Rügen und Mee(h)r

Neues und Interessantes aus dem Ostseeraum und Meck-Pomm

Archiv: Mittwoch, 10. März 2010

Rudolph: Messe ist auch Konsumbarometer für die Region

Rostock – Am Mittwoch hat der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Stefan Rudolph die 20. OstseeMesse eröffnet. “Die Messe hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der größten Verbraucherschauen bei uns im Land entwickelt. Tradition steht hier im zwanzigsten Jahr des Bestehens für Kontinuität. Einheimische und internationale Unternehmen präsentieren verschiedenste Produkte für den Endverbraucher”, sagte Rudolph in der HanseMesse Rostock. Im Frühjahr 1991 ist die Messe als Treffpunkt für Handel, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistung in Großzelten auf dem Messegelände Rostock-Schutow gestartet.

Die Erlebnis- und Familienausstellung bietet Informationen und Produkte aus den Bereichen Haus, Garten, Gesundheit und Freizeit. Insgesamt werden nach Angaben des Veranstalters 240 nationale und internationale Aussteller (unter anderem Indien, Russland, Niederlande, Österreich, Nepal, Tschechische Republik) auf rund 10.500 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen. “Die Messe ist zum einen Marktplatz und zum anderen auch ein Konsumbarometer, welche Produkte beim Verbraucher ankommen und wohin sich die Nachfrage der Kunden entwickelt”, sagte Rudolph.

Die OstseeMesse ist von heute an bis zum 14. März 2010 täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene kostet fünf Euro, ermäßigt vier Euro. Kinder bis 12 Jahren haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt. Das Ausstellungsspektrum 2010 umfasst vor allem Angebote aus den Bereichen Garten, Wohnen, Bauen bis hin zur Hauswirtschaft. Weitere Themen sind Hobby, Fitness und Dienstleistungen.

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Schwerin – Das Ministerium für Soziales und Gesundheit und der Landesseniorenbeirat suchen zum zweiten Mal seniorenfreundliche Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern und haben einen gleichnamigen Wettbewerb gestartet.

Wie Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) heute mitteilte, sollen Städte und Gemeinden ausgezeichnet werden, die sich durch eine aktive seniorenfreundliche Kommunalpolitik besonders hervorheben. “Ziel des Wettbewerbs ist es, in den Städten und Gemeinden das Bewusstsein für die Belange älterer Menschen zu stärken”, so Schwesig,

Bewertungskriterien sind insbesondere ein seniorenfreundliches Lebensumfeld, aber auch kommunale Strategien zur “Seniorenfreundlichkeit”, Partizipationsmöglichkeiten älterer Menschen an Entscheidungsfindungen und Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements.

Die Auszeichnung wird in drei von der Einwohnerzahl abhängigen Kategorien vergeben. Bewerbungen können bis zum 30. Juni 2010 beim Ministerium für Soziales und Gesundheit eingereicht werden. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen sind unter www.sozial-mv.de abrufbar.

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Erlebnisse des „Tatort“-Duos im Internet, im Buch, im TV und auf der ITB zu erleben

Wasser-, Schlösser-, Radler-, Sonnen- und jetzt auch noch Wanderland: Mecklenburg-Vorpommern lässt kein Urlaubsangebot aus. Dabei ist Wandern längst kein Nischenprodukt mehr: Aktuellen Marktforschungsdaten zufolge machen jährlich mehr als zwei Millionen der Besucher im Nordosten einen Wanderurlaub. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat auf das rasant gestiegene Interesse an dieser Urlaubsform reagiert und neben einem Katalog mit 43 Touren und der Möglichkeit, im Internet unter www.auf-nach-mv.de/wandern Touren individuell zu gestalten, auch zwei prominente Wanderbotschafter gewonnen – die Schauspieler Jan Josef Liefers und Axel Prahl. Was das beliebteste „Tatort“-Duo im vergangenen Sommer an Höhenflügen im Flachland erlebte, ist auf vielfältige Weise nachzuempfinden: in einem am 26. März im NDR ausgestrahlten Film, auf der Internetseite www.einsatzort-mv.de und in dem zur Internationalen Tourismusbörse ITB veröffentlichten Buch „Einsatzort Wanderweg“ des Hinstorff Verlages. Außerdem wird mit Jan Josef Liefers einer der beiden Schauspieler auf der ITB-Abendveranstaltung „Night of Tourism“ des Tourismusverbandes am 10. März als musikalischer Gast erwartet.

