Rügen und Mee(h)r

Neues und Interessantes aus dem Ostseeraum und Meck-Pomm

Tag: Strand

Insel Rügen – Mitarbeiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Rügen haben von Mai bis September die Rügener Badegewässer kontrolliert. Jedes Badegewässer wurde fünfmal überprüft. Das bedeutet bei 47 zu kontrollierenden Gewässern, dass 235 Gesamtkontrollen an den Ostsee –und Boddenstränden erfolgt sind. Gesetzliche Grundlage der Überwachungsmaßnahmen ist die Landes-Verordnung über die Qualität und Bewirtschaftung der Badegewässer in Mecklenburg-Vorpommern vom 06. Juni 2008.

Zur Gesamtkontrolle der Badegewässer gehören:

  • Probennahme zur Ermittlung der Badewasserqualität; Überprüfung der mikrobiologischen und chemischen Parameter,
  • Sichtkontrolle auf Algenwachstum, insbesondere auf Blaualgenwachstum im unmittelbaren Badebereich,
  • geschätzte Anzahl der Badegäste,
  • Überprüfung des Strandzustands bzw. der Maßnahmen der Strandbewirtschaftung durch den Badegewässerbetreiber,
  • Kontrolle des Hinterlandes auf mögliche Verunreinigungsrisiken des Badewassers, wie illegale Wasser- und Abwassereinleitungen, intensive landwirtschaftliche Nutzungen mit Gülleausbringung, wildes Campen usw.

Aus diesen Kontrollergebnissen werden die Badegewässer entsprechend der hygienischen Standards in Kategorien von „ausgezeichnet“ über „gut“ und „zufriedenstellend“ bis „mangelhaft“ eingeordnet. Dabei spielt die Badewasserqualität die entscheidende Rolle.

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Die Badewasserqualität an den Rügenschen Badegewässern konnte insgesamt mit „ausgezeichnet“ bewertet werden. Nur in wenigen Fällen wurde lediglich ein „gut“ vergeben. Somit bestand an keiner Badestelle ein gesundheitliches Risiko!

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Das Ergebnis der Strandzustandsüberprüfungen bzw. der Strandbewirtschaftungsmaßnahmen ist sehr differenziert zu betrachten. Die Strände an der Ostküste Rügens sind meist in einem guten Zustand. Das trifft ebenso auf Hiddensee zu. Auch die Badestrände, die zu Campingplätzen gehören, werden gut gepflegt.

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Andere Badegewässer, wie z.B. Prora-Nord, Mukran, Schaabe, Goor, Vitt oder Vieregge, werden nach Einschätzung des Gesundheitsamtes nicht bewirtschaftet. Hier fehlen Toilettenanlagen, Müllentsorgungsmöglichkeiten und Strandreinigung. Rückstände von wildem Campen wurden am Strand von Mukran vorgefunden.

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Blaualgen wurden während der gesamten Badesaison nicht an den Küsten- und Boddengewässern gesichtet.

r-u-m am Samstag, 17. Oktober 2009 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Tags: , , , , , | Keine Kommentare

Warnemünde – Finanzministerin Heike Polzin nahm an der Eröffnung der 17. Warnemünder Fachtagung “Steuern – Recht – Wirtschaft” der Berufsverbände der Steuerberater, der Rechtsanwälte und der Notare des Landes teil. Neben Fach-Themen diskutieren die Teilnehmer der Tagung auch die Auswirkungen der Finanzkrise auf Mecklenburg-Vorpommern. In einem Grußwort an die Tagungsgäste betonte die Finanzministerin, “dass sich zwar die Wogen der Finanzkrise etwas geglättet haben, aber dass Bund, Länder und Kommunen die finanzpolitischen Auswirkungen erst jetzt in voller Wirkung zu spüren bekommen.”

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Mit Blick auf die stockenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP bei der Frage der Steuerpolitik zeigte sich Polzin verwundert, dass offenbar erst jetzt die Beteiligten den Ernst der Lage erkannt hätten, obwohl die Haushalte von Bund und Ländern sowie die Ergebnisse der Steuerschätzungen zu jeder Zeit bekannt gewesen wären.

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Finanzministerin Polzin betonte: “Für mich gilt dasselbe, was ich auch schon vor der Wahl gesagt habe: Angesichts einer akuten Unterfinanzierung des Staates und eines Schuldenberges des Bundes von weit über eintausend Milliarden Euro, der täglich weiter anwächst, halte ich derzeit Steuersenkungen für unverantwortlich. Besonders falsch ist jedoch die vielfach vorgeschobene Behauptung, Steuersenkungen wären sozialpolitisch der richtige Weg, um die kleinen Einkommen stärker zu entlasten. Viele Kleinverdiener und Rentner zahlen so wenig oder gar keine Steuern, dass sich steuerliche Entlastungen kaum spürbar bemerkbar machen würden. Andersherum wird jedoch ein Schuh daraus, denn von einem handlungsfähigen Staat profitieren die Schwachen und Schwächsten besonders.”

r-u-m am Freitag, 16. Oktober 2009 | Abgelegt unter: MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Tags: , , , , , , , , , , , , , , | Keine Kommentare
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