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Tag: Schwerin

Seidel: Preis ist auch internationales Markenzeichen für Innovation im Ostseeraum

Insel Usedom – Am Samstag ist zum 8. Mal der internationale Modepreis, der “Baltic Fashion Award” in Heringsdorf (Insel Usedom) verliehen worden. “Das Mode-Event ist ein Gewinn für unser Land. Es entwickelt sich zu einem Markenzeichen für Innovation im Ostseeraum”, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Samstag.

In diesem Jahr lagen der international besetzten Fachjury 130 Bewerbungen vor, aus denen 12 Designer ausgewählt und für die Preisverleihung nominiert wurden. “Dies ist die größte Beteiligung seit es den Award überhaupt gibt. Die Gründe hierfür liegen in dem klaren Konzept, in der Wertschätzung des Awards in der Modefachwelt und in der künstlerischen Qualität der bisherigen Preisträger”, sagte Seidel weiter. Die Preisträger kommen aus Deutschland, aus Lettland, Estland und Litauen.

Neu ist, dass die Preise vergeben werden für “Bestes innovatives & visionäres Konzept”, “Beste Damen-Kollektion Prêt-à-porter” und “Beste Herren-Kollektion”. Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat den Preis des Wirtschaftsministeriums für das beste Konzept sowie in Vertretung des Bildungsministeriums den Preis für die beste Herrenkollektion übergeben.

Mit den Veranstaltungen “Usedom Baltic Fashion Guests”, “Bridge of Fashion” und dem “Baltic Fahion Award” soll die im vergangenen Jahr begonnene Initiative zur Stärkung der Kooperation im Ostseeraum unter anderem im Bereich Tourismus fortgesetzt werden. “Die Veranstaltungen sind beispielhaft für eine gute Zusammenarbeit von Ostseeanrainerstaaten im touristischen Bereich. Ziel ist es, den Baltic Fashion Award stärker in das touristische Marketing einzubinden und fest in die Ostseekooperation zu integrieren. Wichtig für künftige Aktivitäten ist zudem die noch stärkere Einbeziehung örtlicher Potentiale sowie kleiner und mittlerer Unternehmen aus der Region”, sagte Seidel. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Veranstaltungen und den Wettbewerb Usedom Baltic Fashion aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Zum Wettbewerb

Die Verleihung des internationalen Modepreises ist der jährliche Veranstaltungshöhepunkt vom Usedom Baltic Fashion. Um den Preis bewerben können sich alle Modedesigner/innen aus Skandinavien und den anderen Anrainerstaaten der Ostsee. Im Frühjahr wurden von insgesamt 130 Bewerbungen zwölf Designer für den diesjährigen Baltic Fashion Award auf Usedom nominiert worden. Über die Vergabe der Preise hat eine internationale Jury, deren Vorsitz der erfolgreiche Gründer des Labels ESCADA, Wolfgang Ley, übernommen hat, entschieden.

Ausgelobte Preise und inhaltliche Schwerpunkte

1. Bestes innovatives & visionäres Konzept

Ausgelobt und gestiftet durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Prämiert wird eine herausragende Kollektion und deren stimmiges Konzept in den Bereichen Avantgarde, moderne Couture oder Experimentell. Beurteilt wird die stilistisch nuancierte Komposition einer Kollektion, die mit einer deutlich erkennbaren Handschrift überzeugt. In die Bewertung fließen insbesondere ein: die aufwendig verwendeten Materialkombinationen, eine interessante Schnittführung, die handwerklich hochwertige Verarbeitung und das gelungene Gesamtbild mit den Accessoires, also das gekonnte Spiel der Silhouetten, Schnitte, Farben und Formen. Vorzustellen sind mindestens 12 und höchstens 14 Gesamtoutfits.

2. Beste Damen-Kollektion Prêt-à-Porter

Ausgelobt und gestiftet durch den Veranstalter und Gastgeber: Eigenbetrieb Kaiserbäder Insel Usedom. Prämiert wird eine herausragende DOB-Kollektion im Bereich der Prêt-à-Porter, die aktuelle Trends aufnimmt oder setzt. Beurteilt wird eine Kollektion, die sowohl den Zeitgeist widerspiegelt und zugleich in konstruktiver Weise alltagstauglich ist. Sie bietet sowohl technologische als auch kreative Impulse und sollte sich für die industrielle Produktion umsetzen lassen. Die Kollektions-Handschrift lässt darüber hinaus in Kombinationsfähigkeit und Materialinnovation die Perspektive eines künftigen Markenauftritts erkennen. Vorzustellen sind mindestens 14 und höchstens 16 Gesamtoutfits.

3. Beste Herren-Kollektion

Ausgelobt und gestiftet durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Prämiert wird eine herausragende Kollektion im Bereich der Herren-Mode, die ein modernes und neues Männerbild in Mode formuliert. Beurteilt wird eine Kollektion in den Bereichen Klassik, Freizeit, Sport oder Anlassmode, die innovativ Trends setzen kann. Das kann sich auf die neue schnitt-konstruktive Umsetzung, die besondere Art der Verwendung von Materialien oder der gekonnte Mix von Männerstilen beziehen. Im Vordergrund steht der bewusste Versuch, innovative Wege zu gehen, die einen Impuls in der Herrenmode geben. Vorzustellen sind mindestens 14 und höchstens 16 Gesamtoutfits.

r-u-m am Samstag, 24. Oktober 2009 | Abgelegt unter: Insel News | RSS 2.0 | TB | Tags: , | Keine Kommentare

Warnemünde – Finanzministerin Heike Polzin nahm an der Eröffnung der 17. Warnemünder Fachtagung “Steuern – Recht – Wirtschaft” der Berufsverbände der Steuerberater, der Rechtsanwälte und der Notare des Landes teil. Neben Fach-Themen diskutieren die Teilnehmer der Tagung auch die Auswirkungen der Finanzkrise auf Mecklenburg-Vorpommern. In einem Grußwort an die Tagungsgäste betonte die Finanzministerin, “dass sich zwar die Wogen der Finanzkrise etwas geglättet haben, aber dass Bund, Länder und Kommunen die finanzpolitischen Auswirkungen erst jetzt in voller Wirkung zu spüren bekommen.”

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Mit Blick auf die stockenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP bei der Frage der Steuerpolitik zeigte sich Polzin verwundert, dass offenbar erst jetzt die Beteiligten den Ernst der Lage erkannt hätten, obwohl die Haushalte von Bund und Ländern sowie die Ergebnisse der Steuerschätzungen zu jeder Zeit bekannt gewesen wären.

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Finanzministerin Polzin betonte: “Für mich gilt dasselbe, was ich auch schon vor der Wahl gesagt habe: Angesichts einer akuten Unterfinanzierung des Staates und eines Schuldenberges des Bundes von weit über eintausend Milliarden Euro, der täglich weiter anwächst, halte ich derzeit Steuersenkungen für unverantwortlich. Besonders falsch ist jedoch die vielfach vorgeschobene Behauptung, Steuersenkungen wären sozialpolitisch der richtige Weg, um die kleinen Einkommen stärker zu entlasten. Viele Kleinverdiener und Rentner zahlen so wenig oder gar keine Steuern, dass sich steuerliche Entlastungen kaum spürbar bemerkbar machen würden. Andersherum wird jedoch ein Schuh daraus, denn von einem handlungsfähigen Staat profitieren die Schwachen und Schwächsten besonders.”

r-u-m am Freitag, 16. Oktober 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Tags: , , , , , , , , , , , , , , | Keine Kommentare
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