstin“, „Der Vorleser“ und „Zweiohrküken“.

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Schlotmann: Wohnraumförderprogramm 2010 startet – mehr Förderung für seniorengerechte Wohnungen

Schwerin – Die Mittel für das neue Wohnraumförderungsprogramm 2010 können ab sofort beantragt werden. Neu in diesem Jahr ist, dass mehr Mittel für die altengerechte Sanierung bereitstehen. Bauminister Volker Schlotmann sagte: “Die Zahl der älteren Menschen im Land steigt und es werden mehr seniorengerechte Wohnungen gebraucht. Deshalb haben wir den Schwerpunkt des neuen Programms auf die altengerechte Sanierung von Wohnungen gelegt.”

Rund fünf Millionen Euro stehen für dieses Jahr für die altengerechte Sanierung von Wohnungen bereit. Das Geld stammt aus dem Wohnraumförderungsprogramm für 2010, für das insgesamt 11,5 Millionen Euro bereitstehen. Ein weiterer Förderschwerpunkt liegt in der nachfragegerechten Sanierung innerstädtischer Wohnungen, insbesondere für Familien mit Kindern sowie als Beitrag zur Revitalisierung der städtebaulich wertvollen Altstadtquartiere. Dafür werden dieses Jahr rund vier Millionen Euro eingesetzt. Die restlichen rund 2,3 Millionen Euro werden für die allgemeine Sanierung von Miet- und Genossenschaftswohnungen, insbesondere für Eigentümer, die sich aktiv am Rückbauprogramm beteiligen, zur Verfügung gestellt.

“Seniorinnen und Senioren wollen so lange wie möglich selbstbestimmt und selbstständig in ihrer Wohnung und vertrauten Wohngegend bleiben. Das geht aber nur, wenn die Wohnung entsprechend ausgestattet ist”, so Schlotmann weiter. Dabei sollen die Wohnungen, insbesondere die Bäder, barrierearm saniert werden. Das heißt beispielsweise, Hindernisse wie Schwellen und Stufen oder zu schmale Türen entsprechend anzupassen. So können sich Menschen gegebenenfalls im Rollstuhl oder mit Hilfe eines Rollators ungehindert in ihrer Wohnung bewegen. Mit dem Wohnraumförderungsprogramm werden auch Mittel bereitgestellt, die den Bau von Personenaufzügen in einem Wohnhaus unterstützen.

Private Wohnungseigentümer sowie Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften können die Förderung beim Landesförderinstitut (LFI) unter www.lfi-mv.de (Förderungen) beantragen.

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Seidel: 20 Jahre Urlaubsland MV – eine deutsche Erfolgsgeschichte

Schwerin/Berlin -Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin als Erfolgsgeschichte der Deutschen Einheit. “20 Jahre Urlaubsland sind ein guter Grund für Selbstbewusstsein, zugleich aber Ansporn diesen Erfolg fortzusetzen”, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Dienstag vor dem Auftakt der ITB. Mecklenburg-Vorpommern hatte 2009 zum dritten Mal nacheinander mit 28,4 Millionen einen absoluten Übernachtungsrekord erzielt und ist seit Jahren die beliebteste deutsche Sommerurlaubsregion.
“Die Branche hat sich in Mecklenburg-Vorpommern trotz schwieriger wirtschaftlicher Gesamtlage gut behauptet. Wir gehen trotz des langen und harten Winters zuversichtlich in das Urlaubsjahr”, sagte Seidel. “Es geht in diesem Jahr insgesamt aber um Konsolidierung, nicht um Wachstum. Der Ausbau des Angebotes, Verbesserungen in der Servicequalität und die Erschließung neuer Zielgruppen und Quellmärkte stehen im Vordergrund.” Seit 1990 wurden etwa 12 Milliarden Euro in den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern investiert.

Von Mittwoch bis Sonntag stellen im Rahmen der Landespräsentation 41 Aussteller aus MV Angebote und Leistungen. “Unsere ´Night of Tourism´ setzt in diesem Jahr die Akzente auf das Jubiläum und die besondere Verbindung der Berliner mit ihrer “Badewanne”", sagte Seidel. Die Messe Berlin rechnet vom 10. bis 14. März mit 170.000 Gästen, davon 100.000 Fachbesucher. Der 10. bis 12. März sind dem Fachpublikum vorbehalten, am Wochenende steht die Messe für alle offen.