Die Seite: www.einsatzort-mv.de – per Klick auf Liefers’ und Prahls Spuren wandern

Die Touren der Promi-Wanderer Jan Josef Liefers und Axel Prahl können unter www.einsatzort-mv.de nachvollzogen werden. Die Seite umfasst Filmszenen, Fotos, Dialoge sowie die Wanderrouten des „Tatort“-Ermittlerduos. Sie richtet sich sowohl an Fans der Schauspieler als auch an diejenigen, die es den Schauspielern gleichtun und das neue Wanderreiseziel Mecklenburg-Vorpommern entdecken möchten. Die Website ist so gestaltet, dass das Nachwandern der Touren möglich ist. Was hat es mit dem Nonnenloch auf der Insel Rügen auf sich? Wie findet man den kürzesten Weg zum Schweriner Schloss? Die Internetseite weist den Weg. Fünf Wanderregionen, in denen Jan Josef Liefers und Axel Prahl gewandert sind, stehen zur Auswahl: die Mecklenburgische Ostseeküste, die Inseln Usedom und Rügen, die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und die Region um den Schweriner See. Unter dem Menüpunkt „Clips“ können Filmsequenzen noch einmal angesehen und unter dem Stichwort „Dialoge“ die Gespräche zwischen Axel Prahl und Jan Josef Liefers verfolgt werden.
Mehr Informationen: www.einsatzort-mv.de

Das Buch: Liefers: „Ihr Weg ist ein Umweg.“ – Prahl: „Aber wenigstens ist es ein Weg.“

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse und zur ITB Berlin 2010 erscheint das Buch zu den Wandererlebnissen der „Tatort“-Ermittler mit dem Titel „Einsatzort Wanderweg – mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers durch Mecklenburg-Vorpommern“. Geschrieben hat es der Rostocker Autor und Journalist Matthias Schümann, die Fotos stammen vom Fotografen Danny Gohlke, der ebenfalls in der Hansestadt lebt. Im Buch finden Leser neben locker beschriebenen Tourenerlebnissen auch Dialoge wie diesen: Liefers: „Prahl, ich spüre schon meine Waden! Sie auch? „Prahl: „Nein, ich spüre Ihre Waden Gott sei Dank nicht!“ Text- und Bildautor haben das Wander-Duo auf seiner Tour durch den Nordosten Deutschlands begleitet. Mit dem Buch geben sie zugleich eine Dokumentation und eine Reflexion der Ereignisse in der Wanderwoche im Juni 2009. Karten sowie Erläuterungen und Vorschläge zu den einzelnen Touren runden „Einsatzort Wanderweg“ ab. Bereits vor Erscheinen war das Buch mehr als 1.200 Mal vorbestellt worden.
Weitere Informationen zum Buch: www.hinstorff.de

Der Film: Ausstrahlung am 26. März um 20.15 Uhr im NDR

Am 26. März um 20.15 Uhr zeigt der NDR bundesweit erstmals die einstündige Fassung des Films „Zwei Kommissare auf Spurensuche“. Zu sehen ist darin, wie Axel Prahl und Jan Josef Liefers das Wanderland Mecklenburg-Vorpommern zu Fuß erobern und dabei allerhand Schönes und Unerwartetes erleben. Eine Woche lang tourten die Schauspieler im Juni 2009 durch das Urlaubsland – von der Mecklenburgischen Ostseeküste über die Inseln Rügen und Usedom und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst bis an den Schweriner See und zu einem finalen Wettstreit am Schloss der Landeshauptstadt – und testeten dabei neben ihrer eigenen Fitness auch das Spektrum der Wanderrouten in Mecklenburg-Vorpommern. (TMV MV)

Mehr Informationen: www.einsatzort-mv.de, www.ndr.de

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Insel Rügen – Der IT-Gemeinschaftsstand des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf der gerade zu Ende gegangenen CeBIT konnte – wie die Messe überhaupt – mit guten Besucherzahlen und neuen Kontakten zufrieden sein. Das wird auch die Bundesagentur für Arbeit gefreut haben, die vor Ort um Fachkräfte für die Branche warb. IT-Spezialisten, insbesondere in den Bereichen Softwareentwicklung sowie Netzwerk- und Systemadministration werden auch in Mecklenburg-Vorpommern weiter gesucht, so zum Beispiel bei der Rostocker SIV-AG und der Boreus-Rechenzentrum GmbH aus Stralsund bzw. für den IT-Firmenverbund in Putbus und Kasnevitz.

