Rügen und Mee(h)r

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Fischer mit Quad im Eis eingebrochen

Am 17.03.2010, 13.30 Uhr wurde der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock gemeldet, dass im Saaler Bodden zwei Fischer mit einem Quad ca. 1,5 km von Neuendorf in Richtung Wustrow eingebrochen sind. Gegen 14.02 Uhr waren die Verunglückten bereits geborgen, an Land verbracht und ärztlich versorgt. Feuerwehr und herbeigeeilte Fischer, die sich ebenfalls auf dem Eis, z. T. mit Mopeds, bewegten, leisteten gemeinsam die erforderlichen Rettungsmaßnahmen.

Ein Verunglückten, ein 60 jähriger Fischer wurde zur Beobachtung in die Bodden-Klinik eingeliefert. Der zweite Fischer ist 55 Jahre alt und ist bereits wieder zu Hause angelangt. Beide sind den Umständen entsprechend wohlauf.

Andere rettungswillige Bürger, die sich auf das Eis begaben, sind nun ebenfalls wieder auf dem sicheren Land.

Auch jetzt gilt es, insbesondere die Gefährlichkeit des “unberechenbaren Eises” zu akzeptieren und weder Übermut noch Abenteuertum beweisen zu wollen.

Der gut gemeinte Rettungswille darf nicht zur nichtkalkulierbaren Eigengefahr werden, dann ist dem zu Rettenden am wenigsten geholfen.

Schnellstmögliche Alarmierung der Rettungskräfte, genaue Beschreibung der Unglückssituation und der Örtlichkeit sowie die Sicherung der Unglücksstelle schaffen beste Voraussetzungen für die “Rettungsprofis”.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 18. März 2010 und wurde abgelegt unter "Polizeiberichte". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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