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Neue Runde im Ideenwettbewerb der Gesundheitswirtschaft – Projektgelder wurden erhöht

Schwerin – Der Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus wird zum dritten Mal ausgetragen. In diesem Jahr stehen „Innovationen im Gesundheitstourismus“ im Fokus. Dafür wurden die Projektgelder aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) von 600.000 auf 800.000 Euro aufgestockt. Bis zum 20. April 2010 können Konzepte, die sich mit Erfolg versprechenden Geschäftsideen im gesundheitsorientierten Tourismussektor befassen, beim BioCon-Valley-Projektbüro Gesundheitswirtschaft in Rostock eingereicht werden. Aus den Teilnehmern werden von der Jury anschließend die Projektträger ausgewählt, die Aussicht auf eine Landesförderung haben und ihre Unterlagen dafür in Antragsform ergänzen können.

„Das Segment Gesundheitstourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung. Einer Analyse der Forschungsgemeinschaft „Urlaub und Reisen“ zufolge kommt in den nächsten drei Jahren für mehr als 12 Millionen Deutsche ein Gesundheitsurlaub in Frage. Das bedeutet für Mecklenburg-Vorpommern ein enormes Potenzial an zusätzlichen Urlaubern“, betonte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel. „Vor diesem Hintergrund richten wir unser Hauptaugenmerk im diesjährigen Wettbewerb insbesondere auf innovative Ansätze im Gesundheitstourismus.“ Eine wesentliche Zielstellung liege dabei in der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommerns sowohl bundesweit als auch international durch marktfähige und kreative Angebote und Dienstleistungen.

Mit der inhaltlichen Schwerpunktsetzung wird die Thematik der 6. Nationalen Branchenkonferenz 2010 am 2. und 3. Juni 2010 in Warnemünde „Gesundheitswirtschaft: krisensicher durch Qualität und zukunftssicher durch Innovation“ aufgegriffen und mit dem Ideenwettbewerb vernetzt.

Wettbewerbsbedingungen Ideenwettbewerb 2010

„Sektorübergreifende Wertschöpfungsketten durch Innovation im Gesundheitstourismus“

Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen können im Internet der BioCon Valley GmbH unter

http://www.gw.bcv.org/hosting/bcv/website.nsf/urlnames/gw_index_DE?OpenDocument

eingesehen werden.

Gegenstand der Förderung sind Netzwerkprojekte sowie Marketingmaßnahmen, die explizit im Einklang mit der Zielstellung des Masterplans „Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2010“ stehen.

Bewerben können sich 1. Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, die ein gemeinschaftliches Netzwerk bilden, 2. bestehende und neu gegründete Netzwerke vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft (Zusammenschlüsse oder Vereinigungen von mindestens fünf Partnern) sowie 3. gemeinnützige und öffentlich-rechtliche Einrichtungen im Bereich der Gesundheitswirtschaft.

Nach Eingang der Bewerbungen entscheidet eine Jury, bestehend aus Vertretern der Staatskanzlei, des Ministeriums für Soziales und Gesundheit, des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und der BioCon Valley GmbH sowie der Industrie- und Handelskammer über die Wettbewerbssieger.

Weitere Auskünfte zum Ideenwettbewerb

Ministerium für Wirtschaft, Arbeitm und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, Referat Gesundheitswirtschaft, Annette Hundt, Johannes-Stelling-Straße 14, 19053 Schwerin, T 0385-588 52 33, E annette.hundt@wm.mv-regierung.de, www.wm.mv-regierung.de

BioCon Valley GmbH, Projektbüro Gesundheitswirtschaft, Andreas Szur, Friedrich-Barnewitz-Straße 8, 18119 Rostock, T 0381-51 96 49 54, E asz@bcv.org, www.bcv.org

Die Ausschreibungsunterlagen zum Ideenwettbewerb 2010 finden Sie auch auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern (www.wm.mv-regierung.de) und des Landesförderinstitutes Mecklenburg-Vorpommern (http://www.lfi-mv.de). Die Konzepte müssen bis zum 20. April 2010 bei der BioCon Valley GmbH eingereicht werden.