Die Nachfrage ergibt sich auf Grund neuer Entwicklungen im Energiesektor, den zunehmenden Einsatz von Warenwirtschaftssystemen sowie durch immer neue technische Möglichkeiten bei der Gestaltung von Webseiten, die viele Unternehmen und Einrichtungen für sich als Plattform für ihr Marketing und ihre Geschäfte entdecken. Für Fachkräfte und geeignete Quereinsteiger ist daher die Zeit günstig für eine berufliche Neuorientierung oder eine Qualifizierung für aktuell zu besetzende Stellen in IT-Unternehmen des Landes. Hilfe dafür bietet das nächste Assessmentcenter am IT-College Putbus an, das am 16. März 2010 von 13.30-17.00 Uhr statt findet.

Hier wird die konkrete Eignung von Bewerbern im Auftrag von IT-Spezialisten suchenden Unternehmen geprüft und eine Vorauswahl getroffen. Soweit erforderlich, bekommen Bewerber eine Beratung zu ganz speziellen Qualifizierungsangeboten, die fehlende Fachkenntnisse ausgleichen können. Selbstverständlich schließt dies Informationen zu entsprechenden, aktuellen Fördermöglichkeiten, wie zum Beispiel Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit ein oder die Bildungsprämie ein. Weitere Informationen erhalten Bewerber unter 038301-885233.

Anmeldungen und Bewerbungen sollten das IT-College Putbus bis zum 15. März 2010 erreichen.

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Insel Rügen – Ein Schaden von rund 40.000 Euro ist am 08.03.2010 bei einem Brand im Kellerbereich eines Ferienhauses in Baabe entstanden. Nach bisherigen Erkenntnissen ist das Feuer gegen 19.00 Uhr im Bereich des Saunaofens ausgebrochen. Personen waren nicht gefährdet, da das Ferienhaus nicht vermietet war. Die Sauna wurde durch Feriengäste aus anderen Häusern genutzt. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Baabe und Sellin. Die Ermittlungen der Polizei sind noch nicht abgeschlossen.

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Stralsund – Die Polizei hat am Morgen bzw. am Vormittag des 09.03.2010 in der Nähe von Stralsund und in Altefähr auf Rügen zwei Männer aus dem Verkehr gezogen, die erheblich zu tief ins Glas geschaut hatten.

Ein 58-jähriger Saab-Fahrer aus dem Landkreis Nordvorpommern fiel gegen 7.30 Uhr in Stralsund Andershof wegen seiner Fahrweise auf. Von anderen Kraftfahrern daraufhin angesprochen wendete er und fuhr nach Hause. Dort wurde er von Polizeibeamten überprüft. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,21 Promille.

Diesen Wert toppte noch ein 48-jähriger Rüganer, der von Beamten gegen 10.35 Uhr in Altefähr angehalten wurde. Bei dem Citroen-Fahrer wurden 2,88 Promille Atemalkohol gemessen.

In beiden Fällen wurden die Führerscheine sichergestellt.

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Insel Rügen – Wegen einer Weiterbildungsveranstaltung fällt im Sachgebiet Verwaltungsdienst des Amtes für Jugend, Soziales und Sport am Donnerstag, 18. März 2010, der Sprechtag aus. Das betrifft die Bereiche Unterhaltsangelegenheiten, Beurkundungen, Amtsvormundschaften, Elternbeiträge Kindertagesstätten, wirtschaftliche Jugendhilfe und Unterhaltsvorschuss-Kasse. Die Bürger werden gebeten, in der Woche den Dienstag als Sprechtag zu nutzen.