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Ralf Haug von der Insel Rügen lässt Zahl prämierter Küchenchefs auf sechs anwachsen

Insel Rügen – Mecklenburg-Vorpommern hat auch in diesem Jahr die meisten Sterneköche im Osten Deutschlands hervorgebracht. Dabei hat sich der Nordosten gegenüber dem Vorjahr von fünf auf sechs vom Restaurantführer „Michelin“ prämierte Küchenchefs gesteigert und damit den Abstand zu Sachsen mit weiterhin vier Sterneköchen ausgebaut. In Brandenburg wirken zwei mit Sternen dekorierte Köche, in Sachsen-Anhalt und in Thüringen jeweils einer. „Die Dichte gehobener Küche im Nordosten ist vor allem der touristischen Nachfrage zu verdanken“, erklärte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Fünf der sechs Sterneküchen seien Hotels zugehörig.

Fischer zeigte sich erfreut darüber, dass unter den Sterneköchen im Nordosten mit Ralf Haug aus dem Restaurant „Nixe“ in Binz nunmehr auch ein Koch auf der Insel Rügen zu finden ist. Laut seinen Aussagen gewinnt die gehobene regionale Küche bei Urlaubern „als zusätzlicher Reiseanlass“ in Mecklenburg-Vorpommern weiter an Bedeutung. In den Jahren 2008 und 2009 hätten 28 Prozent der Gäste angegeben, sich unter anderem aufgrund des gastronomischen Angebots für ihr Reiseziel entschieden zu haben. Der aktuellen Gästebefragung des Tourismusverbandes zufolge stünde der Restaurantbesuch hinter dem Ausspannen und dem Naturgenuss mit 86 Prozent auf Platz drei der beliebtesten Urlaubsaktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern.

Vom zweiten renommierten Gourmet-Führer, dem „Gault Millau“, sind in diesem Jahr 28 Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern mit Kochmützen ausgezeichnet worden, die ab einer Punktzahl von 13 auf einer Skala bis 20 vergeben werden. Am besten schneiden in dieser Bewertung die Restaurants „Friedrich Franz“ in Heiligendamm, „Le Croy“ in Greifswald und „Der Butt“ in Rostock-Warnemünde ab, die alle 16 Punkte erhalten haben. An weitere sechs Restaurants im Nordosten wurden 15 Punkte vergeben. Der dritte der bekannten Restaurantführer, „Der Feinschmecker“, hat in seiner aktuellen Ausgabe 20 Restaurants aus Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet. (TMV MV)

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Köche des drittbesten Restaurants der Welt in Kopenhagen geben Kostprobe beim kulinarischen Gipfeltreffen in Heiligendamm am 10. April

Koch-Elite trifft Koch-Elite: Ein international erweiterter Kreis wird zum 11. Großen Gourmet Preis am 10. April dieses Jahres in Heiligendamm erwartet. Neben den inzwischen sechs Sterneköchen Mecklenburg-Vorpommerns werden sich an dem kulinarischen Gipfeltreffen auch Köche des als drittbestes Restaurant der Welt ausgezeichneten „Noma“ aus Kopenhagen beteiligen. „Mecklenburg-Vorpommerns Spitzengastronomen blicken sprichwörtlich über den Tellerrand und lassen sich von ihren Nachbarn inspirieren. Das Mitwirken der dänischen Kollegen bereichert die regionalen Menükreationen zum Großen Gourmet Preis“, sagte Guido Zöllick, Präsident des Dehoga Mecklenburg-Vorpommern.

Genau wie die Sterneköche Mecklenburg-Vorpommerns setzt das „Noma“, das seine hohe Auszeichnung im vergangenen Jahr vom „Restaurant Magazine“ erhielt, auf regionale Produkte. Zum Gala-Dinner werden die Köche aus der dänischen Hauptstadt eine Kostprobe ihres Könnens geben und das „Amuse Gueule“, die Appetithäppchen, vor dem eigentlichen Sechs-Gang-Menü zubereiten. Im Anschluss an das Menü des Großen Gourmet Preises wird der beste Koch des Landes ausgezeichnet. Die Wahl beruht auf den einst von Kritiker Gustav Volkenborn entwickelten Restaurant-Hitlisten, denen die sechs wichtigsten Gourmet-Führer – darunter „Gault Millau“, „Michelin“ und „Der Feinschmecker“ – zugrunde gelegt sind.

„Der Große Gourmet Preis zeigt die immer renommiertere Spitzenküche im Land, deren Qualität und internationale Orientierung das Image des Urlaubslandes im gastronomischen Bereich erhöht“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes. Nominiert für den Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern 2010 sind Ronny Siewert, Küchenchef im Restaurant „Friedrich Franz“ im Grand Hotel in Heiligendamm, Tillmann Hahn aus „Der Butt“ in der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde, Raik Zeigner aus dem Restaurant „Ich weiß ein Haus am See” in Krakow, Andre Münch aus dem Gutshaus Stolpe, Marcel Görke aus dem Restaurant „Chezann“ in Rostock-Warnemünde sowie der in diesem Jahr in die Riege der Sternköche aufgenommene Ralf Haug aus dem Restaurant „Nixe“ in Binz auf Rügen. Im Vorjahr ging der Preis an Tillmann Hahn, der seit Januar 2008 in der Yachthafenresidenz Hohe Düne tätig ist.

Zum Großen Gourmet Preis eingeladen wurde neben Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Jürgen Seidel, und der Präsidentin des Landtags Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, auch der Botschafter des Königreichs Dänemark, Carsten Søndergaard. Veranstaltet wird der Große Gourmet Preis von der Agentur Desas, dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und dem Dehoga-Landesverband. Partner ist erstmals auch der Verein Agrarmarketing, der sich nach Auskunft von Geschäftsführerin Jarste Weuffen einen Schub für die Ernährungsbranche erhofft. „Schließlich setzen alle Spitzenköche sehr stark auf Lebensmittel aus der Region und fungieren somit als Botschafter der einheimischen Produzenten“, erklärte sie.

Karten für den Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern sind beim Grand Hotel Heiligendamm unter Telefon 038203 7400 oder E-Mail reservations@grandhotel-heiligendamm.de erhältlich. (TMV MV)

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Rostock – Am Abend des 06.03.2010 ereignete sich auf der Bundestraße 105 zwischen den Ortschaftes Reddelich und Kröpelin ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 26-jährige Frau aus dem Landkreis Bad Doberan tödlich verletzt wurde.

Gegen 21.30 Uhr befuhr die Frau aus Kröpelin mit einem PKW Mercedes Benz die B 105 aus Bad Doberan kommend in Richtung Kröpelin. In Höhe der Ortslage Brusow geriet die Frau mit ihrem PKW auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden VW – Transporter zusammen. Durch den Unfall wurde die junge Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und konnte erst durch den Einsatz der Freiwillige Feuerwehr Kröpelin befreit werden. Die 26-Jährige erlag ihren schweren Verletzungen in einem Rostocker Klinikum.

Zum Unfallzeitpunkt war der Straßenabschnitt der B 105 in Höhe der Einmündung Brusow winterglatt.

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Rostock – In den Nachmittagstunden des 06.03.2010 wurde ein fünfjähriges Mädchen auf einem Privatgrundstück in einer Ortschaft im Landkreis Güstrow durch ein anfahrendes Quad erfasst und schwer verletzt. Das Kind Mädchen starb an den Folgen der schweren Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus.

Gegen 16.00 Uhr setzte sich der Besitzer des Freizeitfahrzeuges auf das Quad, dass zu diesem Zeitpunkt auf seinem Grundstück vor einem Carport stand. Mit dem Ziel das Fahrzeug zu wenden, startete der 35-jährige Mann den Motor. Dabei setzte sich das Quad ruckartig in Bewegung und erfasste zwei Kinder, die sich zu diesem Zeitpunkt zwischen dem Fahrzeug und dem Carport aufhielten.

Während die fast dreijährige Tochter des Fahrers eine Beule am Kopf erlitt, wurde ein fünfjähriges Nachbarkind dabei so schwer verletzt, dass das Mädchen trotz medizinischer Notarztmaßnahmen auf dem Weg in das Güstrower Krankenhaus starb.

Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Quadfahrer wegen fahrlässiger Tötung und stellte das Fahrzeug zu weiteren kriminaltechnischen Untersuchungen sicher.

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Kultusminister Henry Tesch: “Wir haben mehr Bildungsgerechtigkeit erreicht!”