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Schwerin – Die Ministerin für Soziales und Gesundheit, Manuela Schwesig, hat heute in der CDU-Landtagsfraktion die Eckpunkte der Novelle des Kindertagesförderungsgesetzes vorgestellt und sich anschließend der Diskussion gestellt. Nach 1 ½ Stunden intensiver fachlicher Beratung stellten Manuela Schwesig und der CDU-Fraktionsvorsitzende Harry Glawe fest:

“Die Koalition zieht in Sachen Kinder- und Familienfreundlichkeit an einem Strang. Wir sind uns einig, dass es nach der bereits 2007 erreichten Elternentlastung durch das kostenlose Mittagessen für Kinder aus sozial benachteiligten Familien und das kostenfreie letzte Kindergartenjahr nun um Qualitätsverbesserungen gehen muss. Den Schwerpunkt bildet dabei ein gestärkter Bildungsansatz, welcher für einen besseren Übergang von Kindergarten zu Schule für alle Kinder führen kann”, kündigte Harry Glawe an. Er teilte mit, dass nach der Vorstellung der Eckpunkte intensiv über die Frage von Schuleingangsuntersuchungen, Betreuungsschlüssel, Bildungsplan und Förderansätze diskutiert wurde.

“Wir sind in Mecklenburg-Vorpommern auf einem guten Weg und sorgen mit dem KiföG für weitere Verbesserungen in den Kitas”, so Manuela Schwesig. “Wir investieren in die Qualität unserer Kitas, entlasten die Erzieherinnen und Erzieher und ermöglichen mehr individuelle Förderung der Kinder.”

“Die Koalition hat gemeinsame Ziele und Vorstellungen. Diese werden wir Schritt für Schritt umsetzen. Dabei werden wir sich ergebende finanzielle Spielräume weiter zugunsten der Kinder nutzen”, so Manuela Schwesig und Harry Glawe nach den Beratungen.

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Rudolph: Chancen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit nutzen

Schwerin/Stettin – Mit dem Thema “Tourismusentwicklung und länderübergreifende Tourismuskooperationen” beschäftigten sich Exper-ten im Rahmen des deutsch-polnischen Wirtschaftskreises in Stettin. “Wasser ist im deutsch-polnischen Grenzraum ein starkes verbindendes Element. Ich sehe in der grenzüberschreitende Zusammenarbeit vor allem Chancen, die es künftig gilt, verstärkt gemeinsam zu nutzen. Ziel ist die Grenzregion als Ganzes zu stärken”, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Stefan Rudolph am Dienstag in Stettin. Organisiert wird der Tag von der Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg sowie vom Haus der Wirtschaft in Stettin.

Mit dem EU-Beitritt Polens hat der Tourismus einen neuen Schub erhalten. “Die polnische Ostseeküste ist auch stärker ins Bewusstsein der deutschen Urlaubsreisenden gerückt. Gleichwohl verändert sich dadurch die Wettbewerbssituation für unsere Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern, andererseits können aber auch für unser Land neue Potenziale und Perspektiven im polnischen Markt erschlossen werden”, so Rudolph weiter.

Die aktuelle grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Tourismus basiert unter anderem auf regionalen Partnerschaften, z. B. des Tourismusverbandes Usedom mit dem Swinemünder Tourismusverband (SOT), des Regionalen Fremdenverkehrsverbandes Vorpommern mit dem Tourismusverband Westpommern (ZROT) und der Landkreise Uecker-Randow und Police sowie der direkten Zusammenarbeit zwischen Kommunen im Grenzraum.

Rudolph lobte in Stettin unter anderem auch die Zusammenarbeit im Rahmen des EU-Förderprogramms INTERREG IV A. “Hier werden länderübergreifend Probleme angegangen und Lücken geschlossen. Die partnerschaftliche Beteiligung von Deutschen und Polen steht hierbei im Mittelpunkt der Förderung”, sagte Rudolph.

Zu den aktuell bewilligten Projekten gehört unter anderem der Ausbau des Ostseeküstenradwegs. “Heringsdorf und Swinemünde planen den Lückenschluss der Promenade und des Ostseeküstenradweges zwischen beiden Orten. Mit rund 12 Kilometern wird eine der längsten Promenaden Europas entstehen”, so Rudolph.

Weitere Projekte sind der Ausbau der Yachthäfen des Yachtclubs Ueckermünde e.V. und des Vereins Euro Yachtklub “POGON” als eine Etappe des Aufbaus des wassertouristischen Zentrums Szczecin – Ueckermünde. Des weiteren ist der Ausbau eines Bootsanlegers für den Rollisegler geplant. “Die Region um das Oberzentrum Stettin bietet vielfältige wirtschaftliche Entwicklungschancen. Hier sind auch künftig kluge, innovative Ideen gefragt”, sagte Rudolph abschließend.

Hintergrund

INTERREG IV A ist Teil des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE.) Die europäische territoriale Zusammenarbeit ist seit 2007 zum eigenständigen Ziel der Europäischen Kommission erhoben worden. Das Programm fördert grenzübergreifende Kooperationen. Zum gemeinsamen Programmgebiet in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gehören die Landkreise Rügen, Nordvorpommern, Ostvorpommern, Uecker-Randow, Mecklenburg-Strelitz, Demmin, Uckermark, Barnim und die kreisfreien Städte Stralsund, Neubrandenburg und Greifswald; auf der polnischen Seite die Regionen Szczecinski und Koszalinski mit ihren 18 Landkreisen und den Städten Stettin, Swinemünde und Koszalin (www.interreg4a.info).

INTERREG bezuschusst deutsch-polnische Kooperationen mit bis zu 85 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Insgesamt stehen für die Programmperiode bis 2013 132,8 Mio. Euro zur Verfügung (MV: 48,8 Mio. Euro, BB: 33,96 Mio. Euro und Woj. Zachodniopomorskie: 49,97 Mio. Euro).

Zur 1992 gebildeten Euroregion POMERANIA mit 3,7 Millionen Menschen gehören elf Städte und Kreise in Mecklenburg-Vorpommern, in Brandenburg sowie die polnische Region Westpommern, einschließlich Szczecin, und die schwedische Region Skane (www.pomerania.net).

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Verstärkung von der Uni Bielefeld / Neues Logo wirbt für bewusstes Leben; zwei Favoriten fürs Maskottchen; Konzept wird überarbeitet

Insel Rügen – Die älteste und kleinste Stadt Rügens im Süden der Insel ist im Juni 2008 dem bundesweiten „Gesunde Städte Netzwerk“ beigetreten. In enger Kooperation mit der Stadt, der Fachklinik des Christlichen Jugenddorfes e. V. in Garz (CJD), dem Verein Gesundheitsinsel Rügen und weiteren Partnern soll sich Garz als erste „Gesunde Stadt“ Rügens mit einem unverwechselbaren Profil für Einheimische und Besucher etablieren. Ein Bielefelder Student ist jetzt damit beauftragt worden, das Gesamtkonzept einem abschließenden Feinschliff zu unterziehen. Die Ergebnisse werden Ende April öffentlich vorgestellt. Bis 2012 sollen die dann abgesteckten Schritte in die Tat umgesetzt werden.

Seit über einem Jahr wird intensiv über das Gesundheitsformat der Stadt Garz sowie mögliche Ziele, Inhalte und Maßnahmen diskutiert. Der Magdeburger Produktdesigner Johannes Aechtner hat ein frisches Logo (s. Foto) als symbolisches Aushängeschild für die ambitionierten Stadtpläne entwickelt und über 71 Grund- und Regionalschüler haben sich am Maskottchenwettbewerb beteiligt. Eine endgültige Entscheidung steht in Kürze an, wobei zwei Entwürfe inzwischen in die enge Wahl geraten sind. Eine Künstlerin hat die zwei Favoriten bereits als Puppe geschneidert, um die Auswahl zu erleichtern. Die Siegerfigur wird dann als menschengroßes Maskottchen für die Stadt Garz werben.