Schwerin – Mit der Einführung der gesetzlichen Neuregelungen des Schulgesetzes zum Schuljahr 2010/2011 ist es erstmals gelungen, dass alle Schülerinnen und alle Schüler jeden allgemein bildenden Schulabschluss ohne Belastung mit Schulgeld, Eigenfinanzierung von Schulbüchern und Schülerbeförderungskosten von der 1. bis zur 12. bzw. 13. Klasse an der örtlich zuständigen Schule erreichen können. Diese gesetzliche Regelung ist im bundesweiten Vergleich keine Selbstverständlichkeit. Mit der zum 01.08.2010 in Kraft tretenden Neuregelung ist ein wichtiges Ziel der Landesregierung erreicht. Kultusminister Henry Tesch dazu: “Es ist im Interesse der Bildungsgerechtigkeit von großer Bedeutung, dass die Möglichkeit des Erreichens von Bildungsabschlüssen keine Frage des Geldbeutels ist.”

Darüber hinaus können ab dem kommenden Schuljahr 2010/2011 Eltern ihre Kinder ab der Jahrgangsstufe 5 auch an einer anderen als der örtlich zuständigen Schule anmelden. Dieses kann eine weitere öffentliche Schule oder eine Schule in freier Trägerschaft sein. Die Schülerinnen und Schüler, die eine in öffentlicher Trägerschaft stehende Schule oder eine Schule in freier Trägerschaft besuchen, die nicht die örtlich zuständige Schule ist, sind ebenfalls berechtigt kostenlos an der öffentlichen Schülerbeförderung zur Schule teilzunehmen, sofern eine solche eingerichtet ist.

Die Landkreise sind als Träger der öffentlichen Schülerbeförderung in Mecklenburg-Vorpommern derzeit dabei, im Rahmen ihrer kommunalen Selbstverwaltung die gesetzliche Neuregelung eigenverantwortlich umzusetzen und suchen dabei auch nach Möglichkeiten, im Rahmen ihrer verfügbaren Haushaltsmittel über den gesetzlichen Anspruch hinaus weitergehende Möglichkeiten zu prüfen.

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Pasewalk (ots) – Am vergangenen Sonntag konnten Beamte der Bundespolizei zwei durch Diebstahl abhanden gekommene Fahrzeuge sicherstellen. Bei einer Kontrolle auf der BAB 11 am ehemaligen Grenzübergang Pomellen wurde ein 21-jährigerLitauer als Fahrer eines BMW X5 Geländewagens mit dänischem Kennzeichen durch Bundespolizisten kontrolliert.

Die fahndungsmäßige Überprüfung des Kfz-Kennzeichens ergab, dass das Fahrzeug, das einen Wert von 70 000 Euro hat, in der Nähe von Kopenhagen entwendet wurde Der in Vilnius lebende Fahrer muss sich jetzt wegen des Verdachtes des schweren Diebstahls strafrechtlich verantworten. Das Kfz wurde sichergestellt. Eine Stunde später wurde ebenfalls auf der BAB 11 ein 25-jähriger polnischer Staatsangehöriger durch Beamte der Bundespolizei kontrolliert. Er war mit einem VW T5 in Richtung Polen unterwegs.

Bei der Inaugenscheinnahme des Kfz wurde festgestellt, dass der Schließmechanismus gewaltsam überwunden wurde. Die fahndungsmäßige Überprüfung des Hamburger Kennzeichens ergab eine Ausschreibung zur Eigentumssicherung. Der Fahrer des Fahrzeuges mit einem Wert von 35 000 Euro wurde wegen des Verdachtes des besonders schweren Falls des Diebstahls angezeigt. Beide Sachverhalte wurden zuständigkeitshalber der Landespolizei übergeben. Diese führt die weiteren Ermittlungen.

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Pasewalk (ots) – Am gestrigen Sonntag kontrollierten Beamte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizei auf der BAB 11, Anschlussstelle Penkun einen 30-jährigen polnischen Staatsangehörigen. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wegen Urkundenfälschung. Da der Reisende die Geldstrafe in Höhe von 560,00 Euro bezahlte konnte er seine Reise fortsetzen.

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Rügen und Mee(h)r läuft unter Wordpress 2.8.4
Anpassung und Design: Gabis WordPress-Templates