Inhaltlich-konzeptionell soll nun der 25-jährige Jan-Arne Langkrär, der in Bielefeld Gesundheits- und Sportmanagement studiert, in einem achtwöchigen Sondereinsatz das Maßnahmepaket für die Gesunde Stadt Garz überarbeiten, ergänzen und zum Abschluss bringen. „Wir wollen einen innovativ-realistischen Plan, mit dem wir auch Fördermittel beantragen und die Region um Garz erlebbar voranbringen können“, betonte Kathrin Harre, Projektmanagerin vom Verein Gesundheitsinsel Rügen. Durch gezielte Projekte im Bereich Sport, Tourismus, Kultur, Gesundheit und Wohlbefinden sollen familienfreundliche Angebote, die Nachbarschaftsfürsorge und die Identifikation mit Garz verstärkt werden. „Garz hat ein großes Potenzial, stärker von sich reden zu machen“, ist sich Harre sicher. „Dabei wollen wir möglichst viele Garzer mitnehmen.“ Am Rathaus ist ein Briefkasten mit dem neuen Logo für Reaktionen, Anregungen, Ideen sowie Wünsche aus der Bevölkerung eingerichtet worden. Drei Schaukästen in der Stadt informieren über aktuelle Entwicklungen. Das gemeinsame Gremium berät jeden vierten Donnerstag ab 18.00 Uhr im Garzer Rathaus. „Mitstreiter und interessierte Bürger sind jederzeit herzlich willkommen“, unterstrich Kathrin Harre. „Noch in diesem Sommer möchten wir den 2.500 Garzern ein Handbuch für ihre gesunde Stadt zur Verfügung stellen.“

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SPD-Fraktion mahnt sachliche Diskussion zur Unabhängigkeit des Datenschutzes in MV an – Reinhard Dankert: EuGH-Urteil keine große Überraschung

Schwerin – Schon während ihrer Januar-Klausur 2010 hatte sich die SPD-Landtagsfraktion mit der Problematik der Unabhängigkeit des Datenschutzes beschäftigt. Der Sprecher für Datenschutz in der SPD-Landtagsfraktion, Reinhard Dankert, hat heute erneut eine sachliche Diskussion über die Unabhängigkeit des Datenschutzes in unserem Land angemahnt:

„Gemäß § 29 Abs. 6 Satz 1 Landesdatenschutzgesetz ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz in der Ausübung des Amtes unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen. In Mecklenburg-Vorpommern ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz Aufsichtsbehörde für die Datenverarbeitung nicht-öffentlicher Stellen. Abweichend von seiner Rechtsstellung unterliegt er in Ausübung dieser Tätigkeit der Rechtsaufsicht der Landesregierung (§ 33 a DSG M-V). Die bestehende Rechtsaufsicht bietet der Aufsicht führenden Instanz die Möglichkeit, ihre Rechtsauffassung gegenüber der Aufsichtsbehörde in Form einer Weisung durchzusetzen, mithin auf die Tätigkeit der Datenschutzaufsichtsbehörde Einfluss zu nehmen. Folglich ist die Rechtsaufsicht mit der geforderten „völligen Unabhängigkeit“ und Weisungsfreiheit unvereinbar. Die im Landesdatenschutzgesetz gewählte Aufsichtsform widerspricht Art. 28 Abs. 1 Satz 2 der Richtlinie 95/46/EG.“

„In der Praxis haben diese Regelungen und auch die Dienstaufsicht der Landtagspräsidentin zu keinerlei gravierenden Problemen geführt. Wir müssen nun konkret über die Umsetzung des EuGH-Urteils reden“, so Dankert abschließend.

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Winnenden/Schwerin – In der Woche vom 15.-19. März 2010 werden alle Siebtklässler der weiterführenden Schulen Mecklenburg-Vorpommerns zu potentiellen Lebensrettern ausgebildet. Initiator und Finanzier der Aktion “Retten macht Schule” (www.retten-macht-schule.de) ist die Björn Steiger Stiftung. Schirmherr der Aktion in Mecklenburg-Vorpommern ist Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Bei diesem gemeinsamen Projekt geht es um den Kampf gegen den plötzlichen Herztod. Dafür soll eine Schulstunde in “Erster Hilfe” zum festen Bestandteil des Lehrplans der 7. Klassen werden. Die Ausbildung der Lehrer auf der Schulungsveranstaltung am 12.03.10 in der Scandlines Arena in Rostock wird unterstützt vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern und von der Universität Rostock, die diese Aktion wissenschaftlich und beratend begleitet.

Lernen fürs (Über-)Leben

Dazu sagte Kultusminister Henry Tesch: “Das Projekt wird in jeder Hinsicht dem Motto “Retten macht Schule” gerecht. Die Schule ist ein geeigneter Ort, um bei den Schülerinnen und Schülern frühzeitig das nötige Basiswissen zur Ersten Hilfe zu vermitteln und wertvolle Handlungskompetenzen herauszubilden.”

Hierzu Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung: “Wir wollen, dass junge Menschen selbstverständlich Erste Hilfe leisten.” Dass sie dazu in der Lage sind, bestätigt Dr. Gernot Rücker, Oberarzt des Universitätsklinikums Rostock und Verantwortlicher einer Studie zum Thema: “Erste Hilfe ist ab Klassenstufe 7 problemlos theoretisch erlernbar und praktisch mit Erfolg durchführbar. Wir empfehlen die flächendeckende Einführung von Wiederbelebungskursen an den Schulen als Pflichtlernstoff. Denn durch die Maßnahme könnte selbst bei vorsichtiger Schätzung eine Steigerung der Überlebensrate nach Herz-Kreislaufstillstand von 10% erreicht werden und damit zusätzlich jährlich 5.000 Menschen gerettet werden könnten.”

12-Jährige lernen in der 300.000 Euro teuren Aktionswoche zum Beispiel einen Herz-Kreislauf-Stillstand zu erkennen, einen Notruf abzusetzen und die Herz-Lungen-Wiederbelebung effektiv durchzuführen. Die Lehrer erwerben zunächst die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Schulungsveranstaltung in Rostock und erhalten zudem ein medizinisches Trainingshandbuch. Für den Schulunterricht stellt die Stiftung jedem Schüler eine Übungspuppe zur Verfügung. Darüber hinaus enthält das Paket eine Kurzanleitung und eine Schulungs-DVD. So können die Schüler auch nach dem Unterricht üben und sich interaktiv am Computer mit dem Thema beschäftigen. Die Übungspuppe kann für einen begrenzten Zeitraum mit nach Hause genommen werden, um auch der Familie die richtige Herz-Lungen-Wiederbelebung zu zeigen. Alle Trainingsmaterialien sind für die teilnehmenden Schulen kostenfrei.

Bundesweite Initiative “Retten macht Schule” braucht Unterstützer

“Retten macht Schule” ist ein Spenden- und Sponsoren-finanziertes Projekt. Zahlreiche prominente Paten setzen sich seitdem unterstützend ein und helfen, Gelder für die Anschaffung der Übungspuppen und die Produktion der Schulungsunterlagen zu sammeln. Für die Umsetzung des bundesweiten Projektes benötigt die Stiftung insgesamt eine Million Übungspuppen. Spenden können überwiesen werden an die Deutsche Bank, Verwendungszweck: Retten macht Schule,
Konto 22 22 2 55 00, BLZ 600 700 70.

Hintergrund:

Plötzlicher Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen

Jährlich sterben in Deutschland ca. mehr als 100.000 Menschen am plötzlichen Herztod – statistisch betrachtet stirbt alle 5 Minuten ein Bundesbürger daran. Damit ist der plötzliche Herztod eine der häufigsten Todesursachen und somit eine der größten medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die meisten Menschen fühlen sich unsicher im Notfall Erste Hilfe zu leisten. Bis der Notarzt oder Rettungsdienst eintrifft, ist es zu spät: In den ersten drei bis fünf Minuten müssen wiederbelebende Maßnahmen ergriffen werden. Rettungskräfte oder Ärzte können nicht so schnell vor Ort sein, der beherzt handelnde Laie in der Nähe ist überlebenswichtig.

Björn Steiger Stiftung

Am 7. Juli1969 nach dem Unfalltod von Björn Steiger als gemeinnützige Organisation gegründet, ist die Björn Steiger Stiftung federführend in der Entwicklung der deutschen Notfallhilfe. Seit 40 Jahren unterstützt und entwickelt die Stiftung viele Initiativen, die die Notfallhilfe in Deutschland kontinuierlich verbessert haben. Dazu gehören beispielsweise die Einführung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der zivilen Luftrettung, die Einführung der kostenlosen Handyortung im Notfall und die Entwicklung der Baby-Notarztwagen.

Der Startschuss zur Initiative “Retten macht Schule” fiel im November 2009 in Berlin, wo 6.000 Siebtklässler trainiert wurden. Nach dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sollen weitere Bundesländer folgen. Das Ziel: in den kommenden fünf Jahren alle Siebtklässler Deutschlands in Erster Hilfe auszubilden.

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Rügen und Mee(h)r läuft unter Wordpress 2.8.4
Anpassung und Design: Gabis WordPress-Templates